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Erfrischend und gesund: Bad in der Blauen Lagune

Lust auf Natur, Wellness, Party, Aktivurlaub, Kultur und/oder Gourmet-Küche? Eine Kurzreise nach Island bietet alles in einem.

Von Carsten Weidemann

1. Insel der Toleranz
Island kann man zweifellos das toleranteste Land Europas nennen. Bereits 1996 führte es Eingetragene Partnerschaften für Schwule und Lesben ein, und im Juni dieses Jahres votierte das Parlament sogar einstimmig für die Öffnung der Ehe. Zu den ersten Lesben, die vor den Traualtar traten, gehörte mit Jóhanna Sigurðardóttir die einzige offen homosexuelle Regierungschefin der Welt. Besonders beeindruckend: Zum CSD in Reykjavik, der traditionell im August stattfindet, kommen zehn Prozent der gesamten Bevölkerung.

2. Die einzigartige Natur
Besonders für Naturliebhaber ist das Land der Geysire spannend. Nur ein bis zwei Autostunden außerhalb der Hauptstadt kann der Besucher etwa durch malerische schwarze Sandstrände spazieren, imposante Gletscher bewundern oder im Þingvellir-Nationalpark eine Landschaft bewundern, die sich seit der Ankunft der Norweger vor über 1.000 Jahren kaum verändert hat. Neueste Attraktion ist der Vulkan unter dem Gletscher Eyjafjallajökull, dessen Aschewolke im April und Mai in ganz Europa für Schlagzeilen sorgte, der sich nun aber wieder komplett beruhigt hat.

3. Wellness und Spa
Reykjavik gilt als "Spa-City". Die Einheimischen treffen sich täglich zum Plausch in einem der zahlreichen geothermalen Freibäder , den so genannten Hotpots. Man fängt mit geringer Wärme an und steigert sich bis zum heißesten Hotpot mit etwa 45 Grad, anschließend kühlt man sich an der frischen Luft ab und beginnt dann wieder von vorn. Diese sehr preisgünstige Art von Wellness für Körper und Geist wirkt total entspannend. Ein Wanderweg rund um Reykjavik mit weiten Strecken am Meer lädt anschließend zum erholsamen Spaziergang in der reinen, sauberen Luft ein. Ein absolutes Muss ist ein Bad in der Blauen Lagune - ein geothermal beheiztes Bad mit naturblauem, mineralhaltigen Wasser mit heilender Wirkung, inmitten schwarzer, bizarrer Lavafelder.


Hummer in allen Variationen bietet das Humarhusid

4. Gay Nightlife
Das schwul-lesbische Nachtleben in Reykjavik ist nicht zu unterschätzen! Es geht zwar erst gegen Mitternacht los, die Partys dauern aber bis zum Morgen. Ausländischen Besuchern gegenüber sind die Isländer sehr aufgeschlossen, man kommt schnell ins Gespräch. Ein Riesenvorteil gegenüber anderen Großstädten sind die kurzen Wege: In Reykjavik kann man zu Fuß von Bar zu Club ziehen. Die Heimfahrt mit dem Taxi kostet in der Regel weniger als zehn Euro.

5. Gourmet-Schlemmen
Island ist ein Mekka für Liebhaber guter Küche: Fangfrischer Atlantik-Fisch, Jakobsmuscheln und würziges Hochland-Lamm sind landestypische Spezialitäten, die von lokalen Köchen auf internationalem Niveau zubereitet werden. Im Restaurant Vox im Hilton Nordica Hotel wirkt ein Sterne-Koch, die Restaurants Einar Ben und Laekjarbrekka sind für Ihre Fischgerichte in gemütlicher Atmosphäre bekannt, und im Humarhusid wird Hummer in allen Varianten serviert. Vom Restaurant Perlan, hoch oben über der Stadt, genießt man eine Rundum-Aussicht auf Reykjavik.

6. Outdor-Fun und Abenteuer
Wie wäre es mit einem Ausritt auf einem Islandpferd? Wer mehr PS braucht, um auf Touren zu kommen, kann zwischen einer Tagestour mit einem Super-Jeep über Stock und Stein, einer Snow-Scooter-Fahrt auf dem Gletscher oder einem Aufflug mit dem Quad-Bike über die Lava-Piste wählen. Oder lieber River-Rafting im Gletscherfluss? Wer ganz ohne PS Spaß haben möchte, kann eine geführte Eiswanderung auf einer Gletscherzunge machen oder sich einer Ice-Caving-Tour anschließen.


Jeder zehnte Isländer ist beim Gay Pride im August dabei

7. Mitternachtssonne & Nordlicht
In den Sommermonaten Juni und Juli verleiht die isländische Mitternachtssonne neue Kräfte und Ausdauer. Man hat selbst nach einem anstrengenden Tag keine Lust, ins Bett zu gehen, sondern beobachtet fasziniert den Himmel, wie die Sonne am Horizont entlangwandert. Eine unvergessliche Erfahrung! Zwischen Oktober und März wiederum sind in klaren, kalten Winternächten tanzende Nordlichter in Grün, Violett und Orange am isländischen Himmel zu beobachten. Dieses Naturschauspiel ist ein unbezahlbares Geschenk für die Seele und eine bleibende Erinnerung!

8. Ein Event jagt das nächste
In Island ist immer was los! Das Food & Fun Festival findet im Februar statt, im Sommer stehen Thorrablot, Mittsommerfestival, Lichterfest, Wikingerfestival, Kulturfest und das Landsmót Pferdetreffen auf dem Programm. Den Gay Pride im August haben wir vorhin schon erwähnt. Jazzfestival und Iceland Airwaves Musikfestival folgen im Herbst, das Internationale Filmfestival und Winterlight Festival in den Wintermonaten.

9. Günstiges Reiseziel
Von der isländischen Bankenkrise und der damit verbundenen drastischen Abwertung der Landeswährung Krona profitieren die ausländischen Besucher. So sind die Nebenkosten vor Ort deutlich gesunken: Während man vor drei Jahren für einen Euro nur 80 Kronen erhielt, sind es heute etwa 160 Kronen - der Euro ist damit doppelt so viel Wert wie noch vor kurzem.

10. Superdeals von Icelandair
Auch Anreise und Unterkunft müssen nicht teuer sein: Die gayfreundliche Fluggesellschaft Icelandair bietet "Superdeals" inklusive Flug und drei Hotelübernachtungen im Doppelzimmer bereits ab 299 Euro an. Icelandair steuert die Insel ganzjährig ab Frankfurt an, im Sommer auch ab München, Berlin und Düsseldorf. Bei einer Flugzeit von nur 3,5 Stunden lohnt selbst ein Wochenend-Trip nach Reykjavik - gerade auch in der besonders preisgünstigen Nebensaison zwischen September und Mai.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 südländerAnonym
#3 MichaelAS
  • 10.07.2010, 17:23h
  • Gayles Land! Kann ich nur empfehlen! Und Umweltbewusst! Mit beheizten Gewegen in Reijkjawik
  • Antworten » | Direktlink »
#4 nalaAnonym
#5 reisenderAnonym
  • 11.07.2010, 09:12h
  • Antwort auf #4 von nala
  • das zeigt das du noch nie dort warst....

    P.S.: Das wurde mir auch über grönland und auch über australien gesagt, das es dort öde und tristess sei - komischerweise sah ich dann immer das gegenteil.

    die arktis ist trist - da mag ich auch nicht so gerne hin....
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#6 Liedel
  • 12.07.2010, 03:53h
  • "die arktis ist trist - da mag ich auch nicht so gerne hin...."

    Seit wann liegt die Arktis in Brandenburg?
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