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  • 06. Juni 2010, noch kein Kommentar

Sexy, provokant und verspielt elektronisch: Das neue Album "Bionic" liebäugelt mit dem Sound von Lady Gaga.

Sie hat weltweit rund dreißig Millionen Alben verkauft, sie ist die einzige Künstlerin unter 30, die vom amerikanischen "Rolling Stone"-Magazin in die Liste der hundert größten Sängerinnen aller Zeiten aufgenommen wurde und sie erhielt bislang fünf Grammys: Christina Aguilera hat in den elf Jahren seit der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debütalbums eine mehr als beeindruckende Karriere hingelegt.

Am 4. Juni erschien nach vier Jahren Pause ihr viertes Album "Bionic", an dem sie in den vergangenen zwölf Monaten gearbeitet hatte. Der erste, bislang eher mäßig erfolgreiche Vorab-Single trägt den Titel "Not Myself Tonight" und entstand in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Polow Da Don (Keri Hilson, Fergie, Pussycat Dolls). Neben Polow Da Don waren an der Entstehung des Albums unter anderem die australische Singer/Songwriterin Sia, US-Prouzent Tricky Stewart (Rihanna, Katy Perry, Beyoncé u.a.), sowie die Indie-Darlings Le Tigre und Ladytron beteiligt.


"Mit all diesen Produzenten und Musikern zusammen zu arbeiten, die ich bewundere, war eine großartige Erfahrung", erklärt Christina Aguilera, "die Künstler, die ich ausgewählt habe, trugen so viele verschiedene Sound-Nuancen zu "Bionic" bei. Meine Idee war es, ein Schritt in ihre Welt zu wagen und ihren Sound mit meinen Visionen und Sounds zu kombinieren. Die Ergebnisse waren einfach nur magisch." Neben den spektakulären Kollaborationen finden sich aber auch gewohnte musikalische Partner in den Albumcredits. So enthält "Bionic" mit "Lift Me Up" eine Ballade von Linda Perry, von der unter anderem auch die beiden Aguilera-Superhits "Beautiful" und "Hurt" stammen.

In den USA wird die Aguilera aktuell stark für ihren musikalischen Kurswechsel kritisiert. Schließlich nahm in den vier Jahren Schaffenspause eine gewisse Lady Gaga den weiblichen Pop-Thron mit ähnlicher Musik ein. Zu alledem musste die Sängerin auch noch ihre geplante Tour absagen - angeblich weil sie keine Zeit zum Proben hat, das neue Album und der kommende Film "Burlesque" mit Cher gehen vor. Insider vermelden jedoch, dass die schwachen Ticketverkäufe der Hauptgrund seien. (cw/pm)