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Felix Rexhausen

Zwei Radiobeiträge und ein Zeitungsartikel wurden für den Felix-Rexhausen-Preis nominiert, der publizistisches Engagement bei der Berichterstattung über Lesben und Schwule auszeichnet.

Der Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen (BLSJ) wird den Preis am 18. Juli in Frankfurt vergeben. Die Preisverleihung wird von hr3-Moderator Mathias Münch moderiert und beginnt um 15 Uhr auf der CSD-Hauptbühne.

Nominiert sind dieses Jahr Dorothee Hackenberg, Boris Kullick, Frauke Oppenberg, Steffen Seibel und Holger Wicht für ihre Berichterstattung "Die warme Welle - live vom CSD 2009". Der vierstündige Beitrag wurde beim RBB-Sender Radio Eins gesendet. Anders als bei den normalen "langweiligen" CSD-Reportagen seien hier "interessante Gästen zu schwulen und lesbischen Themen abseits des CSD-Trubels" befragt worden.

Günter Frorath, Michael Lohse und Roger Willemsen erhielten eine Nominierung für ihre Betrachtung "Er sucht ihn - Männerliebe literarisch", gesendet im Radiosender WDR 5 in der Reihe "SpielArt" am 14. Februar 2010. Den Autoren sei hier eine "ironisch-kluge Betrachtung über Männer, die Männer lieben" gelungen, erklärte der BLSJ.

Die dritte Nominierung heimste Cornelia Laufer für ihre Reportage "Zufrieden im Frauenverein" ein, die am 22. August 2009 in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" erschienen ist. Darin berichtet die Autorin vom Alltag einer "stinknormalen Familie" - der 14-jährigen Alina und ihrer zwei Mütter.

Felix Rexhausen (1932-1992), der Namenspatron des Preises, war gemeinsam mit Gerd Ruge und Carola Stern Mitbegründer der deutschen Sektion von Amnesty International und arbeitete für den Rundfunk sowie für Zeitungen und Zeitschriften. Rexhausen war noch zu Zeiten des alten Paragrafen 175 ein engagierter Journalist, der die Lebensumstände schwuler Männer eindringlich, aber auch ironisch und selbstkritisch thematisierte. Der nach ihm benannte Preis wird seit 1998 jährlich vergeben und ist mit 500 Euro dotiert. (pm/dk)



#1 KulturschwesterAnonym
  • 09.06.2010, 16:37h
  • Ich höre zum ersten Mal von dieser Auszeichnung. Bisher kannte ich nur den Pulitzerpreis und auch den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
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#2 Liedel
  • 10.06.2010, 00:48h
  • Na dann ran an die Arbeit @ Kulturschwester, nächstesmal mitmachen und irgendwas Blasphemisches über die Ösis schreiben Den Homo-Bezug kriegste doch wohl hin oder
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