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Leidet unter einem Beförderungs-Verbot: Dekan Jeffrey John

In England ist ein schwuler Kandidat für einen Bischofsposten erneut zurückgewiesen worden.

Letzte Woche gab es Berichte, dass Jeffrey John als einer der Favoriten auf das Bischofsamt von Southwark gilt (queer.de berichtete). Sogar Premierminister David Cameron und Bischof Rowan Williams, der Chef der Staatskirche, sollen ihre Unterstützung angekündigt haben. Nun hat jedoch die Crown Nominations Commission den Dekan von der Liste der Kandidaten gestrichen, berichten übereinstimmend mehrere britische Zeitungen.

Grund für die Zurückweisung könnte ein Proteststurm von Homo-Gegnern in der anglikanischen Kirche sein. So hatte Rod Thomas von der konservativen Kirchengruppe "Reform" erklärt, dass John die Bibel attackiere und großen Schaden in der Kirche anrichten könne. Andere warnten davor, dass ein schwuler Bischof zu einer Kirchenspaltung führen könnte, wie man sie bereits in den USA beobachten könnte. Dort war 2003 der offen schwule Gene Robinson zum Bischof von New Hampshire gewählt worden. Homo-Gegner installierten daraufhin eine anglikanische Gegenkirche für homofeindliche Christen (queer.de berichtete). Mehrere Landeskirchen in Afrika und Asien drohten zudem, sich von der rund 80 Millionen Mitglieder zählenden anglikanischen Gemeinschaft abzukoppeln.

John ist nach 2003 bereits zum zweiten Mal für einen Bischofsposten vorgeschlagen worden und offenbar wegen seiner sexuellen Orientierung gescheitert. Der 57-Jährige lebt bereits seit 1976 mit seinem Partner, einem Pfarrer, zusammen. 2006 verpartnerten sich die beiden.

John erklärte, das Paar lebe nun zölibatär miteinander - und halte sich damit an eine Vorgabe der Church of England, wonach nicht heterosexuell verheirate Paare sexlos leben müssen. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 carolo
#3 predigerAnonym
  • 08.07.2010, 23:12h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • wieso manövriert? das neue ist doch nicht, dass diese kirche sich gegen homosexualität ausspricht. das neue war nur, dass kurzzeitig, wohl eher aus versehen, eine klemmschwester als bischofskandidat im spiel war. und schon ist der spuk auch wieder vorbei, und man kann sich dem homophoben tagesgeschäft widmen wie eh und je.
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#4 klofrauAnonym
  • 09.07.2010, 11:30h
  • Antwort auf #3 von prediger
  • Der besagte Bischofskandidat ist keine "Klemmschwester", sondern lebt seit längerem für alle offen sichtbar in einer Beziehung. Gerade deswegen ist er ja auch so ein rotes Tuch für seine Hetero-Kollegen. Du kannst daher Deinen Geifer abtrocknen lassen.

    Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass fast alle Weltreligionen sich offensichtlich in punkto Homophobie gegenseitig Konkurrenz machen wollen. Das muss man weiterhin anprangern!

    Offen schwul lebenden Klerikern dagegen ein "Schrankschwuppe" entgegenzuwerfen, ist unterste Schublade.

    (Nein, ich bin kein Kirchenmitglied, ich bin Agnostiker - aber ich habe etwas gegen Tatsachenverdrehung).
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#5 predigerAnonym
  • 09.07.2010, 12:53h
  • Antwort auf #4 von klofrau
  • ich glaube, du hast das entscheidende detail nicht mitbekommen: er lebt nicht "offen schwul", sondern "offen zölibatär". das heißt, er vertritt nicht die gelebte homosexualität, sondern ihre ablehnung, und das sogar noch innerhalb seiner beziehung.

    wie geht es denn bitte NOCH klemmiger?
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#6 klofrauAnonym
  • 09.07.2010, 13:00h
  • Entschuldigung, das habe ich beim Lesen verschlabbert ...

    Es ist einfach zu heiß im Moment ... *stöhn*

    Dass die beiden Priester nun "zölibatär" zusammenleben, ist in der Tat nur noch eine bigotte Scheiße!
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#7 predigerAnonym