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Die bürokratischen Hürden sind überwunden: Chaz Bono ist am Donnerstag von den kalifornischen Behörden als Mann anerkannt worden.

Chaz, das einzige Kind der Sängerin Cher und ihres früheren Mannes Sonny Bono, wurde 1969 als Chastity geboren. Im vergangenen Jahr gab er aber bekannt, dass er in Wirklichkeit ein Mann sei und mit einer Geschlechtsanpassung begonnen habe (queer.de berichtete). Ein Richter in Santa Monica hat am Donnerstag nun offiziell das Chaz' Geschlecht von "weiblich" auf "männlich" ändern lassen. "Chaz ist jetzt einfach überglücklich", erklärte daraufhin seine Anwältin Kristina Wertz.

"Chastity" trat als Kind in der Unterhaltungssendung "Sonny & Cher Comedy Hour" an der Seite ihrer Eltern auf. Die Sendung gehörte zu den erfolgreichsten Shows der 1970er Jahre. Als das Kind erwachsen wurde, hatte es ein Coming-out als Lesbe. Damit kam Cher zunächst nicht zurecht und war "einige Tage lang Amok gelaufen", wie sie in einem Interview später zugab. Die Mutter hat aber zwischenzeitlich immer wieder ihre Unterstützung für ihre Tochter - und nun für ihren Sohn - verlautbart. Chaz selbst fühlt sich in seinem neuen Körper offenbar wohl, wie er vor wenigen Wochen erklärte: "Ich kann endlich mein Leben so leben, wie ich es immer wollte", so der 41-Jährige. (dk)



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23 Kommentare

#1 NorbertoAnonym
  • 07.05.2010, 12:34h
  • Chaz könnte auch ein paar Kilo ablegen. Die arme Cher, jetzt hat sie keine Tochter mehr, sehr schade; gerade weil es die einzige Tochter war.
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#2 Diz!Anonym
#3 LehrstundeAnonym
  • 07.05.2010, 13:50h
  • Wie machen die das eigentlich mit dem künstlichen Schwanz für die Transsexuellen, wird der an die Klitoris angebunden oder so?
    Ich überlege gerade wie das anatomisch möglich ist und bin beim Nachforschen auf die Nachricht gestossen das viele von uns Männern sich kaum mit der Klitoris auskennen!

    So geht das nicht Leute, ich habe mich so eben gebildet und will euch hier die wichtigsten Infos zum Thema Klitoris präsentieren:

    Die Klitoris erstreckt sich um vieles tiefer in das innere des weiblichen Körpers als bisher angenommen. Was wir als Klitoris bezeichnen, ist nur der sichtbare Teil eines ausgedehnten, komplex vernetzten internen Systems von sexuell hochaktiven Gewebe.
    Die Klitoris besteht aus dem Klitoris-Kopf (Glans Clitoris) - der äussere, teilweise sichtbare Teil der Klitoris, dem Klitoris-Körper, den Klitoris-Armen und zwei umfangreichen Schwellkörpern – den Klitoris-Bulben.
    Der Klitoris-Körper liegt - von Fett und Knochen verborgen - unter dem Schambein. Er ist die Fortsetzung des Klitoris-Kopfes ins Körperinnere und verläuft dicht entlang der Harnröhre. Der Klitoris-Körper umfasst die Harnröhre an drei Seiten - die vierte Seite der Harnröhre ist in die Vaginalwand eingebettet. Über die Größe des Klitoris-Körpers gibt es nur ungefähre Angaben, zb. Vergleiche mit dem ersten Glied des Daumen. Vermutlich verhält es sich wie bei anderen Körperteilen auch: Grösse und Form sind individuell verschieden.
    Vom Klitoris-Körper verlaufen bis zu 9 cm lange Arme nach hinten in den Körper hinein, sie enden nur wenige Zentimeter vom Ende der inneren Oberschenkelmuskeln entfernt im bereich des Perineums. Der Klitoris-Körper ist ausserdem mit den zwei Klitoris-Bulben verbunden: Zu beiden Seiten der Vagina liegend füllen sie den Raum zwischen den Vaginalwänden und den Klitoris-Armen aus. Sie befinden sich hinter den Charme-Lippen und bestehen aus erektilem Gewebe. Die Existenz der Bulben war in der Anatomie bekannt, nicht aber ihre enge Verbindung mit der Klitoris.
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#4 BubblesAnonym
#5 maskuAnonym
#6 Heterror-NormAnonym
  • 07.05.2010, 14:38h
  • Antwort auf #3 von Lehrstunde
  • Warum soll ich mich als schwuler Mann derart detailliert mit weiblichen Sexualorganen beschäftigen?

    Reicht die Dauer-Zwangsbeschallung mit Östrogenkörpern, die ich nicht sehen will, immer noch nicht aus?

    Und besteht das Aufklärungsdefizit bei Jungs und Männern nicht vielmehr darin, dass sie ihren eigenen Körper (Sexualorgan Prostata, männlicher G-Punkt etc.) nicht kennen und auch gezielt nicht kennen sollen?
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#7 SchwanzgeilAnonym
#8 stromboliProfil
  • 07.05.2010, 14:49hberlin
  • Antwort auf #6 von Heterror-Norm
  • das mag ja recht sein.. aber es ist auch wichtig etwas von dem unbekannten mitzubekommen!
    Da ist meine solidarität im denken den problemen einer geschlechtsumwandlung sicher näher am objekt, als die schwierigkeiten, die ein hetero in seiner persönlichkeitsfindung am hetenmarkt durchlebt...!
    Immer die gewichtung im augen behalten!
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#9 stromboliProfil
  • 07.05.2010, 14:54hberlin
  • Antwort auf #7 von Schwanzgeil
  • schauder... ?? weil sichtbar wird wie beliebig auch unser fortpflanzungsorgan im menschlichen verwertungsprozess sein kann?
    Der schwanz , egal wie lang, dann eben nach innen gebracht und die dadurch entstehende öffnung zur muschi umgebaut, kastrationsängste erzeugt?
    Nicht für den der es will!
    ...also entspannt und mit gefühl die leute bei ihren tranformationen begleiten und nicht zur jahrmarktsfigur vergangener jahrhunderte degratieren!
    Das sind wir ihnen aber auch uns schuldig!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 MirkoAnonym