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Weit mehr Schwule und Lesben lesen Blogs oder sind in sozialen Netzwerken aktiv als heterosexuelle Computernutzer, so das Ergebnis einer amerikanischen Umfrage.

Demnach lesen 54 Prozent von Schwulen und Lesben regelmäßig Weblogs, unter Heterosexuellen sind es nur 38 Prozent. Am meisten Interesse haben homosexuelle Blog-Fans an allgemeinen Nachrichtenblogs, die von 71 Prozent der Blogleser mindestens einmal die Woche aufgerufen werden. Danach folgen politische Blogs (58 Prozent) und schwul-lesbische Blogs (53 Prozent). Nur 42 Prozent haben sich in den letzten sieben Tagen persönliche Blogs anzeigen lassen. Bei heterosexuellen Blog-Nutzern sind diese Web-Tagebücher weit populärer (61 Prozent), ansonsten ähneln sich die Interessen (mit Ausnahme der schwul-lesbischen Blogs).

Wie bei Blogs zeigen Schwule und Lesben auch eher Interesse an sozialen Netzwerken. So haben 74 Prozent der Schwulen und 70 Prozent der Lesben ein Facebook-Konto eingerichtet. Bei Heterosexuellen sind es nur 65 Prozent. Auch MySpace ist bei homosexuellen Männern (33 Prozent) und Frauen (31 Prozent) weit populärer als bei Heteros (22 Prozent). Die Twitterbegeisterung ist unter Schwulen und Lesben mit 29 Prozent Mitgliedschaft sogar doppelt so hoch wie bei der Vergleichsgruppe (15 Prozent).

Im Vergleich zu den letzten Jahren ist die Popularität von Blogs und sozialen Netzwerken geradezu explodiert. Schwule und Lesben haben dabei ihren Vorsprung in der Benutzung dieser Seiten aufrecht erhalten. Musikblogs weckten etwa bei einer vergleichbaren Umfrage im Jahr 2006 nur bei fünf Prozent der befragten Schwulen und Lesben Interesse - jetzt kletterte die Zahl auf 16 Prozent. Seit 2009 stockt der Anstieg bei Blogs jedoch. Dafür schoss in einem Jahr die Zahl der Fans sozialer Netzwerke nach oben: 2009 hatten nur 50 Prozent der Schwulen ein Facebook-Konto, jetzt sind es 74 Prozent.

Harris Interactive hat für die Umfrage 2.412 Erwachsene befragt, von ihnen haben sich 341 als schwul oder lesbisch identifiziert. Harris erklärte, dass die Gruppe der Homosexuellen in der Umfrage mit 14 Prozent überrepräsentiert war, um so ein genaueres Ergebnis für die Teilgruppe zu erhalten. (dk)



#1 vingtans
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.07.2010, 19:03h
  • Und was ist die Quintessenz des Ganzen? Unsereins ist besser informiert als die Heten, wobei ich erst dachte, es sind doch mehr Heten in den Sozialen Netzwerken. Naja, Irren ist männlich!
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#3 eMANcipation*Anonym
  • 14.07.2010, 22:45h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Wenn man sieht, wie voll diese "sozialen Netzwerke" von schwulenfeindlichen Beleidigungen und Bemerkungen sind, wie sehr sie Instrument heterornormativer sozialer Kontrolle schon im frühpubertären Alter sind, dann mag man an der hier postulierten, starken schwulen Präsenz tatsächlich zweifeln.

    Auch hier gilt es Strategien zu entwickeln, rassistische und schwulenfeindliche Hassrede zu ächten und gerade junge Menschen vor der allgegenwärtigen Gewalt, die ihnen ihre Freiheit und ihr Recht auf Selbstbestimmung raubt, aktiv zu schützen.

    Das Allermindeste wäre ein simpler technischer Filter, der Begriff wie "Schwuchtel" oder "Drecksschwuchtel", wie sie mir in nur wenigen Monaten bei Facebook in sehr gutbürgerlichen, deutschen "Freundeskreisen" immer wieder begegnet sind, sofort identifiziert, die betreffenden Kommentare nicht veröffentlicht und die Verfasser in ein entsprechendes Hassregister aufnimmt - mit Kontensperrung nach mehrmaligem Verstoß.

    Hier gilt es, ein deutliches Zeichen zu setzen, dass verbale und psychische Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transgender ein perverses, krankmachendes und auf vorgestrigen Gesinnungen beruhendes Verbrechen ist und kein Kavaliersdelikt!

    Gerade dort, wo Jugendliche soziale Kontakte knüpfen, müssen gewalttätige Eingriffe in ihre sexuellen Persönlichkeitsrechte mit allen Mitteln unterbunden und gleichzeitig eine Kultur der Vielfalt gefördert werden. Facebook & Co. dürfen keine Instrumente heterrornormativer Kontrolle bleiben, die sie nach meinen bisherigen Erfahrungen durch die oben beschriebene Taten- und Verantwortungslosigkeit der Betreiber sind.
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#4 hans und franzAnonym
  • 15.07.2010, 10:55h
  • Antwort auf #3 von eMANcipation*
  • boahhhh du nervst! ständig unt überall witterst Du feindschaft. hegst du ins geheim feindschaft gegen heteros?

    hast du überhaupt ein profil in diesem netzwerk, wenn ja, warum wenn es doch so heterofreundlich und homofeinlich ist....

    hör doch einfach auf deinen verfolgungswahn ständig und überall auszubreiten!
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 MontefioreAnonym
  • 15.07.2010, 21:15h
  • Antwort auf #4 von hans und franz
  • Emanzipation hat ordentlich einen an der Waffel, wahrscheinlich hat er andere Nutzer auf FB mit seiner wirren Heteroweltverschwörungstheorien zugespamt und als Antwort wohl nicht überaschenderweise sowas wie "Du Schwuchtel" erhalten und ist dann wieder mal ausgeflippt.

    Das Ergebniss der Umfrage überascht nicht, ich bin selbst auch auf Facebook und ein grosteil meiner Familie und Freunde. Es geht viel leichter im Kontakt zu bleiben oder auch mal was zu organiseren wie Parties etc.
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#7 jungerSchwulerAnonym
  • 15.07.2010, 23:47h
  • Antwort auf #6 von Montefiore
  • Ja klar das ist dann auch ein Grund jemanden " Du Schwuchtel" zu nennen oder was?
    Würde bei Facebook oder woanders jemand als
    " Du Nigger" o.ä. genannt, die Empörung wäre gross.
    Wenns aber gegen die dummen Schwuchteln geht ists kein Problem, sind schliesslich selbst Schuld und haben es provoziert...
    merkst du noch was?

    Emanzipation übertreibt manchmal, hat aber im Grossen und Ganzen recht und es ist gut das er sich für uns Schwule einsetzt!
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#8 KameliendameEhemaliges Profil
  • 16.07.2010, 00:44h
  • Antwort auf #4 von hans und franz
  • Und wie emancipation Feindschaft gehen Heteros hegt.
    An allem was auf dieser Welt falsch läuft sind für ihn die Heten Schuld. Und zwar absolut pauschal. Alle zusammen.

    Er ist keinster Weise in der Lage zu differenzieren.

    Allein ein Kuss zwischen einem Mann und einer Frau reicht aus dafür das er anfängt was von wegen perversem Sexismus und Unterdrückung rumzuschreien.

    Er hatt nix begriffen.
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#9 knuffeltjeAnonym
  • 16.07.2010, 07:06h
  • Zu @ 1 kann ich sagen, das Internet hat sich schon längst durchgesetzt.
    @3 Du bist leicht paranoid
    @2, 4 und 5 Ich stimme euch in allen Punkten zu!!
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#10 stromboliProfil
  • 16.07.2010, 08:58hberlin
  • Antwort auf #8 von Kameliendame
  • die fähigkeit im eigenen , selbstgewählten leben zu wollen ist wunsch! Das machst du ja derzeit selbst durch! Es ist dein ziel, leben zu können unabhängig von vorgaben, gesetzen und regeln die einem von "mehrheitsempfindenden" heteros aufgezwungen werden.
    Das kann im einzeln unterschiedliche wirkung haben: anerkennung eines status, anerkennung einer identitär mit hilfe operativer veränderung oder, ohne sich operativer fremdeingriffe unterziehen zu müsse,n neue identität erlangen zu können. Sexuelle identität, die sich aus eigener entscheidung herausentwickelt , die nicht dem nachweis der zwangsweisen "notwendigkeit" oder irreversibilität unterliegt; also alles ,was du gegenwärtig an dir selbst erlebst, ohne den darlegungsanspruch gegenüber einer normalen /hetennormierten welt erbringen zu müssen. Es bist doch du, der zur pschologischen begutachtung muss! Es ist doch der gesetzgeber, der dir , anderen irrevesibele entscheidungen abfordert um dir eine identität zu "verleihen" gegenüber einer normalen /hetennormierten welt. Kennen wir doch alle: erzähl mal warum das bei dir anders ist.. sollte aus der privaten tragödie, der von aussen auferlegten zwänge uns erklären zu müssen, nicht in eine gesamtgesellschaftliche schuldzuweisung und verweigerung eben dieser normen zurückverlegt werden. Da beginnt der diskurs um die heteronormativität. Sicher, für den der glaubt bereits angekommen zu sein ist ein neuerlicher umbruch lästig , scheints überflüssig. Schaut man aber genau hin unumgänglich. Wenn nicht unsere generation, dann die nächste. Da sind energetische kräfte in bewegung.. da kann sich klerus,reaktion und heteronormierte borniertheit noch so sehr gegen wehren; nur durch bornierte homos lässt sich das system noch mühsam aufrecht erhalten.

    Warum muss ein mensch nachweisen, zu sein was er gern sein will , wenn "andere" ihr sein so leben dürfen weils gesellschaftskonform ist.
    Warum muss geschlechtsumwandlung sich einer überprüfung unterwerfen, die ja nur die "norm " bestätigen soll, aus der man zu entfliehen versucht? Warum überhaubt muss man eine rolle als identität ausfüllen wenn identität auch über eine vielzahl von rollen erreichbar... nur weil die medizin dafür einen krankheitsbegriff erfindet der abweichendes bennent?

    Wenn einerseits wir die freiheit der sexuellen identität einfordern , andererseits wir die uns daran hindernden strukturen nicht auf ihre funktion und herkunft hin untersuchen, in was sollen wir dann hineinwachsen? Was für eine rolle bleibt z.b. dem transsexuellen, wenn nicht die der dann übernommen.. es bleiben vorläufig weiterhin nur zwei rollen über : mann / frau die auszufüllen sind; Und die "diversität" die übrig bleibt, die erinnerung an das zuvor gelebte geschlecht. Umgewandelt wir nun die rolle einnehmen, die man von der neuen identiät erwartet?
    Es gibt einen bösen spruch: die schlimmsten sind die konvertierten! Da wird der traum von der vereinnahmung einer NEUEN identität zum albtraum bereits gelebter clichés.. nämlich dann endlich auch teil jener funktionierenden maschinerie der rollenzuweisung mann/frau in dieser gesellschaft zu sein.
    Ist disee reduktion aufs hegebracht/herkömmliche den neuanfang wert oder sollte da nicht auch ein besinnen auf die eigen erfahrung veränderung produzieren.

    www.queer.de/detail.php?article_id=12454
    schreibt schwulenaktivist unter #5 sehr richtig von der umkehrbarkeit, wenn nur die rolle gewechselt nicht das verursacherprinzip!
    Allerdings bringen heterosexuelle Verhältnisse auch "heterosexuelle Probleme". Ob all diese heterosexuellen Institutionen, die für Frauen geschaffen wurden, dann auch für die "Ehefrau-Männer" oder die Ehefrau-Lesben" bei Eheproblemen zur Verfügung stehen werden, bleibt offen. Bei den Männer hat es ja keine Opfer und bei den Frauen logischerweise keine Täterinnen! ;)))
    Das lässt sich beliebig ausweiten!
    Sich mit der gesellschaftlichen konditionierung auseinadersetze,n bedarf auch der fokusierung: wenn aber der kuss zwischen mann/frau das alltägliche, wo wird der gleichgeschlechtliche auch zum alltag wenn nicht eingefordert!
    Da muß man dann auch durch die niederungen alltäglichen wahrnehmens.. denn beim hetenkuss fliegen keine eier oder dumme sprüche... siehe berlin die tage...
    Dessen bewusst, kann man den akademischen überzeugungsversuchen endweder mit gelassenheit begegnen oder selbst mit herz und schnautze die dinge beschreiben wie sie nun mal sind... &
    Das wäre produktives miteinander!
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