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Der Branch Brook Park

Ein Polizist hat im US-Bundesstaat New Jersey einen cruisenden Mann in einem Park erschossen, angeblich aus Notwehr.

Der 48-jährige DeFarra Gaymon, verheiratet und Vater von vier Kindern, war in seine Heimat Newark zurückgekehrt, um am Freitag an einem Ehemaligentreffen zum 30. Jahr des High-School-Abschlusses teilzunehmen. Das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Bank Credit Union of Atlanta war jedoch vorher offenbar zu einem Cruising-Abenteuer im Branch Brook Park aufgebrochen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Dienstag stieß er dort gegen 18 Uhr auf einen 29-jährigen Polizisten in Zivil, dessen Aufgabe es war, Personen wegen "obszönen Verhaltens" zu verhaften - also gezielt Männer, die den Park für sexuelle Abenteuer nutzen. Der Polizist, der nicht benannt wurde, habe bereits zuvor einen Mann verhaftet, sei aber zum "Tatort" zurückgekehrt, weil er seine Handschellen verloren habe.

Wie die Staatsanwaltschaft den Polizisten weiter zitiert, habe dieser sich dann vorgebeugt, um die Handschellen aufzuheben, als Gaymon sich ihm, einen "sexuellen Akt ausführend", genähert und Avancen gemacht habe. Der Polizist habe darauf seine Marke gezeigt und Gaymon verhaften wollen, als dieser den Polizisten auf den Boden schubste und fliehen wollte.


DeFarra Gaymon

Auf Aufforderungen, stehen zu bleiben, habe er nicht reagiert, sondern gedroht, dem Polizisten umzubringen. Als der Polizist ihn eingeholt hatte und Handschellen anlegen wollte, habe sich Gaymon gewehrt und versucht, ihm die Waffe abzunehmen; auch habe Gaymon in seine eigene Hosentasche gegriffen, als wäre er bewaffnet. Darauf habe der Polizist einmal geschossen und den in Wahrheit unbewaffneten Mann in die Brust getroffen.

Gaymon starb drei Stunden später an seinen Verletzungen. Seine Familie ließ in einer Stellungnahme verlauten: "Wir wissen, dass die Polizei einen unschuldigen Mann getötet hat, mit keiner Vorgeschichte oder Anfälligkeit von Gewalt." Die Familie sei "schockiert und zerstört". Auch Freunde bezeichneten Gaymon als friedlich und als jemanden, der sich an Gesetze hält.

Der Polizist ist derzeit beurlaubt und leide an einem Trauma, berichtet die Staatsanwaltschaft, die Zeugen für den Vorgang sucht. Bisher habe sich niemand gemeldet. (nb)



#1 eMANcipation*Anonym
  • 21.07.2010, 13:18h
  • "auf einen 29-jährigen Polizisten in Zivil, dessen Aufgabe es war, Personen wegen "obszönen Verhaltens" zu verhaften"

    oder am besten gleich "wegen obszönen Verhaltens" brutal abzuknallen.

    Hat die Polizei eigentlich nichts Besseres zu tun hat, als cruisenden Männern nachzustellen, bis hin zu Mord und Totschlag,

    während zur gleichen Zeit das organisierte Verbrechen unbehelligt seinen Aktivitäten nachgeht?

    Was für eine kranke Welt!
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#2 stromboliProfil
  • 21.07.2010, 13:54hberlin
  • Antwort auf #1 von eMANcipation*
  • Alles sehr richtig aber auch nur die hälfte des ganzen desasters...
    der bürger , heimkehrend in seine stadt in der er grossgeworden und wohl seine ersten einschlägigen efahrungen gemacht... , wird ertappt beim sexuell "aus der rolle" fallen!
    In die enge gedrängt, nicht nur sein bisher gehütetes geheimnis in gefahr sondern auch noch in jenen ort wo ihn jeder kennt vor gericht gestellt sein.. aus der karriere und womöglich auch des familienlebens...
    Man muss sich in die PANIK des mannes versetzen in der er wohl stand! Das "produkt" normativen erwartungen zu entsprechen sind dann eher die ursachen seines traurigen endes.. als nur die überreaktion und unprovesionalität eines überforderten polizisten der seinerseits von einer homophoben normalität angefeuert, sich im dickicht herumtreibt ...
    Da dann die 2te variante der verdrängung: sowas macht nur krypto- homos spass, sich erst am schwanz rumspielen zu lassen um dann die hundemarke zu zücken... Zwei die verkorkst sich zur selben zeit am falschen ort begegnen!

    Das wäre mal ein filmthema: Sliding Doors - schwul reloadet!
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#3 MarekAnonym
  • 21.07.2010, 14:00h
  • "Auf Aufforderungen, stehen zu bleiben, habe er nicht reagiert, sondern gedroht, dem Polizisten umzubringen."

    Er floh angeblich und soll aber gedroht haben, den Polizisten umzubringen? Wie habe ich mir das vorzustellen? Rennt der rückwärts weg?

    Gut, Logik spielt bei denen eh keine Rolle, aber ich finde das sehr dubios....

    Ich kann auch nicht glauben, dass ein ausgebildeter Polizist keine andere Möglichkeit sieht, als gleich in die Brust zu schießen. Hätte ein Beinschuss o.ä. nicht auch genügt?

    Und mal ganz ehrlich: wenn Polizisten bewusst in Cruising-Gebieten rumlungern, dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie angebaggert werden.

    Ich bin auch kein Freund von Cruising, aber deswegen muss man doch niemanden abknallen.
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#4 ObszönAnonym
  • 21.07.2010, 14:00h
  • Antwort auf #1 von eMANcipation*
  • ...bis hin zu Mord und Totschlag, während zur gleichen Zeit das organisierte Verbrechen unbehelligt seinen Aktivitäten nachgeht? Was für eine kranke Welt!....

    Barroso: Umstürze im Süden Europas möglich
    Der EU-Kommissionspräsident warnt vor weitreichenden Folgen sozialer Proteste in Griechenland, Spanien und Portugal

    "Mit anderen Worten: Die europäische Bourgeoisie stellt der Arbeiter- und Basisbewegung ein Ultimatum: Zahlt unterwürfig die Kosten der vom Kapital verursachten Krise, oder wir zwingen Euch mit militärischen Mitteln dazu." Dass dies auch in der bürgerlichen Demokratie möglich ist, hält Dieterich angesichts der Krise 1968 in Frankreich für möglich. Auf dem Höhepunkt der revolutionären Protestbewegung hatte die politische Führung unter dem Präsidenten und General Charles de Gaulle – was wenig bekannt ist – Panzer gen Paris mobilisiert.

    www.heise.de/tp/blogs/8/147988

    Der renommierteste Zukunftsforscher der Welt, Gerald Celente, prognostiziert den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in seiner jüngsten Studie nach zwei Generationen des Friedens nun ethnische Spannungen und Nationalismus, Zerfall und Kriege – zudem die Vertreibung aller Muslime aus Europa.

    Das amerikanische Trend Reserach Institute zählt seit 1980 zu den angesehensten Prognose-Instituten der Welt. Es wird regelmäßig von den führenden anglo-amerikanischen Medien zitiert. In der soeben erschienenen Sommerausgabe des von diesem Institut veröffentlichten Trends Journal (Summer Issue 23/No.10) heißt es in einem 28 Seiten langen Bericht, dass die Wirtschaftskrise schon in wenigen Monaten mit nie geahnter Macht und kaum vorstellbaren wirtschaftlichen Folgen auf Amerikaner und Europäer zurückschlagen werde. Die nur für Abonnenten zugängliche und nicht online verfügbare gedruckte Ausgabe befasst sich vor allem mit den daraus resultierenden Folgen. Danach wird es schon in wenigen Monaten Kriege und Bürgerkriege mitten in Europa geben – und zwar nicht nur in den südlichen EU-Ländern, wie gerade erst von EU-Kommissionspräsident Barroso prophezeiht.
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#5 CarstenFfm
  • 21.07.2010, 14:23h
  • Die Amis sollen endlich aufhören mit Undercover-Polizisten als Lockvögeln Cruiser zu jagen.... so wie damals bei George Micheal.
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#6 eMANcipation*Anonym
#7 chrisProfil
  • 21.07.2010, 15:07hDortmund
  • Na, dass das was der Poizist da von sich gibt weder wahrscheinlich noch wasserdicht ist ist ja wohl klar. Und das ein Prolizist in einer bestimmten Situation auch mit situationstypischen Ereignissen klar kommen muss, ist sicher auch unbestreitbar. Trotzdem wird es wieder darauf hinauslaufen, dass sich der Polizist in Notwehr gegen einen Schwulen vertridigt hat (gay defence). Der wir mit sicherheit keine angemessene Strafe bekommen. US-Gerichten wäre sogar ein Freispruch zuzutrauen.
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.07.2010, 15:28h
  • Das bestätigt wieder einmal die Tatsache, daß das Cruisen mit enormen Risiken behaftet ist. Daß es Notwehr war, nehme ich dem Polizisten sofort ab.

    Natürlich tut mir aber auch die Familie leid, die ja ein wichtiges Mitglied verloren hat. Auch wenn es eine beruflich hochgestellte Person ist, welche ihr Schrankschwulendasein in Newark ausgelebt hat.
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#9 LexAnonym
  • 21.07.2010, 20:10h
  • Antwort auf #8 von FoXXXyness
  • "Natürlich tut mir aber auch die Familie leid, die ja ein wichtiges Mitglied verloren hat.
    Auch wenn es eine beruflich hochgestellte Person ist, welche ihr Schrankschwulendasein..."

    Also einer jener Schwulen die bei date portalen anonyme Profile haben und als Orientierung "bisexuell" angeben
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#10 kokAnonym
  • 21.07.2010, 20:26h
  • Antwort auf #8 von FoXXXyness
  • Auffällig ist immer, dass die Bekämpfung von homosexuellen Menschen offenbar wichtiger ist, als der Schutz anderer Menschen vor tatsächlichen Bedrohungen. Wie oben schon geschrieben, verdingen sich hier Einsatzkräfte damit, eine Straftat zu provozieren, während anderswo Kriminellen freie Hand gelassen wird. Entsprechend droht die Kirche damit, Hilfsprojekte für Notleidende einzustellen, falls der Staat eine gleichgeschlechtliche Ehe erlaubt. Wie Pervers ist es, einem Problem hinterherzuballern, das im Grunde keines ist, während gleichzeitig den Kindern Waffen zum Spielen in die Hände gegeben werden? Der vielbeschworene Terror durch Homosexualität ist eigentlich die Dummheit derer, die Homosexualität erst zum Angstthema machen, während der eigentliche Terror Alltag wird ... Was lernen wir daraus? In Amerika darfst du jedem unliebsamen Menschen ungestraft ins Gesicht schießen, wenn du dich nicht gut fühlst, aber pass bloß auf, dass du in den eigenen vier Wänden zuerst die Jalousi herunterziehst, bevor das Höschen folgt ...
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