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Washington Der schwule Aktivist John Aravosis hat angekündigt, schwule Kongresspolitiker zu outen, die die geplante Verfassungsänderung gegen die Homo-Ehe unterstützen wollen. Das Outing solle auch die Mitarbeiter und Rechtsanwälte der Politiker umfassen, so Aravosis. Bereits vor zwei Wochen hat der Aktivist Mike Rogers in den Büros der Politiker angerufen, und gefragt, wie man einerseits die Verfassungsänderung unterstützen und andererseits schwul sein könne, bzw. einen schwulen Mitarbeiter beschäftigen könne. Der schwule Kongressabgeordnete Barney Frank sagte, in wenigen Fällen sei ein Outing angebracht. "Ich denke, wenn der Abgeordnete extrem anti-schwul ist, ist es angebracht", so der Demokrat. (nb)



#1 berlinermannAnonym
  • 22.06.2004, 18:34h
  • Der Zweck heiligt doch nicht die Mittel.
    Outing ist auch nichts anderes als Denunziation.
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#2 MedmanAnonym
  • 22.06.2004, 22:35h
  • Denunzation - nur wenn man es als solche empfindet. Wer schwul ist und Gesetze gegen Schwule verabschiedet, gehört geoutet - denn das ist Verlogenheit pur! Ein Abgeordneter der diese Positionen vertritt ist schliesslich von Wählern gewählt worden, die ihn nicht gewählt hätte wenn sie gewusst hätten das er homosexuell ist. Da ist es nur legitim dieser Person die Einkommensgrundlage zu entziehen.
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#3 manniAnonym
  • 22.06.2004, 23:11h
  • Gut so, es ist ein legitimes Mittel das nur
    im Notfall eingesetzt werden sollte.
    l. Diskriminierung ins Gesetz schreiben wollen, ist ein NOTFALL!!!!!!!

    Outing sollte auch in den Reihen der
    CDU/CSU und FDP stattinden!!!
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#4 wolfAnonym
  • 23.06.2004, 07:42h
  • gut so ! wer sich unter vorspiegelung falscher tatsachen einen job erschleicht, muss damit rechnen das er auffliegt.
    wäre hier bei uns auch sehr angebracht !
    wer sich nicht selbst verantworten kann, ist wohl kaum in der lage politische verantwortung zu übernehmen, geschweige einen wählerauftrag zu erfüllen. es wird niemand gezwungen ein öffentliches amt zu übernehmen.
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#5 funab30Anonym
  • 23.06.2004, 23:23h
  • von anderen geoutet werden finde ich keine gute sache - ABER ein 2. gesicht sagt dann doch alles über diese menschen und sie haben nichts im öffentlichem leben zu tun. speziell wird dieses in usa sehr praktiziert.
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#6 BerndAnonym
  • 24.06.2004, 22:22h
  • Ich bin der Meinung, outing ist in diesem Fall nicht gleich outing.

    Wenn Rosa von Praunheim Hape Kerkeling einfach outet, ist das eine überflüssige Frechheit.

    Wenn aber ein Politiker sich (auch von Schwulen) wählen lässt und hinterher viel, viel Geld vom Steuerzahler bekommt, dafür daß er Politik macht, dann darf ein schwuler Wähler und Steuerzahler sich auch wehren, wenn er sich von so einer Klemmschwester bedroht fühlt.
    Meistens haben die ja sowieso ausgesorgt und haben für fast nichts wirkliche oder gar extenzielle Konsequenzen zu tragen.
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#7 Clematide, Angelo KomponistAnonym
  • 29.06.2004, 01:34h
  • Diskriminierende Gesetze gegen Schwule und Lesben in Strafgesetzbüchern gehören abgeschafft. Es hätte sie eigentlich nie geben dürfen.
    - Habe soeben den Film Oscar Wilde (Wilde) Spielfilm, Grossbritannien 1997
    gesehen.
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#8 TobiAnonym
  • 22.07.2004, 13:40h
  • Immer dann wenn Personen des öffentlichen Lebens (Politiker, Sportler, etc.) die selbst homosexuell sind, sich schwulenfeindlich äußern, sollten Zwangs-Outingslegitim sein.
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