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Nach einer repräsentativen Umfrage des Toluna Instituts greifen 65 Prozent der Männer regelmäßig zu Rasierer & Co.

Von Carsten Weidemann

Glatte Männerhaut ist auf dem Vormarsch - und das nicht nur bei Schwulen sowie mittlerweile fast generationsübergreifend. Die Mehrheit der deutschen Männer (65 Prozent) zwischen 16 und 55 Jahren entfernt regelmäßig Körperhaare. Das ist das erstaunliche Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Toluna Institut im Auftrag von Philips im März durchgeführt hat. Bundesweit wurden 911 Männer im Alter zwischen 16 bis 55 Jahren befragt.

Bei den 16- bis 35-Jährigen ist der Anteil der Rasier-Fans sogar deutlich höher: 81 Prozent präferieren die haarlose Variante, doch bei den 46- bis 55-Jährigen sind es immerhin noch 42 Prozent.

Warum entfernen Männer ihre Körperbehaarung? Wichtigster Grund, um zu Rasierer & Co. zu greifen ist das Bedürfnis, sich gepflegt zu fühlen: Dies gaben 85 Prozent der Befragten an. 73 Prozent finden es hygienischer, knapp die Hälfte (45 Prozent) fühlen sich dadurch sexy oder entfernen die Körperhaare für ihren Partner (43 Prozent). Jahreszeiten haben allerdings keinen Einfluss auf das Rasierverhalten. Doch bei bestimmten Anlässen greifen Männer zu den unterschiedlichsten Hilfsmitteln der Haarentfernung. 48 Prozent legen Hand an, um für einen Besuch am Strand, im Schwimmbad oder in der Sauna bestens gerüstet zu sein. 42 Prozent gaben an, sich so auf ein Date vorzubereiten und für 34 Prozent der Sportler gehört ein enthaarter Körper einfach dazu. Fast die Hälfte (46 Prozent) möchte allerdings täglich auf alles vorbereitet sein, während 15 Prozent "sonstige" Gründe angaben: "um mich wohl zu fühlen", "Party", "Sex" oder aber "Bewerbungsgespräch" oder "Arztkontakt".

Wo und wie oft?

Im Intimbereich scheinen sich fast alle befragten Männer einig zu sein: 87 Prozent der 16- bis 35-Jährigen enthaaren ihn und 73 Prozent der 46- bis 55- Jährigen. Dies geschieht bei 44 Prozent mehrfach im Monat. 27 Prozent überprüfen sogar mehrmals pro Woche den akkuraten Zustand. Am beliebtesten ist dort die komplett glatte Rasur (52 Prozent), gefolgt von kurz getrimmt (21 Prozent) und teilweise glatt rasiert (16 Prozent). Nur zehn Prozent der befragten Männer lässt dem Wuchs in dieser Region freien Lauf. Der Anteil der besonders kreativen ist erstaunlich klein: gerade mal 0,5 Prozent favorisieren "andere Muster" und gaben zum Beispiel das Motiv "Zebraherde" an! Damit ist der Intimbereich mit 82 Prozent die beliebteste Region der männlichen Haarentfernung, dicht gefolgt von den Achseln (78 Prozent). Danach erst werden die Brust (45 Prozent), der Po (21 Prozent), der Rücken (18 Prozent), die Arme (12 Prozent) und die Beine (10 Prozent) rasiert.

Insgesamt gaben 45 Prozent der Befragten an, im Alter von 15 bis 20 Jahren mit der Körperhaarentfernung begonnen zu haben – 18 Prozent zwischen 21 und 25 Jahren, 13 Prozent zwischen 26 und 30 Jahren. Deutliche 19 Prozent haben diese "Leidenschaft" erst entdeckt, als sie 31 und älter waren. Dass das Körper- und Trendbewusstsein auch im fortgeschrittenen Alter keinesfalls nachlässt belegt die Gruppe der 46- bis 55-Jährigen. Hier starteten 50 Prozent erst mit über 31 Jahren.

Methode der Wahl

Bei der Art und Weise, wie deutsche Männer am liebsten störende Körperhaare entfernen, liegt die Nassrasur eindeutig an erster Stelle. Danach folgen Elektrorasierer und Bodygroom. Vor allem die Intimzone (66 Prozent), die Achseln (68 Prozent) und die Brust (60 Prozent) werden überdurchschnittlich oft mit dem Nassrasierer geglättet. An Rücken und Beinen übernehmen dagegen häufiger Elektrorasierer und Bodygroom die Arbeit. Interessant ist, dass sich zwölf Prozent der Befragten bei der Rasur vom Partner helfen lassen, vor allem am Rücken (54 Prozent) oder Po (27 Prozent). Entgegen hartnäckiger Gerüchte lässt sich feststellen, dass nur drei bis neun Prozent den Epilierer/Ladyshave der Partnerin entwenden. Der überwiegende Teil der Männer nutzt eigene Geräte. 37 Prozent der befragten Männer haben persönliche Erfahrungen mit einem elektrischen Ganzkörperrasierer (Bodygroom) gemacht, 22 Prozent besitzen einen. 47 Prozent der Bodygroom-Nutzer sind sehr zufrieden mit ihrem Gerät, 45 Prozent einigermaßen zufrieden. Fest steht allerdings, dass sich nur die Wenigsten an Heißwachs, Schere und Pinzette trauen.

Bei den meisten Befragten steht im Vordergrund, dass die Haarentfernung gründlich ist (45 Prozent) und dass es nicht zu Hautirritationen kommt (40 Prozent). Darüber hinaus sollte sie unkompliziert, einfach und möglichst schmerzfrei sein, dabei schnell gehen und das Ergebnis lang anhalten. Etwa 36 Prozent der Männer gaben an, nach der Rasur regelmäßig kleine Pickelchen oder Hautrötungen zu bekommen, am häufigsten in der Intimzone (51 Prozent) und im Gesicht (42 Prozent).



15 Kommentare

#1 remixbeb
  • 05.05.2010, 18:36h
  • ich finde Körperbehaarung gehört zu einem Mann. Und da wird auch kein Trend etwas daran ändern. Wobei ich einen großen Unterschied beim "Ort" mache. Ein gepflegter Intimbereich ist auch für mich ein Muss. Rasierte Brust, Po, Arme & Beine finde ich übel. Aber zum Glück gibt es ja unterschiedliche Geschmäcker! ;-)
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#2 alexander
  • 05.05.2010, 18:44h
  • tja, ich erinnere noch das brusttoupet von sean connery für james bond, er hatte zu wenig brustbehaarung !
    der trend zur rasur ist nun auch schon mindestens 20 jahre alt, also so neu nicht !

    hygienische gründe für eine rasur sind absolut albern, denn eigentlich soll die intimbehaarung den überschüssigen schweiss aufnehmen.

    ausserdem liebt keine haut die klinge, es ist immer mit hautreizungen verbunden. bekanntlich wachsen rasierte haare auch kräftiger und schneller nach, also mit einer rasur pro woche ist es nicht getan, wenn man stark behaart ist.
    letztlich nur eine modesache wie schnäutzer o.ä..

    aber : wenns scheee macht !?
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#3 jochenProfil
  • 05.05.2010, 18:53hmünchen
  • Mal abgesehen von Traumkörpern, - die rasiert und unrasiert , eh immer gut aussehen- finde ich rasierte Männerkörper tendenziell nicht so sexy wie behaarte Männer.
    Rasierte Männerbeine sowie Intimrasur wirken auf mich eher unmännlich und oft unattraktiv.
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#4 Naked InsanityAnonym
#5 seb1983
  • 05.05.2010, 20:11h
  • Na hoppla, da hat Philips aber überraschend positive Ergebnisse für seine eigenen Produkte in dieser in Auftrag gegebenen Studie ergründet
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#6 schnippschnappAnonym
#7 FloAnonym
  • 05.05.2010, 21:11h
  • Also jeder sollte es so machen, wie es ihm gefällt und es kommt auch immer auf den Mann an. Bei einem tollen Mann ist es egal, ob er Brusthaare hat oder nicht.

    Aber tendenziell finde ich Brusthaare, Bein- und Armhaare schon erotisch.

    Und vor allem finde ich wichtig, dass man authentisch ist. Wenn ich mich in einen sehr wenig behaarten Mann verliebe ist das genauso okay, wie wenn ich mich in einen stark behaarten Mann verliebe. Aber wenn Leute sich das rasieren, geht für mich immer ein Stück Authentizität (die mir wichtig ist) flöten. Wobei ich auch das okay fände, wenn mein Partner das so besser findet. Aber ich würde es nie forcieren.

    Aber es ist ja auch schön, dass Geschmäcker so verschieden sind. Dadurch wird die Welt bunt und abwechslungsreich. Wie schlimm wäre das, wenn wir alle denselben Geschmack hätten.
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#8 jochenProfil
  • 05.05.2010, 23:32hmünchen
  • Antwort auf #2 von alexander
  • "...bekanntlich wachsen rasierte haare auch kräftiger und schneller nach.."

    Stimmt nicht.
    Das ist ein Mythos, der wissenschaftl. Untersuchungen nicht standhält.

    Es ist oft eine Art optische Täuschung, dass nach nackter rasierter Haut , die nachwachsenden Haare einem dann stärker, dichter vorkommen.

    (..sonst müsste manche Frau, die ihre Beinhaare schon seit Jahren regelmässig rasiert, mit der Zeit ein Pelz am Bein wachsen)
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#9 hwAnonym
#10 HarryAnonym
  • 06.05.2010, 13:37h
  • Antwort auf #2 von alexander
  • @alex

    wer bitteschgön hat dir den dieses Schwachsinn eingeredet das rasiertes haar scheller undstärker nachwächst. Ich glaube eher das du zuviel Märchenbücher gelesen hast.

    Ich rasiere schon seit über 20 Jahren von Kopf bis Fuß und habe bisher weder eine schnellere noch dichteren Wachstum festgestellt, auch wenn ich mal ein paar Wochen überhaupt nicht rasiere.
    Das einzige was bei machen schneller wächst scheint der Hirntumor zu sein, anders ist so ein mupitz nicht erklärbar. Solchen Leuten empfehle ich mal suich über Haar und ihre Wurzeln sich richtig aufklären zu lassen.
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