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Vladimir Weiss bei der Pressekonferenz

Der slowakische Fußballnationaltrainer Vladimir Weiss hat bei einer Pressekonferenz in Johannesburg Journalisten als "verfickte Schwuchteln" beschimpft, während Argentiniens Diego Maradona seine Mannen herzt.

Bei der Weltmeisterschaft in Südafrika kämpfen derzeit 32 Fußballteams um den Einzug ins Achtelfinale - die Spieler sind offiziell allesamt heterosexuell. Da bleiben homophobe Ausbrüche nicht aus. Der Slowake Weiss drohte nach seinen Beschimpfungen Reportern sogar Prügel an. Grund: Sein Team hatte kurz zuvor mit 0:2 gegen Paraguay verloren und die Fragen der Journalisten waren dem sensiblen früheren Mittelfeldspieler zu hart. Jetzt entscheidet sich am Donnerstag ab 16 Uhr sein Schicksal im Spiel der Slowakei gegen die favorisierten Italiener.

Am Mittwoch zeigte Weiss schließlich ein wenig Reue für seinen Ausbruch: "Es tut mir wirklich leid, was zwischen uns geschehen ist", erklärte er gegenüber den Journalisten. "Aber ich kann mich nicht entschuldigen, weil ich diese Arbeit für Menschen mache, die Fußball mögen. Einige von euch scheinen aber nur diesen Job zu machen, um Traurigkeit unter die Leute zu bringen."

"Denkt nicht, dass ich das Ufer gewechselt habe"


Diego Maradona in der neusten Mode des Jahres 1981.

Auch Homo-Gerüchte hat die WM zu bieten: Die "Hand Gottes", Argentiniens Coach Maradona, umarmte seine Spieler bei jedem Tor so herzlich, dass manche Journalisten seine Heterosexualität in Frage stellten. Bei einer Pressekonferenz reagierte der Weltmeister von 1986 etwas verwirrt: "Ich liebe Frauen. Denkt nicht, dass ich das Ufer gewechselt habe", erklärte er wild gestikulierend. Und stellte seine Referenzen heraus: "Ich gehe aus mit Veronica, sie ist 31 Jahre alt, sie ist blond, sie ist wunderschön", so der 49-Jährige.

Maradona ist bereits vor einigen Jahren in die Schlagzeilen geraten, als ihm der irische Schauspieler Colin Farrell einen dicken Schmatzer auf den Mund setzte (queer.de berichtete). Wenn unsere Jungs das erste K.o.-Spiel am Sonntag gegen England gewinnen, könnte Deutschland im Viertelfinale am 3. Juli auf Argentinien treffen. (dk)

Youtube | Fußball ist schwul!


#1 dummfugAnonym
  • 24.06.2010, 12:56h
  • Mal von der "halben" Entschuldigung abgesehen, das er der Trainer sich zwar entschuldigt, die Journalisten beschimpft zu haben, aber sich nicht entschuldigt, was für Wörter er gebraucht habt, was habt Ihr denn da für ein witziges Video ausgegraben? LOL
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#2 AUFWACHEN!Anonym
  • 24.06.2010, 13:00h
  • Vielleicht merken jetzt auch die Letzten, um was für eine rassistisch-schwulenfeindliche Veranstaltung es sich beim Profi-Fußball und bei der laufenden WM handelt.

    Erst neulich ist mir der herzliche Umgang von Maradona mit seinen und auch gegnerischen Spielern aufgefallen, und ich fand das ausgesprochen schön und positiv!

    Aber wie man sieht, lässt der sexuell begründete Rassismus so genannter Journalisten auch da nicht lange auf sich warten (ich hatte schon darauf gewartet!)...
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#3 Frankyboy
  • 24.06.2010, 14:03h
  • Am Mittwoch zeigte Weiss schließlich ein wenig Reue für seinen Ausbruch: "Es tut mir wirklich leid, was zwischen uns gechehen ist", erklärte er gegenüber den Journalisten.

    Ihm tut gar nichts leid, das sagt er nur, damit er einfach wieder besser dasteht...

    Nun heißt es fest Daumen drücken für Italien
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#4 KempterAnonym
#5 TimonAnonym
#6 seb1983
  • 24.06.2010, 16:19h
  • Passt ins Bild, der ist bis jetzt zumindest nur mit dämlichen Sprüchen aufgefallen, trotz Großmaul einfach schlecht gespielt von den Slowaken.
    Nicht dass ich große Gefühle für Italien hätte aber nach dem Spiel grade kann er vemutlich eh abdanken und die Sache ist begraben.

    Freue mich viel mehr auf den Klassiker Deutschland England am Sonntag da werden beide ordentlich Gas geben, aber wie heißts so schön, am Ende gewinnen ja eh immer die Deutschen
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#7 david b.Anonym
#8 mioAnonym
#9 Soccer GayAnonym
#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.06.2010, 19:21h
  • Der Ausraster des slowakischen Trainers erinnert mich an den von Rudi Völler, als Deutschland bei einem Länderspiel gegen Island nur Unentschieden spielte. Auch Trainer sind nur Menschen!
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