Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?12339

Der frühere Militärbischof Walter Mixa

Bischof Walter Mixa soll einem internen Dokument zufolge zwei Priester sexuell belästigt haben - dabei ist sogar von "weicher Vergewaltigung" die Rede.

Wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" und die "Süddeutsche Zeitung" übereinstimmend berichten, haben die Geistlichen aus dem Bistum Eichstätt und dem Bistum Augsburg Mixa beschuldigt, ein bestehendes Abhängigkeitsverhältnis ausgenutzt zu haben. Die sexuellen Übergriffe sollen Mitte der Neunziger Jahre stattgefunden haben. Mindestens einer der Übergriffe soll laut FAS eine "weiche Vergewaltigung" gewesen sein. Als Quelle geben die Zeitungen eine rund 40 Seiten starke geheime Akte an, das Ende April dem päpstlichen Botschafter in Berlin zugegangen ist. Dort berichten mehrere Augenzeugen von den angeblichen Übergriffen.

Mixa hat Ende April dem Papst seinen Rücktritt angeboten, nachdem Veruntreuungs- und Misshandlungsvorwürfe gegen Minderjährige bekannt geworden sind. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat jedoch die Ermittlungen wegen Kindesmissbrauchs inzwischen eingestellt, da kein ausreichender Tatverdacht bestand. Mixa wollte daraufhin seinen Rücktritt für ungültig erklären lassen, allerdings lehnt das der Vatikan ab.

Alkoholiker Mixa?

In dem neuen Dokument sollen weitere, bislang unbekannte Vorwürfe gegen Mixa enthalten sein. So soll der 69-Jährige ein "Spiegeltrinker" gewesen sein - also ein Alkoholiker, der jeden Tag einen gleichbleibende Menge des Rauschmittels in seinem Blut gebraucht habe. Er soll über den Tag verteilt große Mengen an Wein und Spirituosen zu sich genommen haben.

Johannes Paul II. ernannte Mixa 1996 zum Bischof von Eichstätt, 2000 wurde er zusätzlich Militärbischof der Bundeswehr. Schließlich machte Papst Benedikt XVI. den Theologen zum Bischof von Augsburg.

In seiner Zeit als Bischof galt Mixa stets als konservativer Haudegen, der die Positionen der Kirche kompromisslos vertrat. So verglich er im vergangenen Jahr etwa Abtreibungen mit dem Holocaust und erklärte, dass der Atheismus zu totalitären Regimen wie dem Nationalsozialismus geführt habe. Im Februar dieses Jahres erklärte er zudem, dass die "sexuelle Revolution" für den Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche verantwortlich sei. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 KempterAnonym
#2 bastapapsta
  • 21.06.2010, 12:28h
  • Wasser predigen und sich selbst am Wein besaufen ! Am Beispiel Mixa wird die Scheinheiligkeit der ranghohen Geistlichen der katholischen Kirche deutlich.
    Der Mann, der mit seinem luxuriösen Lebenstil prahlte und ständig gegen Homo-Rechte pöbelte hat sich nun als der grösste Heuchler entlarvt.

    Auf Zollitsch und Marx schiebt er jetzt einen ziemlichen Frust, was nicht ganz unvorteilhaft ist.
    Denn er wird über diese Leute auch einiges wissen, mit dem er an die Öffentlichkeit gehen könnte ;-)) Mal gepsannt, ob er im Suff mal was ausplaudert ;-)
  • Antworten » | Direktlink »
#3 anonymusAnonym
  • 21.06.2010, 12:29h
  • Ich bin bei der Sache mehr als skeptisch.
    Ich find Mixa selbst "unheimlich" aber was da mit ihm derzeit getrieben wird ist nicht ok.
    Die "Belästigten" sollten klare Kante zeigen, ihr Anliegen zur Staatsanwaltschaft und diese dann dem Gericht bringen und Mixa kann sich einen Anwalt nehmen um sich zu verteidigen. Entweder die Vorwürfe stellen sich als wahr heraus und dann soll er die Konzequenzen zu spüren bekommen oder aber die Vorwürfe sind Teil einer gezielt gestreuten Kampagne.
    Die "mehreren Augenzeugen" sollten alle vereidigt und zur Zeugenaussage herangezogen werden.
    (War das ´ne Sexparty?)

    Alkoholiker sehen meiner erlebten Erfahrung nach anders aus, auch sogenannte "Spiegeltrinker".
    Wenn er wirklich Alkoholiker ist, dann hätte der Vatikan ihn schnellstens in Entzug schicken müssen ihn schon allein deshalb auch von seinem Amt entbinden müssen. Da zeigt sich ja ohnehin die innere Zerrissenheit dieses Menschen. Dann hat er auch gar nicht in sich was ein Priester eigentlich bräuchte.

    Aber alles in allem find ich´s grauenhaft daß der Vatikan so´ne Art Verhaltensakte über seine Bediensteten führt. Da kann man nur sagen - Stasi lässt grüssen!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 alexander
  • 21.06.2010, 13:07h
  • das ekelhafte an mixa ist, dass er sämtliche plakativen vorurteile bis an die grenze bestätigt !

    eine 40 seiten starke akte muss eine menge "unartigkeiten" enthalten, da ist viel platz.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Timm JohannesAnonym
  • 21.06.2010, 13:24h
  • Ach wie schön...

    In den Reihen der katholischen Bischöfe tobt Heuchelei, Beleidigung, Intrigen, Machtgier, Verleumdung, Misstrauen und heimliche gegenseitige Überwachung.

    Vorbildcharakter haben die katholischen Bischöfe schon lange nicht mehr... wenn sie es überhaupt jemals gehabt haben.

    Dann lieber die lutherischen, reformierten und uniierten Landeskirchen der EKD oder die Schwedische Kirchenleitung, wo eine offen lesbische Bischöfin mit Eva Brunne tätig ist.

    Nee die Katholen haben Zustände in ihren Klerikerreihen, die die "Göttliche Komödie" von Dante sehr schön verkörpern.

    ... Wie ein Beichtvater spricht Dante mit der Seele des Papstes Nikolaus III., der glaubt, dass sein Nachfolger Bonifatius VIII. schon in der Hölle angekommen sei. Außerdem prophezeit er die Ankunft Clemens V. als Sünder. Dante geißelt den Handel mit Kirchenämtern, der die Verweltlichung der Kirche vorantreibt, mit scharfen Worten ...

    War es damals die Simonie, die Dante geißelte, so ist es heute das "erzwungene" Doppelleben vieler Kleriker und deren falscher Umgang mit Sexualität und der innerkirchlichen Stellung der Frau, der die Glaubwürdigkeit der Kirche ruiniert.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 LarsAnonym
  • 21.06.2010, 14:26h
  • Hallo,
    ich würde gerne einmal wissen, was eine weiche Vergewaltigung ist. Habe ich noch nie gehört.

    Gruss Lars
  • Antworten » | Direktlink »
#7 stromboliProfil
  • 21.06.2010, 14:46hberlin
  • Antwort auf #6 von Lars
  • Oh war ich gestern besoffen.. ich kann mich an gar nichts mehr erinnern...
    in besoffenem zustand angefasst zu werden ohne das du es willst, aber zu besoffen, um noch wesentlich widerstand zu leisten...
    im umgekehrten die meistgebrauchte ausrede von heten, die gerne mal anfassen ,angefasst werden wollen, aber nüchtern zu viel angst vor der eigenen courage haben..
    dritte variante die des kryptoschwulen, der den heten mimt um besoffen antatschen zu können mit der entschuldigung des besoffenseins!
    Das ist unterste schublade der verdrängung...
  • Antworten » | Direktlink »
#8 stromboliProfil
  • 21.06.2010, 15:17hberlin
  • Antwort auf #3 von anonymus
  • wie sehen denn dann deine alkoholiker aus?
    ist doch immer die frage des nach aussen gewendeten: zeit und aufwand die sucht zu verbergen.
    schau ich mir nun die veröffentlichten bilder der presse an ( insbesondere die der SZ!) dann hat man das aufgequollene sichtbar..
    Kann ja an bluthochdruck leiden, medikamentös belasstet sein.. aber immer krank aussehend.. das weiss man auch aus erfahrung beim blick in gesichter.

    Vor gericht wird nicht gebracht weil kein missbrauch von minderjährigen und damit justiziabel bereits dem verfalldatum anheim...
    was bleibt ist die doppelbödigkeit dieses charakters, seine offenkundige unfähigkeit der selbstkritik geschweige denn der christlichen buße!
    Ein kasper mit drogenproblemen, dem man zu hoch zeiten verantwortung übertragen hat die er nicht tragen konnte!
    Scham nicht nur über diese gescheiterte figur, schande auch über die, die ihm macht und ansehen über andere verliehen haben!

    Und wie anders als über "gestreutes " kann man diesen streuwagen der hetzkampagnen ins schleudern bringen; der kommt unter die eigenen räder!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 HandoAnonym
  • 21.06.2010, 15:21h
  • Die römisch-katholische Kirche ist und bleibt die große Hure Babylon! Schon Luther hat sie so genannt.

    Die Bibel: Offenbarung 17, 1-6:

    Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt,
    2 mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben; und die Bewohner der Erde sind trunken geworden von dem Wein ihrer Unzucht.
    3 Und er führte mich im Geist hinweg in eine Wüste; und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voller Lästernamen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.
    4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voller Gräuel und Unreinheit ihrer Unzucht;
    5 und sie hatte an ihrer Stirn einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde.
    6 Und ich sah die Frau trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich, als ich sie sah, mit großer Verwunderung.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Gay YouthAnonym
  • 21.06.2010, 17:19h
  • Antwort auf #7 von stromboli
  • Ja, unterste Schublade sind die gesellschaftlichen Verhältnisse, die zu sowas führen.

    Es ist kein Zufall, dass sich Jugendliche immer mehr und immer häufiger in einen Vollrausch begeben müssen, um dem ständigen Leistungs- und Anpassungsdruck mal für kurze Zeit zu entkommen.
  • Antworten » | Direktlink »