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Robert Mugabe

Der Präsident Simbabwes, Robert Mugabe, hat sich gegen eine Aufnahme von Rechten von Schwulen und Lesben in die geplante Verfassung des Lande ausgesprochen. Bei einer apostolischen Messe sagte der 86-jährige Katholik: "Wir sagen 'Nein' zu Gay Rights. Wir werden denen, die Rechte in der neuen Verfassung fordern, nicht zuhören."

Mugabe hatte einst gesagt, Schwule und Lesben seien "schlimmer als Schweine und Hunde". Vor den über Tausend Gläubigen sagte er nun am Samstag, er habe mit dem Satz "unschuldige" Tiere verurteilt, die wüssten, dass die Ehe für Fortpflanzung da sei.

Zugleich kritisierte er die anglikanische Kirche mit einem ähnlichen Vergleich: dass Priester teilweise Homo-Ehen segneten, sei "ein hundeartiges Verhalten". Im März hatte Mugabe Homosexualität als "Irrsinn" bezeichnet, die vom Westen importiert worden sei (queer.de berichtete).

Vor kurzem hatte Mugabe sogar gefordert, ein Verbot von Homosexualität in die Verfassung zu schreiben (queer.de berichtete). Die neue Verfassung ist Teil der Absprachen mit Morgan Tsvangirai, die der Oppositionspolitiker und Gegenkandidat Mugabe als Gegenleistung für seine Beteiligung an der Einheitsregierung abringen konnte. Auch Tsvangirai hat sich mehrfach gegen eine Aufnahme von Homo-Rechten in die Verfassung ausgesprochen. In dem Gottesdienst erwähnte Mugabe übrigens, dass die Verfassung weiterhin Polygamie erlauben würde.

Homosexuelle Handlungen (offiziell: der Akt der Sodomie) sind in dem Land per Gesetz verboten und werden gelegentlich verfolgt; nach einer Gesetzesverschärfung gelten bereits öffentliches Händchenhalten oder Umarmen zwischen zwei Männern als "Sodomie" (queer.de berichtete). Erst im Mai war ein schwules Paar verhaftet und von der Polizei gefoltert worden, bis es wenige Tage später gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt wurde (queer.de berichtete). Über eine spätere Gerichtsverhandlung im Juni wurde zunächst nichts bekannt. (nb)



19 Kommentare

#1 SchrottboykottAnonym
  • 19.07.2010, 16:40h
  • den typen sollten sie echt wieder auf die baumwollfelder schicken, damit er auf andere gedanken kommt, bzw. scheint er ja wohl zu viel kapazitäten frei zu haben um sich so einen mist auszudenken ..

    ich bin weissgott kein rassist, aber solchen typen sollte man verdeutlichen, wie es ist verfolgt und mit dem tode bedroht zu werden ..

    erschreckend, wieviel bescheuerte was zu sagen haben ...

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#2 MichaelAS
#3 FloAnonym
  • 19.07.2010, 17:11h
  • Bei solchen Leuten fällt mir echt nichts mehr ein.

    Immer sind die Staaten am faschistischsten, die es sich am wenigsten leisten können.
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#4 seb1983
  • 19.07.2010, 17:26h
  • So verwandelt man innerhalb weniger Jahrzehnte eine der wohlhabendsten Kolonien und größten Agrarexporteure Afrikas in eine hungernde von Terror und Tod beherrschte Diktatur, mal mit faschistischem mal mit solzialistischem Anstrich, aber immer steil bergab.
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#5 kakaduAnonym
#6 KoboldAnonym
  • 19.07.2010, 18:40h
  • Anstatt HIER auf Kommentare von Usern "rumzureiten" solltet Ihr den Artikel verinnerlichen und PROSTEST schreien, die Parteien und Regierung auffordern den "Herren" zu ignorieren. Dann geht es zwar der Bevölkerung schlechtern - aber vielleicht wachen sie dann mal auf und sägen den Herrn ab.
    Aber da die Deutschn satt sind und es ihnen gut geht bleibt alles beim alten. Eigentlich kann sich Queer es sparen auf Probleme in anderen Ländern zu sehen und Öffentlich zu machen.
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#7 antifaschistaAnonym
  • 19.07.2010, 19:08h
  • Antwort auf #5 von kakadu
  • Nun, ich sehe das mal so: Wer hier schreibt, das ein Schwarzafrikaner zurück auf die Baumwollplantagen soll, ist eindeutig ein Rassist. Denn diese Ansichten entstammen eindeutig rassistischer Faschistischer Ideologie a la Sklaverei.

    Und, wo ist Mugabe bitte Rassistisch? Er ist allerhöchstens Homophob, und da gibt es viele von der Sorte.

    Hat im übrigen auch nicht unbedingt was mit Religion zu tun, denn in Sachen Homophobie sind sie sich alle einig, egal ob Christen, Muslime oder Juden.

    Jedenfalls die Radikalen...
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#8 JimAnonym
  • 19.07.2010, 19:33h
  • Antwort auf #7 von antifaschista
  • "Mugabes Vize Joseph Msika versprüht das Gift des Rassenhasses: "Weiße", sagt er, "sind keine menschlichen Wesen." Gleichzeitig sendet Simbabwe eine Delegation zur UN-Konferenz nach Durban, um Entschädigungen für die Verbrechen des rassistischen Regimes der Rhodesier einzuklagen.
    Staatschef Mugabe geht es nicht um das Land, sondern um die Macht. Der alte Mann kann sich ein Simbabwe, das von einem anderen regiert wird, nicht vorstellen."

    "Der Rechtsstaat existiert nicht mehr. Auf dem Land herrschen Anarchie und Willkür. Kritik gilt als Kriegserklärung, Oppositionelle sind Todfeinde. Simbabwe hat sich längst jenem Kolonialregime anverwandelt, das seine Gründerväter einst bekämpft hatten: Es wurde zu einer Präsidialdiktatur. Um jeden Widerstand zu ersticken, greift Mugabe sogar zum Law and Order Act, einem Notstandsgesetz, mit dem sein weißer Vorgänger Ian Smith aufsässige "Kaffern" niederhielt. Einen maßgeblichen Unterschied gibt es indes: Rhodesien zerstörte sich nicht selbst."

    www.zeit.de/2001/37/200137_simbabwe.xml
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#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.07.2010, 19:44h
  • Dieser Teufel in Menschengestalt sagt doch nichts Neues! Hoffentlich wird er so schnell wie möglich von einer heimtückischen Krankheit dahingerafft, dann ist endlich Ruhe!
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#10 LorenProfil