Das Gay-Drama "Newcastle" zeigt nicht nur leckere Aussies in Speedos, sondern fesselt bis zur letzten Minute.
Von Carsten Weidemann
Türkisfarbenes Meer, weiße Wellen, tiefblauer Himmel, sonnengebräunte Haut, trainierte Sixpacks, coole Sprüche und eine atemberaubende Kamera ziehen den Zuschauer förmlich in die Wogen hinein: Es ist die Geschichte einer Surferclique, die der Film "Newcastle" erzählt.
Jesse und Fergus sind Zwillinge, beide 17, und leben in Newcastle, dem "Kohlenpott" Australiens. Jesse surft um die Junior Pro Surf Championship, um nicht zu enden wie sein älterer Bruder Victor, der trotz einer vielversprechenden Surferkarriere mit seinem Vater in den Docks arbeitet. Sein Bruder Fergus mag Musik, Kunst und am liebsten andere Jungs.
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Zu einem heimlichen Wochenend-Campingtrip an einem abgelegenen Strand mit seinen Buddies nimmt Jesse den Bruder als Alibi mit. Doch ausgerechnet Surf-Wunderkind Andy nimmt Fergus unter seine Fittiche und führt ihn nicht nur ins Wellenreiten ein. Als plötzlich Victor mit seinen Kumpels auftaucht, eskalieren die Konflikte zwischen den drei Brüdern und lässt sie erkennen, was wirklich im Leben zählt.
Newcastle. Du bist nur einmal für immer jung. Drama, Australien/USA 2008, Regie: Dan Castle, Darsteller: Lachlan Buchanan, Xavier Samuel, Reshad Strik, Kirk Jenkins, Israel Cannan, Ben Milliken, Debra Ades, Rebecca Breeds, Gigi Edgley, Joy Smithers, Jaymes Triglone, Laufzeit: 103 Min. FSK 12, engl. OF mit dt. UT, Pro-Fun Media
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness: Und ich würde mich freuen, wenn wir hier Filme präsentiert bekämen, die in ihren Vorschau-Trailern zumindest den Anschein erwecken, irgendeine schwule Thematik zu haben. Im vorliegenden Fall sieht man wie immer nur die üblichen heterosexistischen Bilder, die auch überall sonst rund um die Uhr zwanghaft auf uns alle niederprasseln. Wenn wir als schwule Community sowas mit unserem Geld unterstützen, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir nichts Besseres bekommen!
Antwort zu Kommentar #6 von tescona: Hä? Was sind denn dies für dämliche Kommentare? In dem Film geht es auch um eine schwule Beziehung!!! Und warum muss alles auf Deutsch synchronisiert sein? Ich gucke viel lieber Originalfilme. Hättest halt den Englischunterricht nicht schwänzen sollen...
Antwort zu Kommentar #6 von tescona: schwule sehen sich halt selbst so gern als anhängsel der "mehrheits"gesellschaft. fügen sich bereitwillig ein in die ihnen zugedachte rolle der "minderheit". und bloß nicht aus der rolle oder auf- fallen dabei. soziokulturelle hegemonie bekämpfen oder selbst beanspruchen, das ist des schwulen sache nicht.
Von seb1983 Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #9 von power relations: Dann definier mal bitte die Mehrheitsgesellschaft.
der 19 jährige Abiturient der am We am Auto rumschraubt?
die 22 jährige Soziologie Studentin die auf Metal steht?
die 30 jährige Hausfrau??
der 35 jährige Manager der plötzlich ne Rucksacktour durch Kanada macht???
An wen hängen sich "die Schwulen" denn bitte dran?? Ich hänge nirgendwo dran sondern bin auf meine Art ein Teil dieser Gesellschaft. Egal ob ich oder sonstwer das will oder nicht.
Mit deiner Anhängsel Idee liegst du allerdings auf einer Linie mit den Pius Hanseln und Co. nur dass die eine zwangsweise Trennung und Andersartigkeit betonen und du freiwillig ins Ghetto ziehst. Also viel Spaß da.