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Nach über 30 Jahren hat sich der US-Schauspieler Richard Chamberlain von seinem Lebenspartner getrennt.

Der 76-Jährige war mit dem Produzenten Martin Rabbett seit 1976 liiert, über seine sexuelle Orientierung sprach er aber öffentlich erst ab 2003. Das Paar geht nach einem Bericht des "Globe" nun eigene Wege.

Rabbett, der über Jahre auch als Chamberlains Manager gearbeitet hat, wollte demnach seinen Lebensabend auf Hawaii verbringen, wo die beiden seit Jahren zusammen wohnten. Chamberlain will dagegen den Rest seines Lebens der Schauspielkunst widmen. Daher hat er das gemeinsame Haus verlassen und ist nach Los Angeles gezogen.

Zuletzt war Chamberlain 2007 in einer Gastrolle in "Desperate Housewives" zu sehen. Hier spielte er Lynette Scavos Stiefvater, der auch in der Serie lange Jahre ein Geheimnis hütete: Er war schwul. (dk)



#1 SeXXX-O-MaticAnonym
  • 27.04.2010, 19:45h
  • Ich war erstaunt, daß er sich nach 33 Jahren von seinem Partner getrennt hat. Es gibt nur wenige schwule Beziehungen, die soviele Jahre halten! Ich bin mit meinem Schnuckel seit 10 Jahren liiert!
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#2 orionAnonym
  • 27.04.2010, 20:51h
  • Stimmt - ist doppelt erstaunlich. 33 Jahre an sich und nach so langer Zeit eine Trennung, aber man steckt nicht drin. Wir haben jetzt 19 Jahre und ich hoffe es werden mindestens noch mal soviel - doch wer kann das schon wirklich wissen, denn es kann zwischendurch ja doch ordentlich schwierig werden - Und je oller desto doller wird man in der Murmel.

    Immerhin - auch unter Schwulen gibt es sie, die langen gemeinsamen Lebenswege. Sie sind allerdings denke ich, eher oft recht verborgen. Aber ich gebe zu, es hat schon etwas exotisches an sich. Wäre mal eine Studie wert oder eine Umfrage.
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#3 TeufelchenAnonym
#4 finniAnonym
#5 Timm MarkAnonym
  • 28.04.2010, 12:00h
  • Ich bin mit meinem Mann jetzt 10 Jahre zusammen.

    Warum man sich nach 30 Jahren noch trennt, ist mir ein Rätzel. Man weiß doch dann, wen man im Leben gefunden hat und daher finde ich es eher schade, wenn man sich dann noch trennt.

    Vor allem auch in der Schauspielerei, so hart das klingen mag, wird Chamberlain mit 76 Jahren wohl kaum noch großartige Rollenangebote erhalten. Besser wäre es für ihn, bei seinem Mann auf Hawaii zu bleiben.

    ------
    Insgesamt stelle ich sowieso mittlerweile fest, dass mir die schwulen Männer, die in einer Beziehung leben, oftmals im Gespräch auf einer Party oder bei Kaffe und Kuchen lieber sind. Bei Singles über 30 Jahren merke ich, dass sich dort oftmals eine Tendenz zur Selbstverliebtheit oder ausgeprägterem Egoismus findet, was bei den Beziehungscharakteren meines Erachtens weniger der Fall ist.
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#6 seb1983
  • 28.04.2010, 13:06h
  • Antwort auf #5 von Timm Mark
  • Zwar beziehen sich solche Untersuchungen in der Regel auf heterosexuelle Beziehungen, aber da sieht es inzwischen so aus:

    Materielle Gründe für Beziehungen sind stark ind en Hintergrund getreten, wir haben eine starke emotionale Aufladung, Trennung und Scheidung sind gesellschaftlich anerkannt.
    Was die letzten Jahre enorm angewachsen ist das ist die völlige Selbstverwirklichung und Entfaltung ohne Grenzen, die Individualisierung der Gesellschaft, böse interpretiert Ellenbogen und Egotrip.
    Da nehmen die Trennungen im hohen Alter und nach sehr langen Beziehungen inzwischen deutlich zu.

    Bei jüngeren hingegen werden die Beziehungen immer kürzer, wenn es nicht der 100% Traumpartner ist dann werden die Koffer gepackt, an etwas arbeiten und Einschränkungen hinnehmen ist nicht mehr.

    Wie weit dass nun auf schwule Beziehungen übertragbar ist mag jeder selbst entscheiden.
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#7 Liedel
  • 28.04.2010, 21:54h
  • "Insgesamt stelle ich sowieso mittlerweile fest, dass mir die schwulen Männer, die in einer Beziehung leben, oftmals im Gespräch auf einer Party oder bei Kaffe und Kuchen lieber sind."

    Das kann im Übrigen auch für Singles angenehm sein!
    Weil schwule Paare (zumindest die, die ich kenne) sich nicht überheblich von selbstbewußten Singles absondern...und meistens auch andere schwule Singles kennen. So habe ich meinen ersten Freund kennengelernt, ohne dass die beiden "Verpartnerten" ausgesprochende "Kuppelmuttis" gewesen wären

    Mit der Selbstverliebtheit bei Singles über 30 @Timm (Gerd) wär ich vorsichtig.
    Ich denke, dass es da keine Rolle spielt, ob man single oder "verpartnert" ist. Ich z.B. kenne in dieser Altersgruppe auch ne ganze Reihe (beziehungsunfähiger) "Frustbeulen".
    Und wenn man(n) sich selbst nicht mag, wird es mit der Liebe zu einem anderen Menschen bekanntlich ziemlich schwer gell?
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#8 Liedel
  • 28.04.2010, 22:06h
  • Ja, leider @ Teufelchen. Und ich gehe sogar noch weiter: einer liebt auch stets mehr als der andere. Beide gleichzeitig ist wohl in den seltensten Fällen so. Nicht alle halten dieses "Wechselspiel" aus.

    Und der, der leidet, braucht auch meistens länger, um etwas Neues anfangen zu können, während der weniger oder kaum Leidende schon längst abgeschlossen, auf "Freundschaft" geschaltet hat oder sogar schon eine neue Beziehung anfängt...

    Ohjeh, und das alles zu einem Artikel über Richard Chamberlain
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