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Glücklich trotz allem: Fran Drescher

Die Schauspielerin Fran Drescher erzählt von der Homosexualität ihres Mannes, mit dem sie 21 Jahre lang verheiratet war.

"Peter und ich waren erst 15, uns wir uns kennengelernt haben. Wir waren noch Kinder und wussten nicht, wer wir eigentlich sind", erzählt die 52-Jährige gegenüber dem Magazin "In Touch Weekly". Die New Yorkerin wurde vor allem in der Rolle der Brautmodenverkäuferin Francine Joy "Fran" Fine in der Serie "Die Nanny" bekannt.

Das erfolgreiche Format hatte sie zusammen mit ihrem damaligen Ehemann, dem Autor Peter Marc Jacobson entwickelt. Nachdem sich das Paar 1999 nach zunehmenden Schwierigkeiten trennte, habe er sich ihr gegenüber geoutet, berichtet das Magazin. Sie arbeiten aber noch immer erfolgreich zusammen: "Wir sind die besten Freunde. Wir lieben uns innig", sagte Drescher dem Magazin. Auch der offene Umgang des Paares mit einer Katastophe (1985 brachen zwei Männer in deren Wohnung ein und vergewaltigten Drescher vor den Augen ihres hilflosen Mannes) sorgte für eine Nähe, die geblieben ist.

"Wir fühlen uns so selig, dass wir uns kennengelernt haben und in einer verantwortungsvollen, liebenden Beziehung zueinander stehen", berichtet Drescher. Diese spezielle Freundschaft, in der sie sich mittlerweile gegenseitig Tipps für ihre Beziehungen zu Männern geben, soll sogar Pate sein für eine neue Sitcom, die das Ex-Paar derzeit entwickelt. Geplanter Titel: "Happily Divorced".

Fran Drescher hat ihre eigenen Schlüsse gezogen aus der Homosexualität ihres Mannes: Die Fürsprecherin für Homo-Rechte hielt etwa vor zwei Jahren ein Charity-Dinner ab, um die Gegner des Homo-Ehen-Verbotes in Kalifornien zu unterstützen.

In den letzten Jahren hat Fran Drescher in einien Filmen mitgespielt sowie in der Serie "Living with Fran", die nach zwei Staffeln abgesetzt wurde. Derzeit hat sie eine eigene Talkshow im US-Fernsehen. (nb)



#1 dummfugAnonym
  • 04.06.2010, 12:56h
  • An einem Namen für die Sitcom wird noch gearbeitet. Wahrscheinlich soll sie Will and Grace heißen...

    So etwas kommt ja häufig vor (verheiratet, er schwul, Trennung), nur nicht mit so einem schönen Ende. Toll, wenn beide damit prima umgehen können.
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#2 schwarzwaldbub
  • 04.06.2010, 13:13h
  • Oh mein Gott, ihr Mann auch!

    Bisher habe ich gedacht, dass nur Franny schwul wäre ...
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#3 FloAnonym
#4 The Gay NannyAnonym
  • 04.06.2010, 14:52h
  • Ich bin ein großer Fan von Fran Drescher und ich finde es schade, daß die Sitcom "Die Nanny" leider nicht mehr produziert wird. Vor allem die Spitzen von Niles gegen C. C. Babcock waren einmalig!
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#5 Frankyboy
#6 eMANcipation*Anonym
  • 05.06.2010, 14:56h
  • Leider müssen wir uns angesichts der Tatsache, dass junge Männer immer früher und immer aggressiver u.a. durch eine nie dagewesene massenmediale Indoktrination ihrer sexuellen Freiheit und Selbstbestimmung beraubt und zwangsheterosexualisiert werden, auf eine immer größere Zahl solcher Fälle gefasst machen.

    Es ist erschreckend und unbegreiflich, dass wir dieser Indoktrination nichts Wirkungsvolles entgegensetzen bzw. sie zu einem großen Teil noch nicht einmal wahrnehmen!
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#7 kokAnonym
  • 05.06.2010, 18:44h
  • Antwort auf #6 von eMANcipation*
  • Natürlich, ich glaube auch, dass jemand vor 30 Jahren es viel einfacher hatte, seine Homosexualität auszuleben, als jemand, der heute mit 20 schwul ist. Heutzutage wird man ja in Deutschland schon mit 16 zwangsverheiratet und muss auch als Mann Kopftuch tragen. Und nur, weil die bei RTL immer so viele Moscheen zeigen und Homosexualität härter bestraft wird als Haustiermissbrauch. Es ist traurig, wie streng die Welt geworden ist ... Dabei haben die schwulen Lobbyisten doch extra die ganzen Bilanzen Griechenlands gefälscht, damit die schwule Antike auch in die EU kommt ... Und jetzt stehen wir vor dem Aus von allem und von unserer ausschweifenden Lüsternheit. Eine Schandale!!! Wo das alles hinführt, das sieht man ja am prüden Holland! Als Schwulsein da noch nicht verboten war, gab es auch nicht so viele Löcher im Käse ...
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#8 eMANcipation*Anonym
  • 05.06.2010, 20:04h
  • Antwort auf #7 von kok
  • Deine billige Polemik ist ein perverser Schlag ins Gesicht derer, die mit der empirisch klar belegten Zunahme der Homophobie gerade unter jungen Menschen,

    der abnehmenden gefühlten Freiheit junger Männer, gleichgeschlechtliche Erfahrungen zu sammeln,

    mit der ganz "normalen" heterosexistischen Gewalt, Tag für Tag und

    ohne jede Unterstützung in unserem so genannten Bildungswesen und in der Gesellschaft insgesamt leben müssen.

    Die sich in ihren Schulen verstecken, weil Mobbing an der Tagesordnung ist.

    Und die deshalb einem viermal höheren Suizidrisiko ausgesetzt sind.

    Welche Wirkung die von der herrschenden Klasse erzeugten "Krisen", die zu nichts anderem als der weiteren Zerstörung des Sozialstaates und sozialer Rechte dienen, bei gleichzeitig verstärkter Propaganda "traditioneller Familienwerte" (denn diese waren, sind und bleiben "Keimzelle" des kapitalistischen Systems) auf andere Lebensweisen und Identitäten haben werden, lässt sich auf Basis aller vorhandenen Erfahrungswerte leicht ausrechnen.

    So, jetzt kannst du noch eine Runde kichern, aber das fällt einmal mehr auf dich zurück!
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#9 stromboliProfil
  • 06.06.2010, 10:29hberlin
  • Antwort auf #6 von eMANcipation*
  • im wesentlichen hat sich die "indoktrination " nicht "verschärft" verändert; der ton ist schriller geworden!
    Jugend und popkultur reibt sich weiterhin an sexualnormen nur mit dem umgekehrten ziel: die kids wollen heim in den moralischen mutterkuchen. Dafür werfen sie die chance sexualler selbstfindung zugunsten einer sexuellen schablone über bord!

    Früher werden sie auch nicht beeinflusst, nur massenmedialer erreicht! Deine frage danach was entgegenzusetzen wäre ist deshalb zu kurz gegriffen: wir müssen herausfinden was uns unterscheidet, um eigenes gewicht zu erreichen!
    Und: es sollte nicht unsere aufgabe sein, heten den weg in ihre sexualität zu ebnen, indem wir ihnen "wahlmöglichkeiten" vorgaukeln; dies gleichzusetzen mit dem angebot sexuellem ausprobierens mal so von mann zu mann.. so funktionieren die dinge nicht! Die sollen gefälligst ihre eigenen erfahrungen sammeln!
    Wir sollten ihnen die "angst" vor der sackgasse nehmen und aufzeigen: möglich ist alles, machbar unter obliegenden bedingungen, allerdings nur das allernotwendigste... also gemach und weniger stress beim einseitig werden... dass ist ohnehin die geringere anstrengung.
    Die beschränktheit der zugeordeneten sexualität ist nicht nur eine von aussen aufoktroyierte, sie ist auch eine verinnerlicht gelebte... da brauchts mehr als nur beispiele und schaubilder mann/männlichen sexappeals um eine änderung herbei zu führen! Zudem wäre dies die seitenverkehrte verengung auf symbole und sichtweise!

    Konzentrieren wir uns deshalb auf die UNS betreffenden felder:
    Sichtbarkeitmachung, positive darstellung und agressives selbstbewusstsein; alles zum selben zweck: coming out bildlich und handfest umzusetzen! Unsd zwar für frauen und männer die sich dem eigenen geschlecht zugezogen fühlen! Da ist erst mal genug auszufüllen, bevor ich mich der "umpolung " der heten widme!

    Inhaltliche aufarbeitung von homosexualität findet in der medialen darbietung statt wenn entsprechend auf den punkt konzentriert , nicht als quotenfüller.
    Es ist deshalb unergiebig, ständig auszurufen das heten, mangels häufiger homodarstellung um die möglichkeit schwuler erfahrungen gebracht werden...
    Der werdende schwule wird nicht verhindert durch einseitig fehlende darstellung seiner existenz.. sondern BEHINDERT durch dem mangel an experimentierfreudigkeit mit dem eigenen ich und den bereits vorhandenen schwul/lewsbischen wunschszenarien.
    Wenn die allerdings immer hetenähnlicher werden , ist anzunehmen, dass wir ohnehin uns freiwillig in den umerziehungs- umpolingsprozess begeben haben.
    Dann nützt auch die zunahme von männerärschen propotional zu den frauenärschen in der werbung keinen deut mehr.. da sind die schwulen phantasien dann abgenutzt wie eine kevin klein underwear...
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#10 seb1983
  • 06.06.2010, 17:54h
  • Antwort auf #9 von stromboli
  • Und das auf den Sonntag, Respekt für den Vortrag.
    Es bleibt wie hier gewohnt zwar weiterhin eher theoretische Grundlagenforschung, aber gefällt mir gut.

    Werd dann mal Käffchen trinken gehen, aber nen emanzipierten Latte Macciato
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