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Das Mordopfer Hans Friedrich L.

Nach zwei Morden an Cruisern in Süddeutschland will die Polizei mit Plakaten und Flyern an der Autobahn nach dem Täter fahnden.

Die Beamten legten daher Informationen über den zweiten Mord in Hessen an den Autobahnen A5 (Kassel-Basel) und A3 (Elten-Passau) in deutscher, englischer, türkischer und französischer Sprache aus. "Wir gehen davon aus, dass das neben Deutsch wegen des Reiseverkehrs die gängigsten Sprachen sind", erklärte dazu ein Polizeisprecher in Darmstadt. Bisher hätten die Ermittlungen keine heiße Spur ergeben.

Das 70-jährige Opfer Hans Friedrich L. ist am 2. Juli auf dem Autobahnparkplatz der A5 bei Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) mit einer tödlichen Schussverletzung im Kopf aufgefunden worden (queer.de berichtete). Zwei Monate zuvor war bereits ein 30-jähriger Mann in einer Cruising-Gegend bei Magstadt (Kreis Böblingen) mit einem aus der selben Waffe abgegeben Kopfschuss getötet worden. Die beiden Tatorte sind mehr als 180 Kilometer voneinander entfernt.


Das Auto des Mordopfers

Die Polizei sucht nach Zeugen, die den 70-Jährigen oder sein Fahrzeug in der Zeit vom 30. Juni bis zum 2. Juli gesehen haben. Insbesondere interessiert die Behörden, mit welchen Personen L. in diesem Zeitraum gesehen wurde.

Das Fahrzeug des Getöteten ist ein grauer Mercedes E 240 (Teilkennzeichen: MTK für Main-Taunus-Kreis). Auffällig waren die drei in Zusammenhang mit der Fußball-WM am Fahrzeug befestigten Flaggen von Deutschland, Australien und Frankreich.

Auch die Behörden im Kreis Böblingen suchen weiterhin nach möglichen Tätern. Ein zunächst verdächtigter 33-jähriger Mann aus Sindelfingen wurde nach dem zweiten Mord wieder freigelassen, da er zur Tatzeit in Untersuchungshaft saß.

Vorsicht beim Cruisen!

Die ermittelnden Sonderkommissionen in beiden Bundesländern vermuten, dass der Täter gezielt Cruising-Gegenden aufsucht. Daher sollen Männer, die in Parks oder auf Autobahnraststätten nach sexuellen Kontakten suchen, gegenwärtig besonders vorsichtig sein.

Für Unmut unter schwulen Lesern sorgte die Berichterstattung mancher Medien, die abwertend von Mordfällen im "Homosexuellen-Milieu" berichteten, so etwa die "Bild"-Zeitung und die "Nassauische Neue Presse". Die Lokalzeitung veröffentlichte auch einen Leserbrief, in der diese Bezeichnung scharf kritisiert wird: "Es gibt kein Homo-Milieu! Das klingt so, als seien Homosexuelle Menschen in einem kriminellen Milieu unterwegs, in dem jeder sich kennt und alle Verbrecher sind", schreibt ein anonymer Leser. (dk)

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Rüsselsheim: Tel. (06142) 6960.

Alternativ können Zeugen auch rund um die Uhr den polizeilichen Ansprechpartner für Gleichgeschlechtliche Lebensweisen
vertraulich erreichen: Tel. (0173) 667 0309



#1 FloAnonym
  • 27.07.2010, 14:43h
  • Ich hoffe, dass die Täter bald gefasst werden und mit aller Härte bestraft werden. Und dass sie dann im Knast das Fickflittchen von einem riesig bestückten brutalen Kerl werden.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 KnastiAnonym
#4 maxnixAnonym
  • 27.07.2010, 21:11h

  • Also wenn ich die bisherigen Kommentare hier so lese, dann wundert es mich garnicht, das vom "homosexuellen Milieu" die Rede ist. ^^
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#5 denkennixAnonym
#6 cgn-axelAnonym