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Nir Katz (l.) und Liz Trobishi wurden bei der Attacke getötet.

Zehn Monate nach dem Anschlag auf ein Coming-out-Treff, bei dem zwei Menschen starben, hat die Tel Aviver Polizei neue Hinweise auf den Täter erhalten.

Wie israelische Medien berichten, haben die Behörden einen ersten Durchbruch bei Labor-Tests erzielt. Demnach konnten die Ermittler offenbar ein Merkmal des Täters identifizieren, das nur wenige tausend Menschen in Israel teilen. Die Polizei hat daraufhin durch ein Ausschlussverfahren die Zahl der Verdächtigen auf rund 1.000 reduziert. Diese Menschen sollen in den nächsten Tagen zu persönlichen Gesprächen eingeladen werden. Weitere Einzelheiten teilten die Behörden nicht mit.

Bei dem Anschlag Anfang August vergangenen Jahres hat ein unbekannter Mann mit einem Sturmgewehr einen 26-jährigen Gruppenleiter und ein 16-jähriges Mädchen erschossen und 15 weitere Personen zum Teil schwer verletzt (queer.de berichtete). Weltweit kam es darauf zu Kundgebungen gegen Gewalt, darunter auch in Berlin, Köln und Rostock (queer.de berichtete).

Polizeichef Dudi Cohen erklärte, dass die Ermittlungen in diesem Fall nach wie vor Priorität hätten. Den Anschlag auf das schwul-lesbische Zentrum nannte er eine der schlimmsten Attacken auf Israel. Zwar gibt es Videoaufnahmen des schwarz gekleideten Täters, wie er das Coming-out-Zentrum verlässt, allerdings ist darauf sein Gesicht nicht zu erkennen. (dk)



#1 KrawallschwesterAnonym
#2 MarekAnonym
  • 22.06.2010, 14:31h
  • Hoffentlich werden die Verantwortlichen schnell gefunden und mit aller Härte bestraft.

    Und ich hoffe, dass diese homophoben Idioten dann im Knast mal so richtig durchgefi... werden. Am besten von einem richtig gut bestückten Kerl, der sich nach Lust und Laune bedient.
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#3 MarekAnonym
  • 22.06.2010, 22:26h
  • Um die Situation in Israel und speziell in Tel Aviv richtig beurteilen zu können, muss man drei Faktoren berücksichtigen:

    - Unmittelbar nach dem Anschlag kam es zu Solidaritätsbekundungen für die Community aus allen politischen Lagern. Der konservative Miniterpräsident Binyamin Netanyahu startete des Community-Center einen demonstrativen Solidaritätsbesuch ab, Staatspräsident Peres sprach auf der Gedenkkundgebung, die liberal-konservative Oppositionsführerin Livni nahm an einer Solidaritätsdemonstration teil.
    - Die israelische Regierung unter Netanyahu und dem rechtskonservativen Außenminister Lieberman beschlossen, den diesjährigen CSD finanziell mitzutragen und dies explizit als Zeichen der Unterstützung und Verantwortung zu sehen.
    - Der diesjährige CSD in Tel Aviv war der bestbesuchteste überhaupt:

    www.haolam.de/?site=artikeldetail&id=2035

    (Bericht mit Fotos und Videos).
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#4 FloAnonym
  • 23.06.2010, 15:12h
  • Antwort auf #3 von Marek
  • Ich möchte noch erwähnen, dass ich der 1. Marek bin und der 2. Kommentar von einem anderen Marek stammt.

    Noch eine Bitte:
    bei längeren Diskussionen sieht man das vielleicht nicht, aber wenn direkt davor schon ein Kommentar steht und man wirklich so heißt, wäre es schön, wenn man dann Marek 2 oder so verwendet.
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#5 marek 3Anonym
  • 24.06.2010, 07:29h
  • Antwort auf #4 von Flo
  • War schon klar.
    Der erste Marek war sehr emotional.
    Der zweite eiskalt. Schon bei den Kommentaren nach der Tat(s. queer-links im text) versuchte die Sekte den brutalen Mord für eine Werbeveranstaltung für dubiose Politiker wie Sharon, Katzav, Olmert, Netanjahu und Lieberman auszunutzen.
    Schon deren Emissionshandel mit dem Rauch von Auschwitz trifft in Israel auf scharfe Kritik zivilgesellschaftlicher Milieus.
    Nicht wenige Nachfahren von Holocaust-Opfern und Shoa-Überlebende haben den Mißbrauch ihres familiären Leids auf den PR-Schachbrettern dieser gerichtsnotorisch bekannten Akteure und ihrer Clubs bitter beklagt und verurteilt.

    Die zivilen Strafverfolgungs- und Justizbehörden Israels sind in den Sümpfen den Nahen Ostens die Edelsteine !!!

    www.news.at/articles/0731/15/180201/holocaust-opfer-israel-u
    eberlebende-geld


    Aber nochmal ein Dank für deine Klarstellung.
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#6 hwAnonym
  • 24.06.2010, 08:03h
  • mal unamtliche demokratiewächter. vielleicht für einige interessierte an politik in und aus israel.

    da gibt es den exzellenten israelischen media blog von dvorit shargal:

    Velvet Underground.

    www.ice.co.il/article/view/238125

    hier eine seite mit recherchen zu den jüngsten ereignissenund fakes, die jeder kennt.
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#7 MichaelAS
#8 wernerAnonym