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Schwule Herzen schlagen höher - Die Soul-Diven Whitney Houston, Natalie Cole und Dionne Warwick touren zusammen in Deutschland.

Von Jan Gebauer

Für zehntausende Besucher in Berlin, Hamburg, München und Oberhausen macht der Kaffee-Röster Tchibo vom 2. bis zum 11. Juli das Unmögliche möglich. Drei der größten amerikanischen Diven, Whitney Houston, Dionne Warwick und Natalie Cole, geben vier gemeinsame Konzerte und singen die unzähligen Hits ihrer langen Karrieren. Alle drei sind für viele schwule Fans seit jeher absolute Kult-Stars und werden eine der Top-Attraktionen des ohnehin ereignisreichen Tour-Sommers 2004.

Dabei hatte es gerade die 40-Jährige Whitney Houston ("I Will Always Love You", "I Wanna Dance With Somebody", "My Love Is Your Love") zuletzt nicht leicht. Häusliche Auseinandersetzungen mit Ehemann Bobby Brown, der Flop ihres Albums "Just Whitney" (2002) und ihre angeblichen Drogen-Probleme machten sie eher zu einer Queen der Klatsch-Spalten, als zu einer der Hitparaden. Unbestritten sind aber ihre überragenden Erfolge seit 1985: Alleine in den USA rund 50 Millionen verkaufte Alben (nur Barbra Streisand und Madonna waren erfolgreicher), sechs Grammys und der Rekord für die meisten Nummer-eins-Hits hintereinander – insgesamt sieben (1985-88). Ihr Film-Debüt "The Bodyguard" (1992) machte Whitney auf der Kino-Leindwand zum Star, die dazugehörige Filmmusik verkaufte sich fast 15 Millionen Mal und gehört zu den erfolgreichsten Soundtracks aller Zeiten.

Whitneys Cousine Dionne Warwick (62) war in den letzten Jahren ein Liebling der Regenbogen-Presse, besonders als sie vor zwei Jahren am Flughafen von Miami mit fünf Gramm Marihuana erwischt wurde. Trotzdem gehört sie seit den frühen 60er Jahren zu den ganz großen Song-Stilisten der USA. Ihre Interpretationen von Burt Bacharach/Hal David-Kompositionen gelten als stilprägende Aufnahmen des Vocal Pop. Von 1963 bis 1998 platzierte sie weiter über 50 Singles in den amerikanischen Charts. Zu ihren größten Erfolgen zählen "Walk On By" (1964), "I Say A Little Prayer" (1967), "Heartbreaker" (1982) und "That's What Friends Are For" (1985). Ferner wurde sie viermal mit dem Grammy ausgezeichnet, spielte an der Seite von Legenden wie Stevie Wonder, Elton John und Gladys Knight und ist nach wie vor mit Jazz-, Pop- und Soul-Programen auf Tour.

Auch Natalie Cole (54) hatte Drogen-Probleme, überwand diese aber schon in den 80er Jahren. Die Tochter des legendären Nat "King" Cole gewann 1976 den Grammy als "Best New Artist", hatte über ein dutzend Top-Hits ("This Will Be", "Our Love") und galt als legitime Nachfolgerin von Aretha Franklin. Ab 1981 reihten sich dann Entziehungskuren an Platten-Misserfolge, bevor sie mit Titeln wie "Pink Cadillac" (1988) und "Miss You Like Crazy" (1989) ein bemerkenswertes Comeback erarbeitete. Ihr größter Moment kam jedoch erst 1991 mit dem Album "Unforgettable – With Love", einem Tribute an ihren Vater, über das ein wahrer Grammy-Regen niederging. Sie erreichte Platz eins der US-Charts und verkaufte weltweit zehn Millionen Exemplare des Albums. 2002 veröffentlichte sie schließlich das hochgelobte Jazz-Album "Ask A Woman Who Knows" auf dem renommierten Label Verve.



23. Juni 2004, 14:20



Unterwegs mit Barbra

Die witzige Road-Trip-Story "Unterwegs mit Mum" mit Barbra Streisand ist jetzt auf DVD erschienen.
#1 SwenAnonym
#2 funab30Anonym
#3 wolfAnonym
#4 JanAnonym
  • 24.06.2004, 10:11h
  • Ihr Lieben,
    natürlich touren die Ladies vom 2. - 11.07. Allerdings ist Whitney wirklich die Cousine von Dionne Warwick, Cissy Houston (Mutter von Whitney) ist die Tante. Checkt doch mal die offizielle Fan Club Seite, da steht zB auch "Cousine" im aktuellen News-Bereich. Auch bei Allmusic (www.allmusic.com) findet man dies.

    Liebe Grüße
    Jan
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#5 DirkAnonym
  • 02.07.2004, 03:19h
  • Whitney Houston und Dionne Warwick SIND Cousinen...
    Und: das Konzert am 2. Juli vor dem Brandenburger Tor ist aufgrund zuwenig verkaufter Tickets ersatzlos gestrichen - die Tour beginnt also am 7.7. in Hamburg. Alle Konzerte sind von Stadien in Hallen verlegt worden: Color Line Arena Hamburg, Olympiahalle München, König Pilsener Arena OBERHAUSEN (und nicht mehr Gelsenkirchen), ebenflass aufgrund zu schlechter Kartenabsätze. Argument des Veranstalters: besser ausverkaufte Hallen, als halbvolle Stadien - hat er wohl recht.
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