Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?12237

007-Darsteller Daniel Craig soll bei heißen Männerküssen in Kalifornien gesichtet worden sein. Nun spekuliert die Boulevardpresse über die Sexualität des Briten.

Das amerikanische Klatschblatt "National Enquirer" berichtete, dass der 42-Jährige am 15. Mai vor der Bar Roosterfish im kalifornischen Venice einen attraktiven Mann geküsst habe. "Es war mit Sicherheit Daniel Craig. Er hat mit einem Typen rumgemacht", zitiert das Magazin einen Zeugen, der Craig und den unbekannten Mann auf dem Parkplatz der Bar gesehen haben will. "Daniel hat seinen Freund auf die Lippen geküsst. Der Mund war geöffnet, es war ein leidenschaftlicher Zungenkuss. Daniel hat sogar den Kopf des Typen in seiner Hand gehalten und ihn näher an sich herangezogen."

Als der Schauspieler den Zuschauer entdeckte, habe er den Kuss sofort abgebrochen, erklärte der Mann, der anonym bleiben möchte. Der "National Enquirer", der es manchmal mit der Wahrheit nicht ganz genau nimmt, will sich aber sicher sein, dass der Zeuge die Wahrheit sagt: Er habe einen Lügendetektortest überstanden, so das Magazin.

"Schwules Oberschichtenpaar"

Es soll auch weitere Zeugen gegeben haben, die genussvoll zitiert werden: "Als Daniel und sein Freund in die Bar gekommen sind, sahen sie aus wie ein schwules Oberschichtenpaar", erklärte einer. Craig hätten dabei die intimen Berührungen seines Partners nicht gestört.

Der britische Schauspieler hatte in der Vergangenheit angeregt, die Figur des James Bond schwuler zu machen (queer.de berichtete). Er zeigte sich aber genervt davon, dass es viele Spekulationen über seine Sexualität gab und ausführlich über seinen gestählten Körper geschrieben wurde, hingegen wenig über seine schauspielerische Leistung (queer.de berichtete).

Der "Casino Royale"-Darsteller hat sich zu den neuen Spekulationen über seine sexuelle Orientierung bislang nicht geäußert. Bislang hatte er zwei Freundinnen, die er der Öffentlichkeit präsentierte. Seit 2004 ist er mit der Produzentin Satsuki Mitchell liiert, von 1994 bis 2001 zeigte er sich als Lebensgefährte der deutschen Schauspielerin Heike Makatsch.



16 Kommentare

#1 SeXXX-O-MaticAnonym
  • 27.05.2010, 16:38h
  • Wer weiß, wen die Boulevardpresse wirklich beim heißen Geknutsche abgelichtet hat! Schon allein die Aussage, daß er es mit Sicherheit wahr, läßt nicht gerade auf einen hohen Wahrheitsgehalt und gesundes Realitätsempfinden schließen. Es ist ja hinreichend bekannt, daß Heterokerle nur dann ihre Geschlechtsgenossen abknutschen, wenn der Promillegehalt hoch ist. Denn die meisten müssen sich ja vorher erst einmal Mut antrinken oder das Objekt der Begierde schönsaufen! Na denn, Prost!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FranziAnonym
#3 dummfugAnonym
#4 stromboliProfil
  • 27.05.2010, 17:12hberlin
  • outdoor rollenprobe für geplantes sequel von --
    I love you Phillip Morris --
    alles nur der kunst geschuldet!
    ein insider...
  • Antworten » | Direktlink »
#5 alexander
#6 jochenProfil
#7 brittaAnonym
  • 28.05.2010, 00:44h
  • Antwort auf #2 von Franzi
  • Sagst du !!!

    Was sagen 99% der Agenten in der Film- und Musikindustrie ???

    Das genaue Gegenteil !!!

    (Vom männlichen Profi-Sport wollen wir erst gar nicht sprechen. Der Unterschied ist aber in Wahrheit nicht so groß, wie viele denken. Zwangsheterosexualität rulez !)
  • Antworten » | Direktlink »
#8 eMANcipation*Anonym
  • 28.05.2010, 01:43h
  • Ach was, schwul oder nicht schwul - das interessiert doch keinen.

    Hauptsache, Heterosexuelle setzen sich überall manisch mit ihrer zwangsverordneten Sexualität in Szene und sind auch noch mächtig stolz darauf.

    Welch gigantischer Rollback gerade auf uns zurollt, wird u.a. deutlich, wenn man sich folgende Entwicklung ansieht:

    Mehr als 50% der schwulen Männer empfinden es als unangenehm, in der Öffentlichkeit Zärtlichkeiten auszutauschen!

    In der jüngsten Gruppe der 18- bis 24-Jährigen war der betreffende Anteil von allen Altersgruppen am höchsten!

    www.pinknews.co.uk/2010/05/27/more-than-half-of-gay-men-surv
    eyed-are-uncomfortable-displaying-public-affection/


    Zweifelt noch irgend jemand daran, dass wir selbst jeden gesellschaftlichen Fortschritt sabotieren?
  • Antworten » | Direktlink »
#9 hans und franzAnonym
#10 ninjatoon72Profil
  • 28.05.2010, 12:02hOldenburg
  • Ich finde es langsam richtig peinlich, dass Heten schon wieder einen Mann der offensichtlich gut gebaut ist wieder für schwul erklären muss und somit für die geilen Weibchen damit uninteressant werden muss. So bleiben dann mehr Titten-Mäuschen für die Super-Typen (Hetenmännchen) übrig.

    Es liegt wohl daran, das die Hetenmännchen tendenziell auch immer fetter werden und sich nicht mehr mit den Womanizern aus den Actionfilmen identifizieren können. Sie haben Angst das ihre Frauchen beim Anblick von 007 vor Feuchtigkeit vom Sofa rutschen und ihre Begatter nicht mehr attraktiv finden. Kein Wunder das jeder Mann der irgendwie auf seinen Körper achtet auch schwul sein muss.
    Es sind ja sowieso eher die unattraktiven Heties mit dem Mangel an Selbstbewusstsein, die sich immer den Kopf zerbrechen müssen wer wohl schwul sein könnte.

    Leider fördern solche Aktionen auch die Homophobie in unserer Gesellschaft. Viele von denen die in einen Schwulen Zusammenhang gedrängt werden (Daniel, wahrscheinlich nicht), werden wohl dazu verleitet wieder verstärkt Klischeehaftes Männlichkeitsverhalten (Machoismus) herauszukehren und sich dabei eben auch Schwulenfeindlich äussern um auf Nummer sicher zu gehen, nicht für Schwul gehalten zu werden.

    Ihr wisst ja, jeder Mann der sich pro-schwul äußert ist doch sowieso schon verdächtig.
  • Antworten » | Direktlink »