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Debütroman des Schauspielers Max Urlacher über eine schwule Jugendliebe: "Rückenwind"

Von Carsten Weidemann

West-Berlin, Sommer 1978. Die Nachbarn waschen ihre Opel Mantas, die Kinder spielen Himmel und Hölle und der schüchterne Anton überlegt fieberhaft, wie er den mutigen Tobias für sich gewinnen kann. Und weil er nichts anderes hat als zwei Nutellaschrippen und seinen Opa Fitz, der die Jungs auf einem Garagentor auf und ab fliegen lassen kann, versucht er es eben damit. Und gewinnt auf Anhieb Tobias' Herz.

Von diesem Tag an stecken Anton und Tobias mittendrin in ihrer Geschichte um eine lebenslange Freundschaft, um die große Liebe und die kleine Eifersucht, um die Angst vor dem Verlassenwerden, dem Schmerz des Alleinseins und der Sehnsucht nach Rückkehr und der Wärme des Vertrauten.

Gemeinsam taumeln sie durch die Nöte und Sorgen des Erwachsenswerdens. Beim gemeinsamem Urlaub auf Korfu muss die Unschuld dran glauben und nach dem Abitur die Welt erobert werden: Von Tobias auf dem Rasen bei Hertha BSC (wo er sein Schwulsein verheimlichen muss) und von Anton auf der Bühne (wo er ohne Tobias' Hilfe niemals stehen würde). Weder Tobias' schwere Knieverletzung noch Antons Lampenfieber können sie aufhalten. Und als mit der Palästinenserin Samar eine alles verzehrende Liebe in Antons Leben auftaucht, scheint sein Lebensglück perfekt. Doch es währt nur kurz, denn Samar zieht sich von Anton zurück und auch Tobias taucht für eine Weile unter...

Völlig ratlos, wie es ohne seine wichtigsten Menschen weitergehen soll, stolpert Anton durchs Leben und bekommt erst wieder Rückenwind, als er lernt, dass man weg gehen muss, um zurückkehren zu können und dass Freundschaft vielleicht die schönste Liebe ist...

Max Urlacher, geb. 1971, hat Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München und Arts Management in London studiert. Er gastierte an den Schauspielhäusern Zürich, Bochum und München. Zudem tritt er regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen auf. Gemeinsam mit Franka Potente veröffentlichte er das Buch "Los Angeles - Berlin. Ein Jahr".

In Berlin lädt Max Urlacher am Mittwoch, den 19. Mai 2010 zur öffentlichen Buchpremiere. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Heimathafen Neukölln, Saalbau Neukölln, Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin. Mehr Infos unter maxurlacher.com



#1 CritiXXXerAnonym
#2 euro-zoneAnonym
  • 17.05.2010, 14:30h
  • Antwort auf #1 von CritiXXXer
  • * MRR

    Zehn Prozent sicher, und man kann * überall anwenden; 20 Prozent, er wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft er alle Bücher unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Versprecher, den * nicht riskiert, selbst auf Gefahr des ....
  • Antworten » | Direktlink »
#3 KritikerAnonym
  • 17.05.2010, 14:32h
  • Antwort auf #1 von CritiXXXer
  • Das weiß ich nicht, aber was er zur Beschäftigung mit der Homosexualität von Autoren geschrieben hat, ist u.a. hier nachzulesen:

    "Die Frage, ob es sich lohne, über Golo Mann zu schreiben, ist wohl inzwischen beantwortet. Aber sollte man sich auch mit dessen Homosexualität beschäftigen? Die Antwort lautet: Eine Biographie dieses bedeutenden Schriftstellers und Wissenschaftlers, die dessen homosexuelle Veranlagung mit allen damit zusammenhängenden Umständen ignorieren würde, wäre wertlos, ja irreführend und schädlich.

    Dass man in der Vergangenheit die meisten homosexuell veranlagten Schriftsteller oder Komponisten auf eine derartige, verlogene und heuchlerische Weise behandelt hat, war und ist empörend. Doch spricht das natürlich nicht gegen die Betroffenen, es spricht gegen die Gesellschaft, in der sie lebten."

    www.faz.net/s/RubB31053DF7CD04EB1AC6255608393AC68/Doc~ECABFB
    D13E37142229E8A84654E948A4E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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