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  • 10. Mai 2010, noch kein Kommentar

Die Bossa-Nova-Legende ist seit ihrem 2006er Comeback (mit den Black Eyed Peas) wieder voll da. Mendes' neue CD: "Bom Tempo".

Wenn der brasilianische Ohrwurmspezialist Sérgio Mendes ein neues Album auf den Markt bringt, dann weiß man, dass der Sommer nicht mehr allzu fern ist, und kann sich mit seinem vor Lebensfreude schier überbordenden Soundmix schon einmal musikalisch auf die heiße Jahreszeit einstimmen. So war es 2006, als Mendes mit seinem fabelhaften Comeback-Album und Concord-Debüt "Timeless" sowie dem rundumerneuerten 60er-Jahre-Hit "Mas que nada" weltweit die Charts und einen Latin-Grammy eroberte. Und so war es auch 2008, als er die Liebhaber ebenso exzellenter wie eingängiger Musik mit dem Nachfolgeralbum "Encanto" bezauberte. Nun folgt mit "Bom Tempo" der dritte Streich, der dem bewährten Muster folgt und doch wieder erstaunlich frisch und unverbraucht anmutet.

Youtube | Sergio Mendes ''Emorio'' (Paul Oakenfold Mix) 2010

"Das ist 'bom tempo'-Musik, Gute-Laune-Musik", sagte der seit langem in Los Angeles lebende Brasilianer, der das Motto der CD gleich in einem griffigen portugiesischen Titel zum Ausdruck bringen wollte. "Auf der CD geht es um gute Laune, gutes Wetter, gute Tempi. Das Album soll den Hörern etwas von der Vielfältigkeit, Lebensfreude und Sinnlichkeit der brasilianischen Musik vermitteln. Mit einer Reihe von brasilianischen und amerikanischen Musikern spiele ich hier Songs, die ich teilweise schon einmal früher und teilweise noch nie aufgenommen hatte."

Wie auf seinen beiden ersten Concord-Alben präsentiert Sérgio Mendes auch auf "Bom Tempo" Stücke, die von der Crème de la crème der brasilianischen Songwriter verfasst wurden: von Antônio Carlos Jobim, Gilberto Gil, João Donato, Carlinhos Brown, Jorge Benjor, Milton Nascimento und Moacir Santos. Darunter schmuggelte er indes auch ein Lied seines alten Freundes Stevie Wonder (der 2006 auf "Timeless" einen Gastauftritt absolvierte), das dieser 1977 eigens für Mendes geschrieben hatte: "The Real Thing" erschien damals auf dem Album "Sérgio Mendes And The New Brasil '77" (und wurde erst kürzlich von Bebel Gilberto für ihr neues Album "All In One" gecovert). (pm/cw)