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Ein 20-Jähriger muss in England für 54 Monate ins Gefängnis, weil er ungeouteten Männern damit gedroht hat, ihre Homosexualität publik zu machen.

Der Richter bezeichnete die Taten als "hässliches Verbrechen" und sprach den jungen Mann wegen Erpressung in fünf Fällen schuldig. Kennen gelernt hat der obdachlose Lee T. seine Opfer in einem Cruisingpark in der Stadt Worcester nahe der englisch-walisischen Grenze. Auch in der städtischen Kathedrale hat er erfolgreich nach schwulen Opfern gesucht, berichtet die Zeitung "Worcester News".

Den Fall ins Rollen brachte dabei ein Familienvater mit eigener Firma. Der Mann wurde demnach von T. über sieben Monate erpresst. Er soll dabei hunderte von Pfund an T. gezahlt haben. Dabei habe er stets gedroht, die Homosexualität des Selbständigen seiner Familie und seinen Kunden gegenüber zu offenbaren. Als T. dem Mann im Juli letzten Jahres Gewalt androhte, rief er die Polizei. Beamte verhafteten den Täter wenige Wochen später auf frischer Tat, als er weitere 30 Pfund von dem Geschäftsmann erpressen wollte.

T. gab zu, auch weitere Männer erpresst zu haben. Dabei hatte er es nicht nur auf ungeoutete Schwule abgesehen. Mit einem Opfer hatte er zunächst Sex - danach drohte er damit, den Mann bei der Polizei wegen Vergewaltigung anzuzeigen.

Täter hatte hartes Leben

Der 20-Jährige hat bereits Vorstrafen wegen Diebstahls und Körperverletzung. Sein Verteidiger Michael Aspinall appellierte allerdings an das Gericht, die schwierige Lebenssituation des Täters zu berücksichtigen.

Der junge Mann sei von seiner überforderten Mutter auf die Straße gesetzt worden, leide unter einer Persönlichkeitsspaltung und habe bereits einen Selbstmordversuch hinter sich. "Er brauchte Geld für eine Pension und für Essen", so der Verteidiger. Inzwischen zeige der Täter Reue: "Er möchte sich bei den Opfern entschuldigen". Der Strafverteidiger fügte hinzu, dass wegen den umfassenden Aussagen des Täters die Opfer nicht vor Gericht erscheinen mussten. Damit habe T. den Männern "Demütigungen" erspart. (dk)



#1 Liedel
  • 11.05.2010, 21:39h
  • Watt? Hartes Leben wegen Diebstahl und Körperverletzung? Und die Mutter ist "überfordert"?

    Also wenn dann bitte die dominante Mutter mit ödipaler Beziehung zum Sohnemann bzw. den Alki- Vater (ggf. prügelnd)
    Sonst interessiert das doch keine Sau
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#3 Drop-The-Pants!Anonym
  • 12.05.2010, 20:11h
  • Da haben die Schrankschwestern zum Gegenschlag ausgeholt und ihren "Erpresser" zur Spremanutte in seinem neuen Domizil degradiert! Hoffentlich lernt der junge Mann: Verbrechen lohnt sich nicht!
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