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Hoffentlich versteckt "Addison" keine Waffen hinter dem Handtuch

Mal wieder sorgt in den USA ein Pornodarsteller nicht mit der Größe seines Penisses für Schlagzeilen: die Polizei in Florida hat Jason Andrews verhaften lassen und angeklagt, weil er zusammen mit seiner Freundin einen Mann umgebracht haben soll.

Der 27-Jährige, der in Chicago als DJ Veritas und im Internet (u.a.) als Addison vom schwulen Pornolabel Sean Cody bekannt ist, soll einen 41-jährigen Besitzer eines Tattoo-Shops mit einem Messer verletzt und einem Hammer erschlagen haben. Der mit britischem Akzent sprechende Andrews, der sich als bisexuell bezeichnet, soll dabei Hilfe von der 28-jährigen Amanda Logue bekommen haben, einer Besitzerin eines Dessous-Shops und selbst Porno-Darstellerin. Andrews und Logue waren seit einiger Zeit ein Paar und standen teilweise auch gemeinsam vor der Kamera, obwohl sie verheiratet ist und ein Kind hat.

Das Mordopfer hatte Logue für eine Sex-Party engagiert; nachdem alle restlichen Gäste die Party verlassen hatten, kam es kam es dann in der Nacht zum 15. Mai zu dem tödlichen Überfall. Das Paar stahl rund 6.000 US-Dollar, Kreditkarten und eine Video-Kamera.

Sex nach der Tat


Logue und Andrews

Die Polizei kam Andrews und Logue schnell auf die Schliche, nachdem das Paar eine der gestohlenen Kreditkarten nutzte. Die Beweisführung fiel dann noch einfacher aus, da Andrews und Logue den ganzen Abend SMS-Nachrichten über die Tat-Planung austauschten, als Andrews vor dem Haus des Opfers in seinem Wagen wartete.

Logue schrieb etwa, dass sie sich auf Sex nach der Tat freue und berichtete über den Inhalt des Safes des Opfers. Andrews machte sogar auf Twitter und Facebook Andeutungen über die Tat. Er wurde in der letzten Woche in Chattanooga, Tennesee verhaftet und soll nach Florida ausgeliefert werden, wo Logue bereits in Haft sitzt. Die beiden beschuldigen sich gegenseitig, den Mann ermordet zu haben.

Weiterer Pornostar verhaftet


Aden (l.) und Jade Jaric

In den letzten Tagen wurde zudem eine weitere Verhaftung bekannt: die Polizei nahm den Pornostar Aden Jaric (vom Falcon-Label) fest, weil dieser seinen Lebenspartner Jordan Jaric während eines Drag Quen Contests, an dem die beiden als Juroren teilnahmen, im Streit mit einem gläsernen Briefbeschwerer ins Gesicht geschlagen hatte.

Das nach eigenen Angaben monogam lebende Paar war bekannt geworden, weil es nur zusammen vor der Kamera stand. In den letzten Wochen hatte es schwule Blogs aus Amerika mit reichlich Tratsch versorgt: man trennte sich, man vertrug sich wieder und zwischendurch twitterte man was fieses über den anderen. (cw)



#1 Fozzy_Bear
  • 20.07.2010, 13:37h
  • Hm,

    da frag ich mich, warum das ausgerechnet die Pornostars immer machen. Verdienen die nicht genug?

    Ich hab keine Ahnung und davon ganz viel...
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#2 XDAAnonym
#3 CSU-WählerAnonym
  • 20.07.2010, 15:58h
  • Schrecklich dieser Sumpf aus unmoralischen Menschen... Nun töten diese Leute auch schon. Das wird immer schlimmer. Man sollte den Jugendschutz gegen solch frivoles Verhalten einschalten!
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#4 Chr. NachwuchsAnonym
#5 predigerAnonym
  • 20.07.2010, 16:25h
  • bin ich der einzige, der es, höflich ausgedrückt, befremdlich findet, einen mordfall mit einer ganzen galerie von pornobildern zu illustrieren? nichts gegen pornos an sich, aber der aufklärung über diesen fall dürften diese bilder wohl kaum dienen, oder?
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 XDAAnonym
  • 20.07.2010, 16:48h
  • Antwort auf #5 von prediger
  • Na beim Kachelmann wurden ja auch Bilder gezeigt von ihm im Wetterstudio und beim Tauss auch welche, wo er im Bundestag sitzt. Nun ist es mal so, dass man größtenteils über seinen Job nach aussen eine Wirkung erzielt, gerade bei Jobs, die interessant sind oder polarisieren.
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#8 maaaartinAnonym
  • 20.07.2010, 16:52h
  • Antwort auf #5 von prediger
  • naja, das war nun mal ihr job und der ein oder andere wird schon neugierig (ich z.b.)... und ausserdem dürften das diejenige art von darstellung des herren sein, die man am häufigsten findet wenn man bei der bildersuche seinen namen eingibt. wäre er modedesigner oder landschaftspfleger gewesen hätten mich fickbilder schon eher verwirrt.

    na und als prediger dürftest du auch wissen, dass z.b. jesus besonders gern halbnackt, mishandelt und gemartert dargestellt wird. der heilige sebastian naggisch und von pfeilen druchbohrt und beinahe zu tode gepeinigt. auch nicht wirklich familienkompatibel. und trotzdem werden kleine kinderseelen mit dem anblick vergewaltigt.

    so'n paar nackte männer beim sich lieb haben dürften die meisten homos hier hingegen schon mal zu gesicht bekommen haben.
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#9 ToniAnonym
  • 20.07.2010, 17:30h
  • Antwort auf #4 von Chr. Nachwuchs
  • Ja und, in dem Artikel von deinem Link geht es hauptsächlich um Hetenpornos. Das sagt schon der Satz aus das diese frauenverachtend seien. Vielleicht stimmt das sogar.

    Das Problem ist das viele der angeblich liberalen Leute die sich über die neue Konservativität gegen Pornos aufregen, bei dem Thema Gaypornos selber sehr konservativ sind.

    Hab ich schon so oft erlebt, Leute die einerseits von nichts anderem als Sex und Pornos reden, die tun als wären alle Frauen Schlampen, aber andererseits homophob und prüde reagieren wenn es um die Darstellung von schwuler Sexualität geht.

    Also was juckt es mich ob Hetenpornos in Zukunft strenger zensiert werden oder nicht, denn bei Gaypornos ist das schon längst der Fall.
    Siehe z.B. den Mann der in Österreich verurteilt wurde weil er Pornos mit erwachsenen! jungen Männern gesehen hat, die aber jünger aussahen.
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#10 MichaelAS
  • 20.07.2010, 18:50h
  • Pornostars sind auch nur Menschen. Und trotz drakomischer Strafen in den USA wird dort eben auch gemordet.

    @CSU-Wähler: Ich gehe mal davon aus, dass das rein sarkastisch gemeint ist, was Du da schreibst. Ansonsten wäre die Frage wohl angebracht: In welchem Jahrhundert lebst Du?
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