Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?12378

Gay Nightlife in Boston, Massachusetts

Die Neuengland-Staaten im Nordosten der USA bieten traumhafte Getaways für Schwule und Lesben.

Von Carsten Weidemann

Die US-Bundestaaten Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island, Vermont und Connecticut bilden zusammen die Staaten Neuenglands, die sich neuerdings verstärkt um schwul-lesbischen Traveler bemühen. Tatsächlich gehören sie zu den liberalsten Fleckchen Amerikas. Homosexuelle Paare können in Vermont, Rhode Island, Connecticut und Massachusetts heiraten. Letztgenannter Bundesstaat war im Jahr 2004 der erste in Amerika, der die homosexuelle Ehe anerkannte und legalisierte. Und so schlendern gerade in diesem Teil der Vereinigten Staaten vermehrt Schwule und Lesben in Hand durch malerische Küstenorte oder erwandern die grünen Berge im Landesinneren.

Die Trend-Stadt Boston hat eine große GLBT-Gemeinde. Gerade Restaurants, Bars und Cafés im South End sind bekannt für ihr schwules und lesbisches Publikum und bieten den passenden Ort zum Ausspannen und Genießen nach einem abwechslungsreichen Sightseeing-Tag. Hier erholen sich Urlauber nach ihrem Rundgang auf dem geschichtsträchtigen Freedom Trail, der Besichtigung der Harvard Universität in Cambridge oder einem Besuch im Museum of Fine Arts


Beliebter Hochzeitsspot für Schwule und Lesben: Provincetown

Provincetown an der Nordspitze der Insel Cape Cod südlich von Boston wird von Homo-Paaren oftmals als romantischer Hochzeitsspot auserwählt. Die entspannte Inselatmosphäre und eine große schwul-lesbische Künstlerszene mit vielen Galerien und Boutiquen machen es zu einem beliebten Ferienort. Besonders angesagt zum Sonnenbaden ist der Herring Cove Beach. Vom 15. bis 21. August 2010 steigt die Carnival Festival Week & Parade.

RI Pride ist eine Nonprofit-Organisation in Providence, Rhode Island. Sie lenkt aktiv das Augenmerk auf Schwule und Lesben. Ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter organisieren Seminare, Lesungen und Events und sorgen so mit einem umfangreichen Programm für eine lebendige Gemeinschaft. Jedes Jahr feiern die Mitglieder sich selbst mit einer Parade durch die Stadt. Seit dem Jahr 1976 wuchs die Zahl der Teilnehmer von unter 100 auf rund 25.000 an). Providence bezeichnet sich aufgrund seiner ausgeprägten Künstlerszene und zahlreichen Gallerien auch als "Creative Capital". Urlauber erwartet ein facettenreiches Programm von einem Besuch der berühmten Waterfire Events im Sommer über die Besichtigung der Brown und University und des Museums of Art der Rhode Island School of Design bis zu einen köstlichen Abendessen in einem der exzellenten italienischen Restaurants des Viertels Federal Hill.


Malerische Strände: Küstenstadt Ogunquit in Maine

Seit über 100 Jahren heißt die Küstenstadt Ogunquit in Maine schwule und lesbische Besucher willkommen. Neben malerischen Stränden, dem Hafenviertel Perkins Cove und dem Marginal Way entlang der Küste mit tollen Ausblicken auf den Atlantik bietet Ogunquit zahlreiche Lokalitäten, in denen sich sowohl homo- als auch heterosexuelle Besucher gerne aufhalten. Den berühmten Maine Hummer genießen Urlauber fangfrisch im rustikalen Lobster Shack. Für stilvolle, gehobene Gaumenfreuden bitten die Sterneköche Clark Frasier and Mark Gaier zu Tisch. Die preisgekrönten Besitzer des Restaurants "Arrows" wurden kürzlich von der James Beard Foundation als beste Köche des Nordostens ausgezeichnet.

Wen es vom Meer in die weiten Wälder der Green Mountains nach Vermont zieht, der wird auch hier das passende Angebot finden. Die Vermont Gay Tourism Association bietet schwulen und lesbischen Reisenden auf ihrer Website eine umfangreiche Auswahl an touristischen Angeboten, bei denen sowohl Homo- als auch Heterosexuelle das Urlaubsbild bestimmen und Erholung finden. In Waterbury leiten Association-Mitglied Willie Docto und sein Partner Greg Trulson die im Adirondack-Stil gehaltene Moose Meadow Lodge. Die Bed & Breakfast-Unterkunft liegt nur einen Katzensprung vom idyllischen Lake Champlain entfernt. In der Umgebung locken unter anderem die Eisfabrik von Ben & Jerry's, die Gold Hollow Cider Mill sowie die Morgan Horse und die Shelburne Farm.



#1 GlimavorscherAnonym
  • 29.06.2010, 08:16h
  • Gutes Klima in der Gegend. Da wird man sogar alt, ohne zu verblöden.

    Sanders, in den frühen Siebzigern Mitbegründer der linksradikalen "Liberty Union Party" und in den Achtzigern Bürgermeister der "Volksrepublik Burlington", deklassierte mit Zweidrittelmehrheit gestern seinen republikanischen Gegenkandidaten, einen Software-Unternehmer und Millionär.
    Als Irak-Kriegsgegner der ersten Stunde und wortmächtiger Kritiker der Bush-Regierung, die er "die reaktionärste, unfähigste und korrupteste Führung in der amerikanischen Geschichte" nennt, hatte Sanders bei dieser Wahl deutlichen Rückenwind – auch in Vermont, das prozentual die höchste Zahl an Gefallenen aller US-Bundesstaaten zu beklagen hat, war Irak das große Thema.

    www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,447251,00.html

    de.wikipedia.org/wiki/Bernie_Sanders
  • Antworten » | Direktlink »
#2 I.Ramos GarciaAnonym
  • 29.06.2010, 11:12h
  • war nicht Kalifornien, mit ihren Metropolen Los Angeles & San Francisco, die liberalste Ecke Nordamericas?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Liedel
  • 30.06.2010, 00:55h
  • die liberalste Ecke Nordamericas...

    Hab das auch schon öfter gehört, dass Boston und drumherum (also Neuengland) die "Bay Area des 21. Jahrunderts" sein sollen...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 jochenProfil
  • 30.06.2010, 12:28hmünchen
  • Provincetown ist toll.
    Und nur ca. 4 Autostunden von New York entfernt.

    Auserhalb der Saison ist es allerdings sehr ruhig da.
  • Antworten » | Direktlink »