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Premierministerin Jóhanna Sigurðardóttir

Ohne Gegenstimmen haben die Abgeordneten des Althing am Freitag für die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben votiert.

49 der 63 Abgeordneten nahmen an der Abstimmung teil und ergänzten die gesetzliche Definition der Ehe um die Worte "Mann und Mann" sowie "Frau und Frau". Präsident Ólafur Ragnar Grímsson muss das Gesetz noch unterschreiben, seine Zustimmung gilt als sicher. Eine große Mehrheit der isländischen Bevölkerung unterstützt die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Eherecht.

Nach dem Gesetz dürfen gleichgeschlechtliche Paare den Bund fürs Leben auch in der lutherischen Staatskirche schließen. Allerdings steht es den Pfarrern frei, ob sie Schwule und Lesben vermählen wollen.

Island ist das neunte Land, das die Ehe öffnet - und das siebte in Europa. Erstmals wurde eine solche Gesetzesänderung unter einer offen homosexuellen Regierungschefin durchgeführt. Jóhanna Sigurðardóttir wurde im vergangenen Jahr zur isländischen Premierministerin gewählt (queer.de berichtete).

Das nur 320.000 Einwohner zählende Land zählt zu den Vorreitern in Sachen Homo-Rechte. Homosexualität wurde bereits 1940 legalisiert. Seit 1996 gibt es eingetragene Partnerschaften. (dk)



43 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 11.06.2010, 18:23h
  • Bravo!

    Herzlichen Glückwunsch Island!

    Es werden immer mehr Staaten, die in der Moderne ankommen und Vernunft statt Hass regieren lassen.

    Aber gleichzeitig gerät Deutschland unter der schwarz-gelben Lachnummer immer mehr ins Hintertreffen. Und das nicht nur bei Homorechten, sondern auch in allen anderen Bereichen...
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#2 Alma MaterAnonym
  • 11.06.2010, 18:38h
  • In Island können die Steuerpflichtigen wählen, ob die obligatorische Kultursteuer der evangelisch-lutherischen Volkskirche oder der Universität Islands zukommen soll.
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#3 GeorgFalkenhagenProfil
  • 11.06.2010, 18:52hBremen
  • @Flo:
    "Und das nicht nur bei Homorechten, sondern auch in allen anderen Bereichen..."

    Genau, sogar bei den alten "echten" verheirateten Hetero-Paaren wird das Kopfschütteln immer größer über diese unsere Rückständigkeit.

    Ein RUCK muss her!
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#4 wolfAnonym
#5 Liedel
  • 11.06.2010, 19:15h
  • Ja @ Flo

    Merkel soll endlich die Vertrauensfrage stellen bzw. möge es genug Mutige bei der BuPrä- Wahl geben, die VWulf ihre Stimme verweigern.
    Dann sind die ehemalige FDJ- Propagandasekretärin und der lediglich "mit einem Mann zusammenlebende", in LGBT- Menschenrechtsfragen (und auch sonst) völlig untaugliche Außenminister weg vom Fenster!

    Können wir nicht endlich auch mal eine Charakterfrau wie Frau Sigurdorttir in Island (oder einen Charaktermann) an der Spitze dieser unserer Bananenrepublik haben statt immer nur Karrierenetzwerker, Lobbyisten und Speichellecker?
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#6 gatopardo
  • 11.06.2010, 20:06h
  • Antwort auf #2 von Alma Mater
  • Das können wir in Spanien übrigens auch. Man kann seine Abgabe von 0,7% in der Steuererklärung entweder an der kath.Kirche oder an gemeinnützigen Einrichtungen ankreuzen.Rate mal, wo ich das Kreuzchen mache ?
    Ja und dann hatte mich an einem gesellschaftlich so fortschrittlichen Land wie Island schon gewundert, dass die Homo-Ehe erst jetzt kommt.
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#7 Timm JohannesAnonym
  • 12.06.2010, 02:21h
  • Sehr schöne Meldung, das freut mich sehr.

    Ein weiteres Land hat es nunmehr geschafft. Zudem hat Island eine offen lesbische Regierungschefin...sehr lobenswert und sympathisch dieses Land im hohen Norden Europas.
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#8 M.Anonym
#9 Jörg NeubauerAnonym
#10 XDAAnonym