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Muskulöse Machos, die die Fantasie anregen

Durchgestylte Portraits stattlicher Sportlerkörper: Pedro Virgils Bestseller "Gods of Sport" jetzt in neuem Format.

Von Carsten Weidemann

Pedro Virgils durchgestylte Portraits stattlicher Sportlerkörper zelebrieren testosterongeladene Männlichkeit. Mit statisch‐eleganten Posen und überaus plastischer Farbgebung vermag Virgil Spannung zu erzeugen, wobei er es erfrischenderweise auch an augenzwinkerndem Pathos nicht mangeln lässt. Muskulöse Machos, die die Fantasie anregen und subtil schwule Motive ergeben eine Mischung, die beim Betrachter ganz unzweifelhaft Eindruck hinterlassen wird.

"Gods of Sport" war im Frühjahr 2008 Virgils erstes Fotobuch - und kleine Brötchen zu backen lag ihm schon damals nicht! Zu sehen bekommen wir Australiens Top‐Spieler, u. a. Jonathan Thurston, Todd Carney, Paul Whatuira, Chris Knights und Luke O'Donnell. Ob mit Nebelmaschine im Heizungskeller oder im Scheinwerferlicht auf dem Spielfeld ‐ die konsequent inszenierte Bildsprache lässt eine artifizielle Welt vor dem Auge des Betrachters entstehen, die letztlich nicht mehr, aber eben auch keinen Augenblick lang weniger ist, als eine wunderschöne Illusion.

Das neue Format ist kompakter, setzt nicht auf Opulenz, sondern auf knackige Griffigkeit; dadurch ist die Wirkung der Bilder unvermittelter und intensiver.

Der australische Fotograf Pedro Virgil erregt seit Jahren Aufsehen mit seiner Arbeit für Magazine wie "Bent" oder "DNA". Seinem Bildband "Gods of Sport" folgte im Frühjahr 2009 das nicht minder erfolgreiche Zweitwerk "Gods of Football". Er fotografierte u.a. bereits für Rolex und Diesel. In jedem seiner Bilder steckt enorm viel Arbeit, das Ergebnis ist professionelle Hochglanzfotografie der Superlative

Pedro Virgil: Gods of Sport, Fotobuch, 224 Seiten, Farbe, Hardcover mit Schutzumschlag, 21,5 x 28,5 cm, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2010, 39,95 €



21 Kommentare

#1 vingtans
#2 carolo
  • 11.07.2010, 11:40h
  • Ich frage mich immer noch, was schlimmer ist: die Bücher oder die Texte zu ihrer Lobpreisung.
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#3 Heterror-NormAnonym
  • 11.07.2010, 13:50h
  • Antwort auf #1 von vingtans
  • Flach ist allenfalls die zwanghafte heterosexistische Selbstinszenierung

    (die üblichen Schwabbelweiber in immer noch knapperen Höschen oder Röckchen als angeblich unwiderstehliche "Sexsymbole" in Szene gesetzt, während Männer ihre geilen Ärsche, Muskeln und ihren Körper immer mehr verhüllen und nicht ein einziges Mal aus vergleichbarer Perspektive gezeigt werden),

    die wir immer aggressiverer Manier auf allen Kanälen und Plätzen über uns ergehen lassen müssen.

    Und natürlich die Kommentare von Leuten, die das immer noch nicht begriffen haben.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.07.2010, 14:39h
  • Bei den Fotos läuft mir sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammen! Deshalb möchte ich auch als Männerunterwäsche wiedergeboren werden! But gay only!
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#5 seb1983
#6 lurchixProfil
  • 11.07.2010, 19:59hHamburg
  • Manchmal denk ich, ich bin gar nicht richtig schwul.
    Ich stehe eher auf weiche, zierliche Männer.
    Ist Macho schon wieder in?
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#7 chrisProfil
  • 12.07.2010, 00:34hDortmund
  • Also wenn ich mir hier so einige negative Kommentare ansehe, dann muss ich feststellen, dass wir Schwulen offenbar oft nicht in der Lage sind, uns einfach mal über ausschließlich zur persönliche Luststeigerung dargebotenes Fleisch zu freuen. Von Pornos mal abgesehen.

    Was ist daran flach oder verwerflich? Heten-Kerle bauen ihr ganzes Leben und einen großen Teil der Gesellschaft auf puren, teils frauenverachtenden Sexismus auf. Das ist Flach! Und? Offenbar stört das nicht mal mehr die Frauen. Im Gegenteil, sie nutzen die Schwanzgesteuertheit ihrer Männlichen Artgenossen auch noch zu ihrem Vorteil.

    Also, wo ist dann bitte das Problem, sich schöne Männer anzusehen, die sich vollkommen Freiwillig und unter vollem Bewusstsein zu Zielen rein sexueller, nicht sexistischer, gleichgeschlechtlicher Begierde machen?
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#8 Liedel
  • 12.07.2010, 03:39h
  • Ich sag's ja @ seb1983
    Mut zur Gummipuppe!!!

    Oder wahlweise der Tussi oder dem Typen die Wendy in die Hand drücken. Wirkt Wunder
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#9 Liedel
  • 12.07.2010, 03:47h
  • Wobei diese "Testosterongeladenen" ihre Mittelchen sicherlich ganz legal vom Onkel Doktor bekommen haben gell
    Sonst könnte man(n) ja dazu tendieren, das Hautbild im Schulterbereich mal unter die Lupe zu nehmen. Aber hat der Fotograf eh im Zweifelsfall wegretuschiert
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#10 HirnbenutzerAnonym