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Manfred Amerell fühlt sich ungerecht behandelt von Michael Kempter und dem DFB.

Der frühere Fußball-Funktionär Manfred Amerell verlangt wegen Verleumdung 150.000 Euro von Schiedsrichter Michael Kempter - auch vom DFB erwartet der 63-Jährige Schadensersatzzahlungen.

Der spektakuläre Schiedsrichter-Skandal um angebliche sexuelle Nötigung geht in die nächste Runde: Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hat Amerell beim Landgericht Hechingen (Zollernalbkreis) eine Schadensersatzklage gegen Kempter eingereicht. Außerdem plant Amerell eine Klage gegen den Deutschen Fußball-Bund, wie sein Anwalt gegenüber der Deutschen Presseagentur bestätigte. Jedes Mitglied des DFB-Präsidiums habe einen Brief erhalten. Darin wird der Verband aufgefordert, binnen zehn Tagen ein sechsstelliges Angebot vorzulegen, um eine Klage zu vermeiden.

Die Affäre begann vor einem halben Jahr, als der 27-jährige Kempter behauptete, Amerell habe ihn sexuell genötigt. Amerell erklärte dagegen, zwischen ihm und dem Schiedsrichter habe eine "intensive private Freundschaft" bestanden, bei der nichts gegen den Willen des anderen geschehen sei. Um dies zu beweisen, veröffentlichte Amerell private SMS-Nachrichten (queer.de berichtete). Der DFB hat in der Affäre eine höchst unglücklich Figur gemacht: Der Verband stellte sich hinter den Schiedsrichter und drängte Amerell praktisch aus dem Amt. Im Mai stellte die Staatsanwaltschaft Augsburg das Verfahren gegen den ehemaligen Funktionär jedoch ein (queer.de berichtete).

Kempter pfeift nur noch drittklassig


Hat Michael Kempter gelogen, als über (ungewollte) sexuelle Übergriffe Amerells aussagte?

Kempter selbst hat sich über die Affäre praktisch nicht in den Medien geäußert. Einzige Ausnahme: In der "Bild" beteuerte er seine Heterosexualität (queer.de berichtete). Ein Schiedsrichter-Kollege hat den 27-Jährigen jedoch wenige Tage später in der "Frankfurter Rundschau" geoutet (queer.de berichtete).

Die Karriere Kempters scheint nun ohnehin zu Ende zu gehen, bevor sie begonnen hat: Der Fußball-Weltverband FIFA hat den Jung-Referee von seiner offiziellen Schiedsrichter-Liste gestrichen. Dort war Kempter erst im Dezember 2009 als bislang jüngster deutscher Schiedsrichter aufgenommen worden. Wegen der Affäre hat er jedoch noch kein internationales FIFA-Spiel geleitet. In Deutschland wird er derzeit nur in der 3. Liga eingesetzt. (dk)



Kempter siegt gegen Amerell

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Der Rosenkrieg zwischen dem ehemaligen Schiedsrichter-Funktionär Manfred Amerell und seinem einstigen Zögling Michael Kempter geht in eine neue Runde.
#1 *empterAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.07.2010, 16:56h
  • Wenn es um Geld geht, hört die Freundschaft ja bekanntermaßen auf. Mal gespannt, ob die Klage erfolgreich ist.
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#3 Soccer GayAnonym
  • 26.07.2010, 17:06h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Nee, es geht nicht ums Geld, sondern darum, dass eine einseitige Vorverurteilung stattgefunden hat

    und damit die ganze Angelegenheit überhaupt erst in dieser Weise in die Öffentlichkeit gezerrt wurde.

    Welch grandioser Beitrag für einen offenen, respektvollen Umgang mit Homosexualität im Fußball!
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#4 Liedel
  • 26.07.2010, 21:50h
  • "Nee, es geht nicht ums Geld."

    Klar, der Profifußball ist grundsätzlich ne karitative Veranstaltung
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#5 anonymusAnonym
  • 26.07.2010, 22:10h
  • Ich wünsch ihm alles Gute, viel Erfolg und dann wünsch ich mir, daß wir von Herrn Amerell und Herrn Kempter in Zukunft verschont werden.
    Die Welt hat sich zwischenzeitlich weitergedreht ...
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#6 JensAnonym
  • 27.07.2010, 15:36h
  • Antwort auf #3 von Soccer Gay
  • Englische Fans haben sich mit großer Mehrheit gegen Homophobie im Fußball ausgesprochen. Bei einer Umfrage unter 2000 Anhängern gaben 93 Prozent der Befragten an, dass sie kein Problem damit hätten, würden sich Spieler der Premier League als homosexuell outen. „Das Ergebnis ist überraschend und widerspricht unseren Erwartungen. Die Fans meinen, dass Homophobie eine Schande für den Fußball ist“, sagte Professor Ellis Cashmore, der das Projekt wissenschaftlich begleitete. Die Fans hätten sich laut Ellis für mehr Transparenz eingesetzt. „Viele Leute würden es begrüßen, wenn sich schwule Fußballer dazu bekennen würden.“ Bisher hatte sich in England nur Ex-Nationalspieler Justin Fashanu während seiner Karriere geoutet. Im Alter von 37 Jahren beging er 1998 Selbstmord

    www.welt.de/sport/article8665953/Duisburg-und-Schalke-spiele
    n-fuer-Loveparade-Opfer.html
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#7 Soccer GayAnonym