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Thomas Synnamon will mit seinen männlichen Aktfotografien etwas Schönes schaffen. Jetzt ist sein erster Bildband "Sleepless" im Bruno Gmünder Verlag erschienen.

Von Carsten Weidemann

Wirft man einen Blick auf die Männer, die der junge amerikanische Fotograf Thomas Synnamon für sein Erstlingswerk abgelichtet hat, wird schnell deutlich, warum das Buch den Titel "Sleepless" bekommen hat. Denn schlaflose Nächte können einem diese schönen Kerle wahrlich bereiten: Als schaue er mit seiner Kamera durch das Schlüsselloch in die Schlafzimmer seiner Models, gelingt es Synnamon intime und verzaubernde Eindrücke dieser schönen Männer einzufangen. Seine Arbeiten begeistern dabei durch eine Bandbreite von Stilen, wobei er sich von den Größen unserer Zeit inspirieren lässt, ohne dabei die eigene Handschrift zu verleugnen.

Und es ist gerade diese fehlende Bereitschaft, sich auf einen bestimmten Typ Mann oder einen speziellen Fotografie-Stil festzulegen, die das große Plus von Synnamons Arbeiten darstellt. So gelingt es ihm, den männlichen Körper facettenreich und vielseitig zu präsentieren, immer wieder neu, immer wieder schön und sexy. Wer sich also für gekonnt inszenierte Fotografien und den männlichen Körper begeistern kann - und können wir das nicht alle? - der kann mit "Sleepless" gar nicht danebengreifen.

Thomas Synnamon, der das Fotografieren autodidaktisch erlernt hat, lebt und arbeitet in New York. Meistens holt er seine Kamera für Sport- und Modeshootings raus, aber sein heimliches Faible gilt den schönen Männern dieses Planeten. Das Anliegen, das bei allen seinen Bildern im Vordergrund steht, ist deutlich sichtbar: Er will etwas Schönes schaffen.

Thomas Synnamon: Sleepless, Fotobuch, 80 Seiten, Farbe, Hardcover mit Schutzumschlag, 21,5 x 28,5 cm, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2010, 34,95 €



#1 Gay-ManeaterAnonym
#2 herve64Profil
  • 08.05.2010, 12:18hMünchen
  • Besser wäre gewesen, die Burschen ganz in Schwarz-weiß zu halten. Aber das ist jetzt mein rein persönlicher Geschmack.

    Ein Wort noch zur Urheberrechtssicherung: ich habe ja Verständnis dafür, dass ein Verlag nicht will, dass man unbefugt seine Bilder verwendet und sie deswegen mit einem Wasserzeichen versieht. Allerdings sollte man bei einer Präsentation schon das entsprechende Motiv gut erkennen können, was in dieser Galerie nicht der Fall ist: da erschlägt der Bruno-Gmünder-Schriftzug alles, und das halte ich dann für kontraproduktiv für den Betrachtungswilligen.
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#3 antos