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Google wurde 1997 gegründet - kaum jemand erinnert sich noch daran, wie das Leben vor Google war.

Der Internetkonzern Google kommt für einen Teil der Einkommensteuern seiner schwul-lesbischen US-Mitarbeiter auf, weil diese wegen ihrer sexuellen Orientierung im Steuerrecht benachteiligt werden.

Bereits jetzt gewährt Google den Partnern von schwulen und lesbischen Angestellten freiwillig einen Krankenversicherungsschutz, wie er verheirateten heterosexuellen Paaren zusteht. Allerdings hat das für die gleichgeschlechtlichen Paare zur Folge, dass ihre Einkommenssteuer steigt. Grund: Anders als bei verheirateten Heterosexuellen werden die Krankenversicherungsbeiträge bei Schwulen und Lesben als Teil des Gehalts gewertet - und sind damit voll einkommensteuerpflichtig.

Das führt bei diesen Haushalten zu einer Mehrbelastung von durchschnittlich 1.100 Dollar (900 Euro) pro Jahr. Selbst wenn die gleichgeschlechtlichen Paare in einem Bundesstaat heiraten sollten, der die Ehe geöffnet hat, bittet der Fiskus sie zur Kasse. Denn in den USA erkennt der Bund - anders als mehrere Bundesstaaten - gleichgeschlechtliche Ehen generell nicht an.

Bonus nur für Homos

Dieser Bonus zur Steuer will Google Heterosexuellen nicht gewähren. Unverheiratete trifft die zusätzliche Steuer zwar genauso, allerdings argumentiert der Konzern, dass diese Paare die Benachteiligung durch Heiraten beenden könnten - ein Weg, der Schwulen und Lesben nicht offen steht.

Es ist nicht bekannt, wie viele der 20.600 Google-Mitarbeiter in den USA Anspruch auf die Bonuszahlungen haben. In der schwul-lesbischen Betriebsgruppe Gayglers sind insgesamt 700 Angestellte organisiert.

In der von der schwul-lesbischen Handelskammer ermittelten Rangliste der homofreundlichsten multinationalen Unternehmen lag Google zuletzt knapp hinter IBM auf dem 2. Platz (queer.de berichtete). 2008 hat sich der Konzern beim kalifornischen Volksentscheid "Proposition 8" auf die Seite der Ehe-Befürworter gestellt (queer.de berichtete). (dk)



#1 VolumeProProfil
#2 Frankyboy
#3 FloAnonym
  • 03.07.2010, 12:24h
  • Auch wenn ich aus Datenschutz-, Monopolismus-, Meinungsbildungs-, etc. -gründen Google sehr skeptisch sehe, ist das natürlich absolut vorbildlich und ein gewichtiges Argument für Arbeitnehmer und Kunden!!
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.07.2010, 19:21h
  • Sehr löblich, wie Google seinen Angestellten aus der LGBT-Community entgegenkommt!
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