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Melbourne Ein 1993 wegen Mordes zu dreißig Jahren Haft verurteilter Insasse ist im australischen Melbourne mit seinem Anliegen gescheitert, ein kostenlose Geschlechtsumwandlung zu erhalten. Der 32-jährige Paul Denyer erhalte statt dessen "Beratung zur Bestimmung der Geschlechtsidentität". Eine medizinische Untersuchung Denyers habe ergeben, dass er sich "nicht für eine Umwandlung" eigne, wie Kelvin Anderson, der Beauftragte des Staates Victoria, mitteilte. "Aber selbst wenn das Ergebnis anders gewesen wäre, hätte ich seinem Wunsch nicht entsprochen", so Anderson gegenüber der Nachrichtenagentur AAP. Bereits im letzten Jahr war Denyer in ganz Australien in die Schlagzeilen geraten, als ihm die Gefängnisleitung untersagte, Schminke zu tragen. Denyer klagte gegen diese Anordnung, das Gerichtsverfahren läuft derzeit noch. Anderson gibt sich hart: "Nennen Sie mich altmodisch, aber wir hätten schon komische Gefängnisse, wenn unsere männlichen Häftlinge dort mit Make-up im Gesicht herumlaufen würden. Wir werden notfalls zum Obersten Gerichtshof ziehen, um das zu verhindern." Justizminister Andre Haermeyer (Labour) denkt bereits darüber nach, wie der Staat derlei Prozesse unterbinden kann. Oppositionsführer Robert Doyle von der konservativen Liberal Party nannte Denyer einen "perversen Psycho-Spinner", der das Rechtssystem manipuliere. Denyer hatte 1993 drei junge Frauen im Alter von 17, 18 und 22 Jahren aus Mordlust brutal erstochen. "Der ist ein bekennender Frauenhasser, warum will der jetzt eine Frau sein?", so Doyle. (dk)



#1 Peter ThommenAnonym
  • 01.07.2004, 14:18h
  • Wer weiss, welche Mutter oder Frau da was angerichtet hat... Sicher kann keine mehr belangt werden...
    Wenn eine Fraue einen Mann umbringt, fragen sich immer alle: oh je welches Schicksal!
    Wenn ein Mann eine Frau umbringt, hat er es 'von Natur aus' getan...
    Sowas nennt mann Sexismus
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