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Gemeinsames Programm der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS (UNAIDS) entstand 1996 und soll Aids-Projekte in aller Welt besser koordinieren.

Diskriminierende Gesetze gegen HIV-Positive und Aids-Patienten sollen in Zukunft von einer eigenen UN-Kommission bekämpft werden.

Wie UNAIDS und UNDP, das Aids- und Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, am Donnerstag mitteilten, würden in vielen Ländern Menschen mit HIV diskriminiert. So sei in 49 Ländern schon die Übertragung von HIV strafbar, in 52 Ländern gebe es Reiseeinschränkungen für Positive und 86 Länder kriminalisierten Homosexuelle und versperren ihnen so praktisch den Zugang zur Behandlung. Die Lage sei insbesondere im Nahen Osten ernst.

Zudem würden in Osteuropa und Asien besonders Drogenabhängige Opfer der Immunschwächekrankheit. Fast 70 Prozent der neuen HIV-Diagnosen beträfen diese Gruppe, der dann meist der Zugang zu Medikamenten verwehrt wird. Auch Prostituierte seien Opfer staatlicher Diskriminierung. Die Vereinten Nationen müssten sich dafür einsetzen, dass die Würde der HIV-Positiven und Aids-Patienten wiederhergestellt wird, erklärte UNAIDS-Chef Michel Sidibé.

Laut UNAIDS sind fast 60 Millionen Menschen HIV-positiv. Seit seiner Entdeckung in den frühen 1980er Jahren forderte Aids bereits 25 Millionen Leben. In Deutschland wurden 2009 fast 3.000 Neudiagnosen gezählt (queer.de berichtete). Zwei Drittel der neuen Fälle gehen hierzulande auf gleichgeschlechtlichen männlichen Sex zurück. (dk)



#1 AntifaschistaAnonym
  • 25.06.2010, 18:16h
  • Gibt es nicht auch in Europa und in anderen "westlichen" Staaten eine Diskriminerung von HIV-Positiven, zum Teil auch durch die Schwulen selbst?

    Also wenn dann doch bitte alle, nicht so einseitig...
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.06.2010, 11:29h
  • Diese Kommission hätte schon einige Jahre früher gegründet werden müssen! Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich und ich bin froh, daß die UN in dieser Angelegenheit schneller als die EU ist!
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