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Der bolivianische Präsident Evo Morales hat sich für seine Aussage entschuldigt, hormonbehandeltes Hühnchenfleisch mache Männer schwul.

"Präsident Morales wollte unter keinen Umständen Homosexuelle und Lesben beleidigen. Er respektiert die Menschen hinsichtlich ihrer sexuellen Freiheit", erklärte Präsidentensprecher Ivan Canelas. Der 50-jährige Morales hatte zuvor bei einer in seinem Heimatland veranstalteten Klimakonferenz erklärt, hormonbehandeltes Fleisch würde Männer die Maskulinität rauben – und sie damit schwul machen (queer.de berichtete).

Das führte zu teils heftigen Protesten internationaler Homo-Gruppen. Morales habe unter anderem einen Brief an die spanische Gruppe FELGBT geschrieben, in dem er sich von seinen Äußerungen distanziere, so Sprecher Canelas. Die FELGBT hatte zuvor kritisiert, dass Schwule und Lesben in Bolivien "praktisch keine Rechte" erhielten, ihr Präsident aber homophobe Statements abgebe.

Präsident wurde "falsch interpretiert"

Nach Ansicht des Präsidentensprechers sei aber nicht nur Morales Schuld an der internationalen Berichterstattung über die Hühner-Äußerung – und bastelt an Verschwörungstheorien: Zum einen seien die Reaktionen weit überzogen gewesen, zum anderen sei der Präsident falsch interpretiert worden. Internationale Medien wollten die Position des sozialistischen Präsidenten schwächen und bereiteten "mit voller Absicht" eine Rufmordkampagne vor, so Cenelas.

Evo Morales ist seit 2006 Präsident des elf Millionen Einwohner zählenden Staates. Er setzte sich vor allem für die Verstaatlichung von Schlüsselindustrien ein. Auf der Klimakonferenz, auf der er auch vor den schwulmachenden Hühnern warnte, erklärte er den Umweltschutz zum einem seiner Hauptziele; die Erde könne aber nur mit Sozialismus gerettet werden, ist sich der Präsident sicher: "Entweder der Kapitalismus stirbt – oder die Erde", sagte er bei seiner Eröffnungsrede. (dk)



#1 hwAnonym
#2 hwAnonym
#3 LorenProfil
  • 27.04.2010, 16:04hGreifswald
  • Sehr begrüßenswert, dass Morales sich entschuldigt bzw. von seiner Aussage distanziert und klarstellt, dass er alle "Menschen hinsichtlich ihrer sexuellen Freiheit" respektiert. Wenn er dies durch eine Gesetzgebung, die die völlige Gleichstellung ermöglicht, unterfüttert, wird er noch glaubwürdiger und ein politisches Vorbild auch für die deutsche Politik.
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#4 BenAnonym
#5 hop singAnonym
  • 27.04.2010, 16:38h
  • So haben dann die Entenzüchter ihr Fleisch auch noch untergebracht.

    Entenfleisch empfiehlt die TCM bei Wechseljahrbeschwerden.
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#6 Ramba-ZambaAnonym
#7 psychoChickenAnonym
#8 hop singAnonym
#9 sandmännchenAnonym
  • 27.04.2010, 23:06h
  • Antwort auf #7 von psychoChicken
  • Seine Kritik ist doch sehr konstruktiv für eine multikulturelle Gesellschaft in Isarael

    "...Israelkritik

    Evo Morales verkündete am 14. Januar 2009 den Abbruch der diplomatischen Beziehungen seines Landes zu Israel wegen des israelischen Krieges gegen die Zivilbevölkerung von Gaza. Er sagte, er werde eine Klage gegen Israel vor dem internationalen Strafgerichtshof unterstützen und forderte, dass dem israelischen Präsidenten Shimon Peres der Friedensnobelpreis aberkannt werden solle. Außerdem kritisierte er den „Unsicherheitsrat“ der Vereinten Nationen für seine zurückhaltende Reaktion auf die Krise.

    de.wikipedia.org/wiki/Evo_Morales

    zigtausende jüdische wissenschaftler und intellektuelle begrüßen den goldstone-report.
    in israel und weltweit. der bericht beschreibt die kriegsverbrechen der israelischen regierung
    und der hamas.

    de.wikipedia.org/wiki/Goldstone-Bericht

    du kannst die zigtausenden hier finden.

    " List of nearly 8,860 Jews... as of 2-20-09. Despite what they may or may not admit, they are NOT friends of Israel. Unfortunately, they are but the "tip of the iceberg" and so Masada2000.org will continue adding names and photos. If YOU know of other disgraceful Judenrats, feel free to pass on to us their names and information as to why they should be included on this list. (They don't even have to be famous!) You will remain anonymous."

    www.masada2000.org/shit-list.html

    isracampus.org.il/

    gerade aktuell:

    Inserat in Haaretz am 23.4.2010



    Die Kloake läuft über

    Wellen faschistischer Aufwiegelung

    Überfluten das Land.

    Internets Talkbackists, rechte Medien

    Dazu ein widerwärtiger Sänger

    Wie am Vorabend von Rabins Mord.



    Gush Shalom

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    POB 3322 Tel Aviv 63576


    www.palaestina-portal.eu/Stimmen_Israel_juedische/Uri_Avnery
    /avnery_uri_im_namen_des_zionismus.htm
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