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Glück fürs Baby: Der Nachwuchs lesbischer Eltern hat eine "gesunde psychologische Ausrichtung"

Kinder, die von einem lesbischen Paar großgezogen werden, haben weniger soziale Probleme, sind weniger aggressiv und besser in der Schule im Vergleich zu Nachwuchs, der bei heterosexuellen Eltern aufwächst.

Das ist das Ergebnis einer Studie der University of California in Los Angeles. Forscher hatte über 20 Jahre 78 Kinder und Jugendliche seit ihrer Geburt begleitet, die allesamt einer "gesunde psychologische Ausrichtung" zeigten, wie Studienleiterin Dr. Nanette Gatrell erklärte. Im Vergleich mit einer Gruppe von Gleichaltrigen aus traditionellen Familien zeigten die Regenbogenkinder eine signifikant bessere Anpassungsfähigkeit an ihre Umwelt. Sogar wenn sich die Mütter trennen, geht es dem Nachwuchs besser als in einer Familie mit Vater und Mutter.

Zwar hätten rund 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen Hänseleien wegen der sexuellen Orientierung ihrer Mütter ertragen müssen. Dies habe sich aber nicht psychologisch negativ auf sie ausgewirkt, so die Forscher. Zwischen ihnen und der Gruppe, die in einer toleranteren Umgebung aufwächst, gibt es keine messbaren Unterschiede.

Höhere Widerstandsfähigkeit und mehr Geld

"Diese jungen Menschen haben sich gut gemacht; sie haben eine gute Widerstandsfähigkeit", erklärte Dr. Gatrell die deutlichen Ergebnisse. Sie glaubt, dass diese Ergebnisse auch auf die Kinder schwuler Väter übetragen werden können: "Schwule männliche Eltern sind eine andere Gruppe äußerst engagierter Eltern", so Gatrell.

Als weiteren Faktor für den Erziehungserfolg gleichgeschlechtlicher Paare gibt sie finanzielle Gründe an: Derzeit können sich nur wohlhabendere Schwule und Lesben Kinder leisten, da sie - anders als traditionelle Elternpaare - die Kosten für künstliche Befruchtung oder eine Adoption tragen müssen. Zu diesem Ergebnis war bereits zuvor eine Studie der East Carolina University gekommen. Entscheidend für das Wohlergehen von Kindern sei demnach das gefüllte Girokonto der Eltern, nicht deren sexuelle Orientierung (queer.de berichtete).

Ehe- und Adoptionsverbot unverständlich

In der Studie heißt es weiter, dass es keine Rechtfertigung für das Ehe- und Adoptionsverbot von Schwulen und Lesben gebe. Die traditionelle Familie werde fälschlicherweise als "Goldstandard" angesehen, erklärte Gatrell. "Wir haben aber rausgefunden, dass Teenager mit lesbischen Müttern besser dran waren als der 'Goldstandard'".

Gatrell hat die Studie 1986 begonnen. Sie interviewte damals 154 werdende lesbische Mütter aus mehreren Teilen des Landes. Über die Jahre hat sie die Eltern und deren Kinder regelmäßig befragt. (dk)



#1 schwulenaktivist
  • 08.06.2010, 17:04h
  • Sorry, aber Schwule und Lesben sind genauso gut und auch schlecht, wie es die Heteros sind. Schliesslich haben sie's da gelernt! Alles andere ist beschämende Spekulation!
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#2 gniwerjProfil
  • 08.06.2010, 17:08hdortmund
  • aaaaaah ...ha..

    pauschalaussagen sind immer die besten. und die bayern brauen das beste bier;) das ist doch wohl stammtisch-niveau, leute.
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#3 Drop-The-Pants!Anonym
  • 08.06.2010, 19:18h
  • Wir haben es ja schon immer gewußt: Schwule und Lesben sind als Eltern reifer und besser als die so genannten "Mami-und-Papi"-Eltern! Schade, daß es nicht auf Ösiland zutrifft, siehe der Fall Fritzl.
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#4 eMANcipation*Anonym
  • 08.06.2010, 20:44h
  • Schickt den Artikel bitte mal den dumm-frechen Idioten, die folgende Meldung bei MSN ganz groß auf die Startseite (gleich beim Einloggen in den Messenger sichtbar, den immerhin Millionen junger Menschen nutzen):

    Skandal im ZDF

    Lesbenküsse im Fernsehgarten

    Die Mädels von Lovestoned konnten ihre Gefühle bei dem sommerlichen Wetter wohl nur schwer für sich behalten. Ganz spontan, während ihres Auftritts mit der aktuellen Single „I Know Nothing" im ZDF Fernsehgarten (6. Juni), näherten sich Elena und Emelie einander im t.A.T.u.-Stil und teilten leidenschaftliche Küsse miteinander. Ausdruck inniger Freundschaft oder mehr? Der Auftritt sorgte jedenfalls für ordentlich Wirbel. Immerhin ist die Sonntagssendung im ZDF als Familiensendung ausgeschrieben. Die Mädels schien das nicht zu stören.

    unterhaltung.de.msn.com/tv/bilder.aspx?cp-documentid=1504587
    40


    Zeichen der Zeit !
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#5 GastGastGastAnonym
  • 08.06.2010, 21:58h
  • Es mag ja sein, daß Homos auch wirklich gute Eltern sein können, sie aber jetzt noch als besser als Heteros zu bezeichnen halte ich generell doch für sehr fragwürdig.

    Wie ja schon im Artikel angeklungen ist kriegen Homos nunmal nicht einfach so ein Kind, sondern nur wenn sie es explizit wollen und sie bereit sind dafür auch Anstrengungen zu unternehmen.

    Das mag es auch bei Heteros geben, in ganz vielen Fällen wird da aber die Frau einfach schwanger, weil es mit der Verhütung nicht geklappt hat, weil es dann mehr Kindergeld gibt usw. In sehr vielen Fällen handelt es sich um keine Wunschkinder, die dann natürlich längst nicht so gut aufwachsen wie die Kinder die man sich sehnsüchtig gewünscht hat.
    Heteros die gerne und ganz bewusst Eltern geworden sind werden sich natürlich ebenso gut um den Nachwuchs kümmern wie die Homos aus der Studie.

    Genauso gibt es natürlich auch sehr viele Homos, die mit Kindern rein gar nichts anfangen könnten und die sich auch nicht übermäßig gut um sie kümmern würden. Eben diese Leute werden eben keine Eltern, da es ja immer mit Eigeninitiative verbunden ist.

    Insofern sagt das alles gar nichts darüber aus, wer wirklich die besseren Eltern sind. Dafür müsste man als Vergleichsgruppe eben nur Heteropaare mit Wunschkindern einbeziehen. Da hätten die Homos dann aber garantiert keinen besseren Stand mehr, allerdings auch keinen schlechteren...

    Daß man Homos die Adoption bisher verweigert ist natürlich völlig unsinnig und es gibt keine Argumente dafür. Das hat bloß mit dieser Studie rein gar nichts zu tun...
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#6 ninjatoon72Profil
  • 09.06.2010, 11:40hOldenburg
  • Es gibt viele Heteropaare, die Kinder nur deswegen in die Welt setzen, weil ihnen die Gesellschaft suggeriert hat, dass das zu einer normalen Familie einfach dazu gehört. Nach dem Motto "Wir haben geheiratet und jetzt träumen wir vom Babyglück". Weil das doch alle machen. Die Heteropaare die ich kenne, die es gewagt haben sich NICHT fortzupflanzen, werden von ihrem Umfeld doch ständig auf ihren Fehler hingewiesen. Wenn man Kinder nur bekommt um ein bisschen heile Welt zu spielen und wie eine Familiendeko vorzuschieben, braucht man sich auch nicht wundern wenn die sich schlechter entwickeln.

    Heteros sollten einfach mal lernen sich selbstständig zu definieren und sich nicht immer an anderen orientieren und sich damit einer Norm unterwerfen. Daraus entsteht dann auch ein ECHTES Selbstbewusstsein und ihre Ängste (Xeno- und Homophobie) würden dann auch irgendwann verschwinden.

    Homo und Heteropaare sind definitiv gleichwertig. Aber die Ängste der Heteros vor einem Verlust ihres elitären Familienstatus ist einfach zu gross.
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#7 bananasEhemaliges Profil
  • 09.06.2010, 17:17h
  • Eigenartig. Die gleiche Studie mit dem gleichen Wortlaut, selbst den gleichen Prozenten, gabs vor etwa 2 Jahren schon einmal. Einziger Unterschied, damals war von Schwulen UND Lesben die Rede. Da bin ich mir sicher. Vielleicht liegts daran, daß Dr. Nanette Gatrell, eine Lesbe ist. Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist das nichts Neues. Habe ich irgendwo gespeichert. Gabs damals als PDF. Also Männer Kopf hoch.
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