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  • 28. Juni 2004, noch kein Kommentar

Sacramento Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger (Republikaner) hat keine moralischen Probleme mit der Homo-Ehe, meldet die Tageszeitung "Los Angeles Times". Bei einer öffentlichen Veranstaltung in einem Restaurant in der Hauptstadt Sacramento sagte der Austro-Amerikaner: "Mir ist es egal, ob es eine Homo-Ehe gibt oder nicht." Dann fügte er verlegen an: "Äh, ich will der Frage ja nicht ausweichen...", unterbrach kurz und sagte: "Nee, nee, mir ist das völlig egal." Schwarzenegger ließ es jedoch offen, ob er einen Gesetzesantrag unterschreiben würde, der die Homo-Ehe in Kalifornien erlaubt. Parlamentspräsident Fabian Núñez und der Abgeordnete Mark Leno (beide Demokraten) wollen im Dezember einen solchen Antrag in die "State Assembly" einbringen. Schwarzeneggers anscheinend liberale Position steht im krassen Gegensatz zur Parteilinie der Republikaner, die das Verbot der Homo-Ehe in der Bundesverfassung verankern möchten. Vor seiner Wahl hatte Schwarzenegger sich jedoch noch gegen die Homo-Ehe ausgesprochen, unter anderem mit einem oft zitierten Satz aus einem Radio-Interview: "Ich glaube, dass die Schwulen-Ehe etwas ist, das einem Mann und einer Frau vorbehalten sein sollte." (dk)