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Captain Sulu ließe sich nicht so schnell abweisen...

Der Berliner Club "Connection" soll Asiaten gezielt den Einlass verwehrt haben - die Grünen werfen den Betreibern nun "Rassismus" vor, im "Connection" äußert man sich widersprüchlich.

Wie die "Siegessäule" am Wochenende berichtete, hat der Schöneberger Club an der Tür fast alle Asiaten abgewiesen. Zu dieser Selektion sei es bereits wiederholt gekommen. Grund: Das "Connection" ist unter dieser Gruppe besonders populär. Man müsse daher für Abwechslung sorgen, wie der Club auf die E-Mail-Anfrage eines asiatischen Stammgastes erklärte - und ihm vorwarf, die nichtasiatischen Gäste zu vergraulen: "Leider kommen viele Gäste nicht, wenn zuviel Asiaten im Club sind". Dem "Connection" sei es dabei nur an "einer guten Mischung" gelegen, zitiert die "Siegessäule" DJ Andreas Iserloth.

"Dominanz" der Asiaten nicht akzeptabel

In einer im Namen des "Connection-Teams" abgegebenen Stellungnahme vom Montag heißt es, dass man die "Dominanz" einer Gruppe in der Disco nicht dulden werde: "Wir sind ein kommerzieller Betrieb und keine öffentliche Einrichtung, die für jeden zugänglich ist". Zwei Tage später erklärte "Connection"-Inhaber Michael Sonntag jedoch, dass diese Stellungnahme ohne seine Autorisierung abgegeben worden sei. Sie gebe lediglich eine Einzelmeinung wider und sei völlig aus der Luft gegriffen. Er kritisierte ferner, dass die Berichterstattung unfair sei und warf der "Siegessäule" indirekt schlampige Recherchen vor. Journalisten sollten in Zukunft ausschließlich mit der Geschäftsführung sprechen, wenn es um den Club gehe, andere Äußerungen seien nicht "befugt".

Verstoß gegen das AGG?

Am gleichen Tag hatten die Grünen dem Club bereits mit Konsequenzen gedroht: "Diese rassistische Türpolitik lehnen wir entschieden ab", erklärten Sebastian Walter von QueerGrün und Daniel Gollasch von der grünen Arbeitsgemeinschaft "Aktiv gegen Rechts". Die Türpolitik "widerspricht nicht nur dem Gleichheitsartikel unseres Grundgesetzes, sondern verstößt auch gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Danach darf in Deutschland niemand wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts oder etwa der sexuellen Identität benachteiligt werden." (dk)



85 Kommentare

#1 seb1983
  • 08.07.2010, 14:12h
  • Na is doch logisch, die haben alle so kleine Pimmel, und dann kommt keiner mehr zum pimpern weil man im dark room nur noch ins Lehre greift

    Wir haben hier in der Nähe eine Discothek mit einem türkischen Geschäftsführer, und wen lässt der da nicht rein.... na?? Genau, Türken und Russen, weil die ja eh nur Ärger machen nach seiner Aussage
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#2 klofrauAnonym
  • 08.07.2010, 14:41h
  • Sorry, aber ich kann die Aufregung der Grünen hier nicht nachvollziehen. Ein Club ist ein Club ist ein Club, und der macht nun einmal eine bestimmte Art von Türpolitik. Während in Münchener Nobeldiscos eine bestimmte Art von Leuten nicht reinkommt, ist es in Berlin eben eine andere Art von Leuten. So what?

    Ich wünschte mir übrigens, dass gerade bei schwulen Discos und Sexschuppen noch eine viel rigorosere Türpolitik gefahren würde als heute üblich. Wenn man nunmal nur eine ganz bestimmte Klientel im Laden haben will, ist das nichts Ehrenrühriges. Niemand hat ein Recht, nur weil er schwul ist, in jeden schwulen Laden reinzukommen. Was soll die ganze Aufregung?

    Ich bin zwar noch nie abgewiesen worden, würde aber aus einem "du kommst hier nisch rein" kein Drama machen. Und schon gar nicht "Rassismus" krähen ... das ist echt billig.

    (Ich freue mich schon auf all die roten Kästchen links neben mir ...)
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#3 eskimoAnonym
  • 08.07.2010, 14:43h
  • "..Der Berliner Club "Connection" soll Asiaten gezielt den Einlass verwehrt haben ..."

    Vietnamesen, Chinesen, Thais, Israelis, Irakern oder Türken ?

    Hellere oder dunklere ?
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#4 MontefioreAnonym
#5 lurchixProfil
  • 08.07.2010, 15:00hHamburg
  • Antwort auf #2 von klofrau
  • Liebe Klofrau

    Die Grenze zum Rassismus ist da ganz klar zu ziehen.

    Wenn ein Lederclub nur Leute reinlässt, die in Leder gekleidet sind, ist es ok. Aber jemanden wegen seiner ethnischen Zugehörigkeit nicht reinzulassen, ist ganz klar Rassismus.

    Enttäuschend und erschreckend, dass einem Schwulen das nicht klar ist.
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#6 FranziAnonym
  • 08.07.2010, 15:09h
  • Also - von "Rassismus" zu reden, finde ich in diesem Fall ebenfalls ganz schön heftig und überzogen !!

    Wenn ein Clubbetreiber in seinem Laden eine gesunde "Mischung" haben möchte, und es sich (finanziell) "leisten" kann, Gäste abzuweisen, dann ist es Sache des Inhabers wen er in seinem Laden haben möchte, und in sein Konzept passt, und nicht die Angelegenheit grüner Komunalpolitiker ...

    Iss das Connex nicht eigentlich eine Leder-Disse ?!
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#7 klofrauAnonym
  • 08.07.2010, 15:15h
  • Antwort auf #5 von lurchix
  • Das ist überhaupt kein Rassismus. Wenn die Betreiber dieses Ladens keine Asiaten als Kunden haben wollen, ist das ihr gutes Recht - Punkt. Ob ich das nun toll finde oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle.

    Das "Connection" ist ein privater Club - kein Supermarkt, keine Bibliothek, keine Arztpraxis. Insofern kann er nach Belieben Leute abweisen. Ob die nun zufällig "asiatisch" sind oder Deutsche mit Bierbauch - was macht das für einen Unterschied?

    Wenn ich eine Party veranstalte, auf der vor allem athletische Typen nackt herumlaufen sollen - ist es dann auch "Rassismus", wenn der Türsteher bierbäuchige Deutsche nicht reinlässt? Kann ich dann als Mann, der ein bisschen viel Speck auf den Rippen hat, auch demnächst dagegen klagen?

    Oder kann ich etwa gegen den Stahlrohr-Club klagen, weil der einmal in der Woche "Youngster Day" hat, wo ich mit meinen Mitte 30 nicht mehr rein komme?

    Wo soll das alles enden, wenn sich jeder ständig irgendwie ans Bein gepinkelt fühlt?
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#8 HandoAnonym
  • 08.07.2010, 15:19h
  • Bis vor 10 Jahren gab es in Amsterdam die Situation, dass nordafrikanische Kleinkriminelle von Zeit zu Zeit in verschiedenen Clubs abgewiesen wurden (nicht weil es Araber waren, sondern weil sie als Kleinkriminelle bekannt waren.). Diese Araber riefen dann per Telefon die Polizei an, die damals auch sofort mit einem Streifenwagen vorgefahren kam. Die armen Araber mussten ja vor der schrecklichen Diskriminierung geschützt werden... Erst, als sich diese Methode herum gesprochen hatte, kam die Polizei nicht mehr in jedem Fall. Ergebnis: Der Inhaber eines Clubs muss das uneingeschränkte Recht haben, jemand hinein zu lassen oder auch nicht! Er muss alle Dicken, Dünnen, Großen, Kleinen, Deutsche, Asiaten oder Araber pauschal abweisen dürfen wie es ihm passt!
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#9 eisbeinAnonym
  • 08.07.2010, 15:24h
  • Alter, fehlende Körperteile & Zahnfehlstellungen ?
    Sind die da auch sanktioniert ?
    Ein Freund spricht eine indogermanische Sprache,
    kurdisch, gibt's da Ausnahmen ?
    Oder Iraner, ohne Azeri ?

    Also dass die Butler nicht darf, ist klar.
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#10 HandoAnonym