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Als ihr Mann US-Präsident war, spielte Laura Bush die stille, züchtige Hausfrau; jetzt kritisiert sie seinen homophoben Wahlkampf aus dem Jahr 2004.

Bei dieser Präsidentschaftswahl gewann George Bush relativ knapp mit 50,7 Prozent gegen seinen Herausforderer John Kerry, der 48,3 Prozent auf sich vereinigte. Den Vorsprung von drei Millionen Stimmen hat er vor allem der Gruppe der 28 Millionen evangelikalen Christen zu verdanken, die sich zu 80 Prozent für den Republikaner entschieden. Bei der Wahl 2000 war er noch als "mitfühlender Konservativer" ins Rennen gezogen und galt vielen Evangelikalen als zu liberal. Dieses Image legte er aber dank seiner Kriegs- und Anti-Homo-Rhetorik ab. Seinen demokratischen Gegner griff Bush daher 2004 an, weil dieser kein Verbot der Homo-Ehe in der US-Verfassung verankern wollte (queer.de berichtete).

Laura Bush schreibt nun in ihrer im Mai erscheinenden Autobiografie "Spoken from the Heart", dass sie eigentlich die dumpfen Parolen ihres Mannes verhindern wollte: "Bevor der Wahlkampf begann, habe ich George gebeten, die Homo-Ehe nicht zu einem großen Thema zu machen", so die 63-Jährige. "Ich habe ihn daran erinnert, dass einige unserer Freunde schwul oder lesbisch sind oder schwule oder lesbische Kinder haben. Aber damals hätte ich mir nie vorstellen können, wie wichtig dieses Thema wird."

Bei den Kongresswahlen zwei Jahre später versuchte Bush wieder, mit der Verteidigung der "heiligen Institution" Ehe Stimmen zu erlangen (queer.de berichtete). Allerdings wurden die Republikaner für Fehler beim Irak-Krieg und der Reaktion auf Hurrikan Katrina abgestraft (queer.de berichtete). Bei der Präsidentschaftswahl 2008 spielte die Homo-Ehe dann wieder nur eine untergeordnete Rolle.

2009 erklärte Bushs erzkonservativer Vizepräsident Dick Cheney schließlich, dass er für eine Ehe-Öffnung stimmen würde (queer.de berichtete) - und das, obwohl er noch wenige Jahre zuvor mit Bush davor warnte, dass der Ehe ein Todesschlag versetzt wird, dürften Schwule und Lesben heiraten. (dk)



#1 GlaubensfreiheitAnonym
#3 KanadaAnonym
  • 29.04.2010, 14:27h
  • Naja das kommt wohl ein wenig spät, Frau Bush.

    Ihrem Mann und den Republikanern in den USA ist es zu verdanken, das homosexuelle Paare in den USA im Zentrum eines regelrechten Kulturkampfes und unter ständigen Angriffen aus der Ecke der Republikaner stehen.

    Anstatt das Ihr Mann sich den Demokraten bei diesem Thema anschließt, hat er genau das Gegenteil gemacht. Das werden homosexuelle Freunde und homosexuelle Kinder von Freunden von Ihnen der Familie Bush nicht vergessen.

    Ihr Land sollte dringend vom Nachbarn Kanada lernen.
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#5 eMANcipation*Anonym
  • 29.04.2010, 15:18h
  • Vielleicht hätte sie ihren Gatten in erster Linie an seinem Hang zum Massenmord hindern sollen. Mit Hilfe der vielzitierten 10% kann man ja leicht hochrechnen, wie viele Schwule und Lesben unter den Opfern waren. Hier mal zur Erinnerung der Stand von Ende 2006:
    www.zeit.de/online/2006/41/irak-opfer-studie
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#6 stromboliProfil
  • 29.04.2010, 19:54hberlin
  • Antwort auf #5 von eMANcipation*
  • ich würd busch eher als einen sich selbsthassenden klemmhomo sehen...
    betrachten wir sein aufgesetztes machogehabe, sein marzialisches, männliches imponier gehabe bei seinen öffentlichen auftritten und sein gebrochenes verhältnis zu seinem vater... der in ihm immer den versager sah! Denkwürdig seine fernsehbiographie in der der "aufstieg" vom säufer zum nationalhero eindrucksvoll dargestellt.. da ist mir das schon durch den kopf gegangen.. und würde auch einiges erklären.

    Die rolle der patriarchalisch erzogenen ehefrau deckt das dann auch gänzlich ab! Siehe die ehefrauen der gefallenen sünder unter den senatoren- konkressabgeordneten, die ihren gefehlten ehemännern zur seite stehen .. durch dick und dünner scheiße schreitend... vor den kameras eine heile welt der heterogelüste vorlügen.. kinder incl.!

    www.youtube.com/watch?v=8-zmTr9wMvA
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#7 Bash-The-Bush!Anonym
#9 KameliendameEhemaliges Profil
  • 30.04.2010, 14:53h
  • Baaaah wenn ich die Alte mit ihrem falschen fest getackerten Lächeln schon seh....
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#10 gatopardo
  • 01.05.2010, 11:43h
  • Antwort auf #9 von Kameliendame
  • Warum äusserst Du Dich nicht über ihre natürlich gelungene Frisur ? Das ist sie nicht selber, sondern ihre Plastiknachbildung mit eingefrorenem Grinsen ,die bei mir auf den Fernseher kommt. Ich liebe diesen amerikanischen Hausfrauendurchschnitt über alles und kann es kaum erwarten, dass ihr Buch mit all den intellektuellen Neuigkeiten aus dem Munde eines Automaten auf den Markt kommt.
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