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Die neue CD "Brother" ist raus. In einem Interview sagte Ronan Keating, dass er und seine Bandkollegen "die schwule Rolle" übernehmen wollen.

Mit dem Titel ihres neuen Albums setzen sie ihrem verstorbenen Bandkollegen Stephen Gately (1976-2009) ein Denkmal: Am 21.Mai erblickte das neue Boyzone-Album "Brother" das Licht der Welt. Der Titel soll ausdrücken, wie wichtig Gately, von allen liebevoll "Steo" genannt, vor allen Dingen als Mensch für die anderen Bandmitglieder war. Nach seinem tragischen, viel zu frühen Tod nahmen sich die Jungs eine Auszeit, um zu sehen, was die Zukunft für sie bereit halten würde. Ein paar schwierige Entscheidungen waren zu treffen, nicht zuletzt die Frage, ob das Album unter diesen schrecklichen Umständen jemals veröffentlicht werden sollte. Sie entschieden sich dafür, die Gesangslinien, die Gately bereits eingesungen hatte, zu verwenden.

Youtube | A Tribute to Stephen Gately (mit dem Song ''Give it All Away''

Die Zeit im Studio war hart und nicht einfach für jeden einzelnen, aber sie brachte die Band noch enger zusammen. Das fertige Ergebnis ist ein Album, auf das die Bandmitglieder alle unglaublich stolz sind. Es präsentiert einen frischen Pop-Sound und eine neue Richtung für die Band. Der Weg, auf dem sich Boyzone jetzt befindet, ist dezent rauer - getrieben von rockigeren Pop-Hymnen mit eingängigen Refrains und großen Melodien, die zeigen wie die Jungs sich über die Jahre weiterentwickelt haben, ohne dabei ihre bewährten Wurzeln zu vergessen. Euphorische, schnelle Nummern, die einen sofort mitreißen wie "Love Is A Hurricane" (geschrieben von Gregg Alexander, dem Frontmann der New Radicals) reihen sich an schwermütige und gefühlvolle Songs wie "Let Your Wall Fall Down" und natürlich die schöne erste Single "Gave It All Away", die von Mika geschrieben wurde und eine der letzten Gesangsaufnahmen Gatelys beinhaltet.

Trotz des Verlustes hat das bekannteste Bandmitglied, Ronan Keating, nach eigener Aussage, der beste Freund von Gately, seinen Humor nicht verloren. In einem Interview mit dem "Focus" antwortete der Ire auf die Frage, wer künftig "die schwule Klientel" bedienen werde, lachend: "Ach, wir vier sind selbst so was von tuntig - da sind immer noch vier Schwule in der Band. Wenn wir zusammen abhängen, sprechen wir in dieser aufgesetzt schwulen Art. Das ist sozusagen unser Insider. Wir würden das nie tun, wenn wir nicht beieinander wären. Aber so bald die Typen durch die Tür kommen, geht's wieder los. Das ist lustig, und das sind einfach wir. Stephens Geist wird diesbezüglich immer lebendig sein, wenn wir vier zusammen sind. Auch wenn das mit ihm natürlich noch mehr Spaß machte. (cw/pm)



#1 Boygroup AddictAnonym
  • 24.05.2010, 11:16h
  • Dann dürfen wir gespannt sein, wie sich Boyzone ohne Stephen Gately anhört. Gut, daß die Männer weitermachen, auch wen Stephen eine sehr große schmerzhafte Lücke hinterläßt.
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#2 Freie LiebeAnonym