Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?12440

Gouverneurin Linda Lingle

Die Gouverneurin von Hawaii erklärte, sie habe ihr Veto gegen eingetragene Partnerschaften eingelegt, da sie auch gegen die Anerkennung von Inzest-Beziehungen eintrete.

Die Republikanerin Linda Lingle sagte, Schwule und Lesben hätten kein Recht darauf, vom Staat anerkannt zu werden, auch wenn viele das anders sähen: "Manche Leute wollen das zu einem Bürgerrechtsthema machen. Natürlich sind die Unterstützer dieses Gesetzes dieser Meinung", erklärte die 57-Jährige in einem Radiointerview. "Ich verstehe diese Leute zwar, aber man kann auch eine andere Meinung haben. Nun ja, wir erlauben ja schließlich nicht jedem zu heiraten - das heißt, es ist kein allgemeines Bürgerrecht. Vettern und Kusinen dürfen beispielsweise nicht heiraten, oder auch Bruder und Schwester." Gerichte hätten das Inzest-Verbot mehrfach bestätigt, so Lingle. Diese Einschränkung sei auf Schwule und Lesben übetragbar.

Lingle hatte vergangene Woche ihr Veto gegen ein von beiden Kammern des Parlaments beschlossenen Gesetzes zur Einführung von eingetragenen Partnerschaften eingelegt. Senat und Repräsentantenhaus könnten das Veto nur mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit außer Kraft setzen. Im Senat haben die Ehebefürworter diese Supermehrheit, im Repräsentantenhaus fehlen aber genau drei Stimmen.

Da Lingle im November nicht zur Wiederwahl antritt, könnte im kommenden Jahr ein neuer Gouverneur ein ähnliches Gesetz unterschreiben. Derzeit liegt der Demokrat Neil Abercrombie im Umfragen deutlich vor seinem republikanischen Herausforderer. Er gilt als homofreundlich.

Das Gesetz hätte Schwulen und Lesben weitgehend die selben Rechte eingeräumt wie die heterosexuell Verheirateten. Allerdings erkennt die Bundesregierung in Washington derlei Gesetze nicht an. Schwule und Lesben werden daher etwa bei der Einkommensteuer oder im Ausländerrecht wie Fremde behandelt. Zuletzt hat ein Bundesrichter jedoch entschieden, dass diese Praxis nicht mit dem in der Verfassung verankerten Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar ist (queer.de berichtete). Gegen dieses Urteil kann jedoch noch Berufung eingelegt werden. (dk)



21 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 12.07.2010, 17:51h
  • ""Ich verstehe diese Leute zwar, aber man kann auch eine andere Meinung haben."

    Richtig, deshalb gibt es Demokratie und es wurde demokratisch beschlossen, dass Homosexualität eben nicht Inzest oder sowas ist. Und wenn sie ihre "andere Meinung" über demokratische Beschlüsse stellt, ist das zutiefst undemokratisch und sie spielt sich damit als Diktatorin auf, die anderen ihre Meinung aufzwingen will.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 maaartinAnonym
  • 12.07.2010, 18:08h
  • bevor die eule über die homoehe nachdenkt, sollte sie sich erstmal ein paar gedanken über ihre frisur machen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 AUFPASSEN!Anonym
  • 12.07.2010, 18:22h
  • Antwort auf #1 von Flo
  • Könntest du uns bitte mal eine Quelle dieses "demokratischen Beschlusses" angeben.

    >>>"Homosexualität eben nicht Inzest oder sowas".

    Viel Spaß beim Suchen!

    PS: Was machen wir, wenn morgen demokratisch das Gegenteil beschlossen wird?
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Diz!Anonym
#6 GeorgEhemaliges Profil
  • 12.07.2010, 20:57h
  • Bei dem Kommentar von Linda Lingle fragt man sich doch unwillkürlich ob nicht diverse US-Politiker/innen aus waschechten Inzest-Ehen entsprungen sind. Ihr Geisteszustand erkennbar an ihren Kommentaren lässt das zumindest sehr stark vermuten!

    Unerträglich ist dabei, dass genau derartige Aussagen die Gewaltbereitschaft gegen Homosexuelle stärkt. Politiker wie Lingle sind geistigen Brandstifter, die zu Antischwuler Gewalt aufrufen!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Julek89
  • 12.07.2010, 21:58h
  • Achja diese ganzen Republikaner...und andere ähnliche Leute (auch hier zu Lande).

    Was würden sie nur ohne uns machen... über keine Minderheit kann man (fast immer) ungestraft so viel herziehen, hetzen, beleidigen, (sozial, menschlich) herabwerten, etc.

    Was würden sie nur ohne uns machen???

    Naja mal soooweit gedacht, es würde uns nicht geben, würden wohl Farbige oder Behinderte hingehalten werden...!

    Faschisten für mich solche Leute!

    UNdemokratisch
    UNsozial
    UNwählbar
    UNzumutbar
    UNmenschlich
  • Antworten » | Direktlink »
#8 jochenProfil
  • 13.07.2010, 00:39hmünchen
  • Wie bescheuert und idiotisch ist denn dieser Vergleich?

    Ist die zu dumm um den Unterschied zwischen Geschlechtsverkehr zwischen nahen Verwandten und Geschlechtsverkehr zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen zu kennen?

    Bei Inzest kann es zu stark behinderten Nachwuchs kommen. Also Menschen, die dann ihr Leben lang an Behinderungen bzw. Krankheiten leiden müssen
    Darum ist Inzest verboten!

    Bei Geschlechtsverkehr zwischen Menschen gleichen Geschlechts PASSIERT NIX!!!

    Mein Gott!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 jojoAnonym
#10 pitAnonym