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40 frühere US-Militärpfarrer haben in einem Brief an Präsident Obama und Verteidigungsminister Gates die Beibehaltung von "Don't ask, don't tell" gefordert.

Sie befürchten, dass Christen im Militär künftig das Nachsehen haben werden: "Wir sind sehr beunruhigt, dass diese Veränderungen die religiöse Freiheit von Militärpfarrern und Soldaten einschränken könnte", erklärten die Pfarrer nach Angeben der Zeitung "Politico". Christen bei Army, Navy, Air Force und Marines, so die Pfarrer, könnten ihre wahren Gefühle über die sündhafte Homosexualität nicht mehr zum Ausdruck bringen, wenn sie gezwungen würden, an der Seite von Schwulen und Lesben zu kämpfen.

Aktivisten: "Unterdrückung" der Christen im Militär hat bereits begonnen

Als Beispiel für diese Unterdrückung, die Christen in Kürze erleiden müssten, nannten die Pfarrer die Ausladung des konservativen Aktivisten Tony Perkins von einem "Gebets-Mittagessen" auf dem Andrews-Luftwaffenstützpunkt in Maryland nahe der Hauptstadt Washington. Perkins ist Chef der christlichen Lobbygruppe Family Research Council, die hauptsächlich gegen Homo-Rechte und Abtreibungen kämpft. Kurz vor der Ausladung hatte er Präsident Obamas Pläne zum Ende von "Don't ask, don't tell" scharf kritisiert. Das Weiße Haus ließ daraufhin mitteilen, dass solche Äußerungen "unvereinbar mit der Rolle des Militärs" seien.

Perkins hat zudem eine illustre Vergangenheit: In seiner Zeit als republikanischer Abgeordneter in Louisiana hatte er nicht nur Stimmung gegen Homosexuelle gemacht, sondern auch Kontakte zur rassistischen Organisation "Council of Conservative Citizens" und zum früheren Ku-Klux-Klan-Leiter David Duke.

Zuletzt hat das Verteidigungsministerium das Homo-Verbot im März gelockert (queer.de berichtete). Präsident Obama hat die Abschaffung des Gesetzes versprochen. Es soll bis Ende des Jahres umgesetzt werden. Homo-Gruppen hatten allerdings schon kritisiert, dass selbst 15 Monate nach der Amtsübernahme des Demokraten immer noch Schwule und Lesben ihren Job wegen ihrer sexuellen Orientierung verlieren. Erst am Montag ist wieder eine Unteroffizierin der Marine gefeuert worden, nachdem ihre Homosexualität publik wurde. 2009 gab es insgesamt 428 Entlassungen, seit Einführung von "Don't ask, don't tell" im Jahre 1994 sind mehr als 13.000 Schwule und Lesben aus dem Militär entfernt worden. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

14 Kommentare

#1 zeitungsleserAnonym
#2 eMANcipation*Anonym
  • 29.04.2010, 17:42h
  • Jaja, die armen unterdrückten Christen, die auch bei uns auf ihren Hetzseiten unentwegt jammern, dass sie nicht völlig unbehelligt (meistens ja doch) Hass und Gewalt und Diskriminierung gegen andere predigen und verbreiten dürfen. Dass sie nicht unwidersprochen anderen ihre Grundrechte rauben dürfen (meistens ja doch).

    Denn immerhin betrachten sie eben das als ihr unveräußerliches Recht!!!

    Wann endlich stellt der Gesetzgeber, am besten europaweit klar, dass Angriffe auf die Würde anderer, die Verbreitung von Hass und Gewalt (die immer zuerst über das Wort geschieht) ganz und gar nichts mit "Meinungsfreiheit" zu tun haben?
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#3 FS904Anonym
#4 Liedel
#5 alexander
  • 29.04.2010, 18:58h
  • die "christenverfolgung" nun auch in der army,
    "oh gottelchen", wo soll das noch hinführen ???

    und die armen militärpfarrer, die offensichtlich nicht mal die 10. gebote kennen, "du sollst nicht töten", werden in ihrer religionsfreiheit eingeschränkt ???

    wann werden diese christlichen sch(m)eissfliegen endlich in die ecke gestellt in die sie gehören ?
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#6 tsatsikiAnonym
  • 29.04.2010, 19:32h
  • Aller sehr orthodox

    Btw,

    "...Die Obristen rechtfertigten ihren Putsch als „Revolution zur Rettung der Nation“ („Ethnosotirios Epanastasis“). Eine kommunistische Verschwörung in Verwaltung, Bildungswesen, den Medien und sogar in der Armee habe einen Umsturz vorbereitet. Atheismus, Popkultur, Rockmusik und die Hippiebewegung wurden auf der Grundlage eines schon wahnhaft anmutenden Antikommunismus als Teil der kommunistischen Verschwörung dargestellt, alle Linken als Anarcho-Kommunisten (griechisch αναρχοκομμουνιστές) bezeichnet und dem propagandistisch das Leitbild eines „Hellas christlicher Hellenen“ (griechisch Eλλάς Ελλήνων Χριστιανών) gegenübergestellt. Das Regime bestimmte den aus den Flammen aufsteigenden wiedergeborenen Vogel Phönix – ein aus den Zeiten des Befreiungskrieges bekanntes Symbol der Wiedergeburt Griechenlands – mit der Silhouette eines bewaffneten Soldaten versehen als neues Staatssymbol.

    de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Milit%C3%A4rdiktatur
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#7 kultur überhauptAnonym
  • 29.04.2010, 19:46h
  • Unsere Homos haben's besser

    BRECHT

    ...Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie natürlich auch untereinander Kriege führen, um fremde Fischkästen und fremde Fischlein zu erobern. Die Kriege würden sie von ihren eigenen Fischlein führen lassen. Sie würden die Fischlein lehren, dass zwischen ihnen und den Fischlein der anderen Haifische ein riesiger Unterschied bestehe. Die Fischlein, würden sie verkünden, sich bekanntlich stumm, aber sie schweigen in ganz verschiedenen Sprachen und könnten einander daher unmöglich verstehen.Jedem Fischlein, das im Krieg ein paar andere Fischlein, feindliche, in anderer Sprache schweigende Fischlein, tötete, würde sie Orden aus Seetang anheften und den Titel Held verleihen.

    Wenn die Haifische Menschen wären, gäbe es bei ihnen natürlich auch eine Kunst. Es gäbe schöne Bilder, auf denen die Zähne der Haifische in prächtigen Farben, ihre Rachen als reine Lustgärten, in denen es sich prächtig tummeln läßt, dargestellt wären.

    Die Theater auf dem Meeresgrund würden zeigen, wie heldenmütige Fischlein begeistert in die Haifischrachen schwimmen, und die Musik wäre so schön, dass die Fischlein unter ihren Klängen, die Kapelle voran, träumerisch, und in der allerangenehmste Gedanken eingelullt, in die Haifischrachen strömten.

    HOFF

    ...Die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Elke Hoff, sprach sich für die Einführung eines Abzeichens für verletzte Bundeswehrsoldaten aus. „Angesichts der traurigen Tatsache, dass regelmäßig Soldaten der Bundeswehr im Einsatz verwundet werden, halte ich die Einführung eines Verwundetenabzeichens ähnlich dem amerikanischen ´Purple Heart´ für sinnvoll und wünschenswert“, sagte Hoff der „Bild“-Zeitung vom Donnerstag. So könne der Dienstherr „das große Opfer der Soldaten“ würdigen...
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#8 God loves GaysAnonym
  • 29.04.2010, 20:44h
  • Toll, jetzt dürfen Schwule und Lesben auf einmal keine Christen mehr sein! Was bilden sich diese 40 Militärpfaffen eigentlich ein!? Christen sind bi oder schwul, lesbisch und hetero! Was macht das denn für einen Unterschied? Gott liebt uns alle!!!
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#9 carolo
  • 29.04.2010, 22:28h
  • Typisch Rechte: anderen den Mund verbieten wollen, aber wenn man sie selbst in ihre Schranken weist, ist plötzlich die Freiheit in Gefahr.

    Carolo
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#10 GayUserAnonym