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Die Anwälte von Rapper Sean Combs (Puff Daddy/P. Diddy) drohen einer Bloggerin mit juristischen Schritten, u.a. weil sie den Star als schwul bezeichnet hatte.

Sandra Rose veröffentlichte auf ihrem Blog ein Abmahnschreiben einer New Yorker Kanzlei. Dort heißt es, die Bloggerin habe einen Artikel über Combs veröffentlicht, der auf "skandlös falschen Informationen" beruhe. So schrieb Rose unter anderem: "Sean hat im Interview gesagt: ‚Ich bin nicht schwul, aber metrosexuell’. Natürlich sind in der wirklichen Welt die Begriffe ‚schwul’ und ‚metrosexuell’ austauschbar. Also werte ich das als ‚Ja’".

Für Combs’ Anwälte ist das ein Unding: "Der Artikel ist verleumderisch und zeigt Herrn Combs in einem falschen Licht. Um das einmal festzuhalten: Herr Combs ist nicht homosexuell". Die Kanzlei verlangte unter anderem eine Entschuldigung der Autorin.

"Wissen ist Macht"

Die Bloggerin scheint sich davon bislang nicht beeindrucken zu lassen. Sie erklärte vielmehr, dass die Abmahnung ohnehin keine Gültigkeit habe, da sie nur per E-Mail zugestellt worden sei. In den USA müssen solche Dokumente jedoch per Einschreiben verschickt werden. "Reiche Promis glauben oft, dass die meisten Blogger arme Schlucker sind und ihre Rechte nicht kennen… Wissen ist Macht – und ohne Wissen ist man wehrlos."

Der mit drei Grammys ausgezeichnete Sean Combs hat sich bislang nie negativ über Homosexualität geäußert. Er wurde vielmehr schon selbst in Schwulen-Clubs gesichtet. 2004 trat er sogar bei den GLAAD-Awards auf, bei denen Fernseh- und Kinoproduktionen prämiert werden, die einen Beitrag für die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben leisten. Combs überreichte damals einen Preis für die Reality-Show "Queer Eye for the Straight Guy". In seiner Ansprache erklärte er damals: "Jeder Mensch in Amerika – egal, was seine Rasse, Religion oder sexuelle Orientierung ist – kann dieses Land großartig machen und muss gleichbehandelt werden." (dk)



#1 maaaartinAnonym
#2 Aramis
  • 27.04.2010, 16:23h
  • ... und wieder nennt sich einer "metrosexuell" und keiner weiß, was es bedeutet...

    Sind wir nicht alle ein wenig metrosexuell????
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#3 Dr.P.EnisAnonym
#4 Dr.P.EnisAnonym
  • 27.04.2010, 16:43h
  • Antwort auf #2 von Aramis
  • Metrosexualität ist ein Begriff der von David Beckham eingeführt wurde, es bedeutet das man sich wie ein Schwuler kleidet und benimmt aber hetero ist. Es ist keine sexuelle Orientierung sondern es bedeutet jediglich das man David Beckham imitiert.
    Da gibt es übrigends eine sehr lustige Folge von South Park zu diesem Thema.
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#5 eMANcipation*Anonym
  • 27.04.2010, 16:53h
  • Antwort auf #4 von Dr.P.Enis
  • Man könnte "Metrosexualität" auch als Ventilfunktion sehen, mit der schwule Eigenschaften in die auferlegte heterosexuelle Identität integriert bzw. dieser untergeordnet werden sollen.

    So kann man - gerade in Bereichen und unter Bedingungen, in denen männliche Homosexualität weiterhin massiver Diskriminierung ausgesetzt ist - seinen schwulen Eigenschaften "Luft verschaffen", ohne aus der gesellschaftlich verordneten heterosexuellen "Norm" herauszufallen.
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#6 Jakob GAnonym
#7 Gang-Bang-AddictAnonym
  • 27.04.2010, 19:42h
  • So ein Blödsinn, metrosexuell mit schwul in einen Topf zu werfen! Dann wäre David Beckham ja auch einer von uns. Das Gleiche gilt auch für Lady Gaga! Außerdem ist doch schon längst erwiesen, daß Puff Daddy/P. Diddy aka Sean Combs stockhetero ist!
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#8 esb963_2Anonym
  • 27.04.2010, 21:25h
  • Wen interessiert das eigentlich? Verstehe gar nicht, daß hier so viel über diese Produzenten von Asi-"Musik" geschrieben wird. "Hip-Hop" ist krank und unterschichtig, immer gewesen, überall.
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#9 Leo20mal6Anonym
#10 Dr.P.EnisAnonym
  • 27.04.2010, 22:10h
  • Antwort auf #9 von Leo20mal6
  • G-Hot, Bushido, King Orgamus One, Aggro Berlin und Konsorten sind also realer Hip-Hop mit Sinn und Verstand? Hip-Hip in Deutschland ist von der Unterschicht, über die Unterschicht und für die Unterschicht. Das ist wirklich bei fast allen so, die einzigen Ausnahmen wie z.B. Xavier Naidoo sind eher RnB oder Rap als HipHop
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