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Kommentare zu:
Liveblog von den Gay Games Cologne 2010


#96 SlimbearNLAnonym
  • 23.08.2010, 10:26h
  • Antwort auf #88 von bananas
  • Da täuschst du dich!
    Die Teilnehmermedaille hat natürlich jeder bekommen.
    Ich sah aber sehr wohl Schwimmer und Leichtathleten mit teilweise 7 Medaillen um den Hals.
    Dies ist bei den meisten anderen Sportarten natürlich nicht möglich (Segeln, Basketball, Fussball, etc.)
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#95 SlimbearNLAnonym
  • 23.08.2010, 10:15h
  • Antwort auf #92 von Ossi
  • Du musst natürlich in keinem Verein sein!
    Ich habe beim Inline skaten und Tischtennis teilgenommen und bin in keinem Verein.
    Mein Freund war Teilnehmer beim Segeln und ebenfalls in keinem Verein.
    Es kann wirklich jeder teilnehmen, egal ob schwul, lesbisch, bi, transgender, hetero, egal ob Hobbysportler, Leistungssportler oder Amateur.
    Jede/r ist bei den Gaygames/Eurogames/Outgames willkommen
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#94 alexander
#93 wieder HomeAnonym
  • 10.08.2010, 01:58h
  • Antwort auf #92 von Ossi
  • Du mußt in einem Verein sein, um teilzunehmen. Qualifizieren muß man sich nicht, man zahlt einfach die Gebühren und ist dann dabei. Ich kann nur für Eiskunstlaufen sprechen, da laufen ehemalige LeistungssportlerInnen und reine HobbyläuferInnen, eben in verschiedenen Leistungskategorien. In Free Skate hab ich Bronze, in Artistic Silber und in Spotlight Gold gewonnen, als eine der wenigen Lesben in dieser Sportart.
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#92 OssiAnonym
  • 09.08.2010, 20:18h
  • Antwort auf #91 von wieder Home
  • Soso, du bist in 4 verschiedenen Altersklassen angetreten?.

    Aber mal ernst, wie sportlich geht es bei den gay Spielen zu, verglichen mit anderen Wettkämpfen/ Meisterschaften was Leistung und Ergebnisse angeht. Müssen alle Teilnehmer auch sonst in Vereinen spielen und ist die Merheit Leistungssportler?
    Was waren die Mindestvoraussetzungen um sich für die Spiele zu qualifizieren?
    Es heißt zwar immer dabei sein ist alles, aber Ergeiz und Leistung gehört bei sportlichen Veranstalltungen dazu...Deshalb interessiert mich wie das in Köln ablief
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#91 wieder HomeAnonym
  • 09.08.2010, 19:25h
  • Antwort auf #88 von bananas
  • @#88
    Beim Eiskunstlaufen, Schwimmen oder in der Leichtathletik ist es einfach, mehr als eine Medaille zu holen, da viele verschiedene Kategorien in verschiedenen Altersklassen angeboten werden. Ich habe mit viermal starten ein Triple (Gold, Silber, Bronze) gewonnen.
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#90 bastapapsta
  • 09.08.2010, 13:01h
  • Antwort auf #89 von eMANcipation*
  • Joa, das ist wohl war. Gerade Köln ist ein gutes Beispiel, dass es dort in manchen Bereichen sehr hoomophob zugeht, nämlich in sogenannten "sozialen" kirchlichen Einrichtungen, wo man als Schwuler gemobbt, gedisst, und -was auch häufig vorkommt- gekündigt wird. Der Rattenschwanz "Charitas" schreibt zB. in seine Arbeitsverträge, dass der Arbeitnehmer - wenn es herauskommt, dass er eine homosexuelle Beziehung hat- gekündigt werden könnte. Das sind Einrichtungen, die sich zu 98 % vom STAAT finanzieren lassen. Da ich aus der Kirche ausgetreten bin enthalten diese Sozialschmarotzer mir Arbeitsplätze vor. Auch wenn ich dort eh nicht arbeiten könnte, weil ich mich mit dem Menschenverachtenden Konzept nicht identifiezieren kann, finde ich dies inakzeptabel. Und in Köln und Umgebung- wenn man dort lebt- , schul/lesbisch ist, im sozialen Bereich arbeiten möchte ist dies nicht einfach, da die Vielzahl der Einrichtungen kirchlich sind. Da steht man als Homosexuell/er/e vor der Wahl, ob man zB. nach Ostdeutschland geht, wo noch nicht diese Kirchliche Verseuchung herrscht, oder sich beruflich ganz anders orientiert. Gerade im Rheinland sollte daraufhingearbeitet werden, dass kirchliche Privilegien abgeschafft werden.

    Aber, wie SCHEINheilig die Kirche ist hat sich gestern bei Anne Will wieder gezeigt, als Präses Nikolas Schneider sich gegen die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Deutschland "auflehenen", fragte Will ihn mal genauer aus. Warum dürfen bei kirchlichen Trägern Angestellte nicht gewerkschaftlich organisiert sein, warum wird ihnen ein Betriebsrat vorenthalten, warum Hungerlöhne AUCH bei der evangelischen Kirche ? Schneider versuchte, um den heissen Brei zu reden.

    Und, machen wir uns nichts vor- auch die evangelische Kirche hat sich kürzlich wieder gegen die Gleichstellung aufgelehnt:

    www.queer.de/detail.php?article_id=12431
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#89 eMANcipation*Anonym
  • 09.08.2010, 11:34h
  • Antwort auf #87 von bastapapsta
  • Tja, solange die deutsche Politik (im Gegensatz zu anderen Ländern, die nicht über die ruhmreiche deutsche Geschichte der Nazi-Verbrechen verfügen) es nicht für nötig hält,

    die ganz alltägliche Hassrede in dieser Gesellschaft, die verbale und psychische Gewalt, mit denen gewisse Organisationen und Individuen immer wieder unbehelligt unter dem Deckmantel der "Meinungs-/Glaubensfreiheit" andere verletzten, krankmachen und vergewaltigen dürfen, endlich explizit und umfassend unter Strafe zu stellen, brauchen wir uns über die Folgen nicht zu wundern.

    Auch bei den Gay Games:

    "Altstadt-Hotelier, der eine schwarze, lesbische und übergewichtige Frau aus seinem Hotel geekelt haben soll. Köln-Tourismus und der Hotel- und Gaststättenverband müssen dem nachgehen. Solche Geschäftsleute müssen Konsequenzen spüren.

    Anderswo wurden Gay-Games-Plakate und Autos mit Homosexuellen-feindlichen Sprüchen besprüht. "
    www.ksta.de/html/artikel/1280133244919.shtml

    Schluss mit dem dummen Alibi-Gequatsche!

    Homophobe und insgesamt rassistische Hassrede und verbale Gewalt müssen endlich explizit, umfassend, EINKLAGBAR und beginnend im Erziehungs- und Bildungswesen geächtet und mit entsprechend drakonischen Strafen belegt werden.

    Der Schutz gerade junger Menschen vor krankmachender verbaler Gewalt und Pathologisierung geht zweifellos vor dem vermeintlichen Recht von Hassverbreitern, die sich mit ihren Nazi-like Gesinnungen gegen die Grundwerte einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft als solche richten!

    Es ist unsere Aufgabe, diese elementare Forderung Tag für Tag an jeden einzelnen Politiker zu richten, der sich uns gegenüber gern das Plakat "gay-friendly" anheftet, aber in Wahrheit vor den christlichen Extremisten kuscht, deren Herrschaftsideologie auch heute unverändert die "Lebensmodelle" unserer Gesellschaft diktiert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #87 springen »
#88 bananasEhemaliges Profil
  • 09.08.2010, 09:34h
  • 12.000 Medaillen (Foto) bei 10.000 (Artikel)Teilnehmern in 35 Disziplinen. Wie geht das denn ? Wenn man mal ein paar Doppelstarter abzieht, dürfte jeder eine bekommen haben. Am Ende haben sich alle lieb
  • Antworten » | Direktlink »
#87 bastapapsta
#86 antos
  • 07.08.2010, 20:24h
  • Antwort auf #61 von zeitungsleser
  • Heute soll der Zugang zur Schaafenstr. gesperrt werden? Die Schaafenstr. war doch schon letzten Samstag abgesperrt und duisburglike voll, oder was meinst Du? Naja, heut Nacht werd ichs erfahren, denn zur Abschlussparty geh ich garantiert nicht.

    So interessant ich das ganze Games-Spektakel wegen der vielen internationalen Teilnehmer fand, so bitter der Nachgeschmack: Parties pure Abzocke, [schlimmster und teuerster Mist die 'Colour' in der Lanxess-Arena, schon vor zwei Jahren beim CSD ein Desaster - ich glaube, diese Sorte Zockparties fängt außer ein paar vergnügungswütigen Provinzlern keinen mehr], Infopolitik unbefriedigend und am bittersten: praktisch null Echo in den Medien. Beschämend. Fragt sich, was dafür verantwortlich ist: Mangelndes Interesse bei den Senderveranwortlichen? Mangelhafte PR und Kontaktpflege der Veranstalter?

    Grüße, heut Abend tret ich dir in der Schaafenstr. auf die Füße [in der sich am meisten die Kioskleute gegenüber der Ixbar freuen - die, meine Wahrnehmung, den 'scheiß Schwuchteln' wieder ordentlich Geld abnehmen können].
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#85 alexander
#84 so whatAnonym
#83 stromboliProfil
  • 07.08.2010, 09:11hberlin
  • Antwort auf #79 von bastapapsta
  • lach.. das ist mir fast entgangen...
    "Bei aller Vorfreude auf den neuen Wallfahrtsort, der Millionen in die Region spülen wird: Nicht immer lief es so reibungslos auf der heiligsten Baustelle der Welt. Vor wenigen Jahren entzog die Baubehörde Zawadski die Genehmigung, wollte den halbfertigen Jesus schon abreißen. Grund: Durch Sonneneinstrahlung wären Gase im hohlen Innenraum entstanden, die Statue hätte explodieren können. Jesus sollte zur Problemlösung ein Entlüftungsrohr aus dem Kopf schauen. Zawadski polterte, schimpfte, protestierte, sprach von „Machenschaften des Satans“. Und regelte die Angelegenheit.
    Wie die Entlüftung nun funktioniert, darüber möchten die Arbeiter nicht sprechen. Ein strenger Blick des Pfarrers reicht, und sie wuseln weiter"

    Nun lasst uns raten wie menschliche entlüftung funktioniert? Ein furz bleibt eben ein furz, egal wie bombastisch tönend er daherkommt...
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#82 FoXXXynessEhemaliges Profil
#81 stromboliProfil
#80 bastapapsta
#79 bastapapsta
  • 06.08.2010, 21:43h
  • PS:

    Ist Polyester nicht leicht entflammbar ?? Mich würde es nicht wundern, wenn die Figur- die ja mit dem eigentlichen Jesus- nichts zu tun hat- mal in Flammen steht, so wie in Russland Homos behandelt werden. Da müssten die sich nicht wundern- als Beleg für die Denuntiationen gibt es hier mehrere Artikel über die CSDs in Polen- ob genehmigt odder ungenehmigt.
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#77 alexander
#76 bastapapsta
  • 06.08.2010, 19:01h
  • Kotz.net über die Gay Games:

    www.kreuz.net/article.11612.html

    www.kreuz.net/article.11650.html

    Das Miese an der Sache ist, der Vatikan/ die kath. Kirche hätten genug Macht, gegen Kreuz.net vorzugehen- sie machen es sich aber bequem und behaupten, dass sie sich "von der Page distanzieren" würden. In Warheit sind sie froh über dieses Fundamentalisten Sprachrohr und sind wie ich denke, selbst darin verstrickt.

    Gerade Homos in Polen haben es nicht einfach und werden nur nocht fanatischer, man stellt Symbole ( so gross wie möglich ) auf, um damit zu demonstrieren, dass sie Macht über Andere haben/ haben wollen, diese Figur, bzw. der sogenannte "Wallfahrtsort" wird es den Schulen & Lesben in Polen & darüber hinaus nicht einfach machen. Hoffentlich zändet mal jemand das Ding an !
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#75 queer_norbert (Admin)Profil
#74 queer_norbert (Admin)Profil
#73 SuperMarioEhemaliges Profil
#72 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 06.08.2010, 11:35h
  • Bald gibt es ja auch Gaypornos in 3D und da wird die Brille einen reißenden Absatz finden!
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#71 LorenProfil
#70 Lars3110
  • 05.08.2010, 13:05h
  • Antwort auf #66 von Timm Johannes
  • Hallo Timm Johannes:

    Ja ich habe noch Fragen.
    War es nicht so, dass das Erbschafts-/Schenkungssteuergesetz verfassungswidrig war und neu geregelt werden MUSSTE? Und war es nicht so, dass dieses neue Erbschaftssteuergesetz, welches dank der CDU immer noch riesige Ungerechtigkeiten (z.B. beim Steuersatz) enthält, von der großen Koalition verabschiedet wurde? Sollen wir etwa dafür dankbar sein, dass sich die FDP nicht dagegen gestellt hat? Im Übrigen gibt es keine vollständige Gleichstellung bei der Erbschaft-/Schenkungsteuer, nur eine weniger diskriminierende Angleichung!!!!!

    War es nicht so, dass aufgrund der Rechtssprechung der EU das Beamtenrecht angepasst werden MUSSTE?

    Ist es ein Verdienst, dass Herr Westerwelle schwul ist???? Oder ist es nicht eher so, dass er nach Jahren der Verleugnung er den bequemen Weg betreten hat, den andere teils qualvoll geebnet haben???

    Und warum setzt die FDP nicht endlich den Koalitionsvertrag um, im dem die Angleichung in der Einkommensteuer geregelt werden soll?

    Warum stellt sich die FDP gegen die Anpassung des Grundgesetzes Artikel 3????

    Und was ist mit all den anderen Gesetzen, die die FDP blockiert hat, als sie in der Opposition war, z.B. Ertragssteuer (2001)????

    Und jetzt komm noch mal mit der Faktenlage, aber lass nicht wieder die Hälfte weg!!!!
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#69 stromboliProfil
#68 ZeitungsleserAnonym
  • 05.08.2010, 09:25h
  • Antwort auf #65 von alexander
  • Danke für deine Reaktion!
    Und in deiner Kritik hast du völlig Recht. Wir sind immer noch "die Schwuchteln" und eben nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen.... Ich verstehe auch nicht, dass es keinen Sturm der Entrüstung gibt, zum Beispiel über den WDR:

    Wenn es der Schützenfest-Umzug am Niederrhein ist, wird natürlich über Stunden vom WDR live berichtet (kein Witz!).

    Unseren ausländischen Gästen konnten wir nun auch weiß Gott nicht unser tolles öffentlich-rechtliches Rundfunksystem als Vorzeige-Modell präsentieren, wenn in den bundesweiten Führungsgremien von ARD-TV- und Radioanstalten ernsthaft immer noch gefragt wird: "Warum brauchen Homos eine eigene Olympiade?"

    Hallo Monika Piel, hören Sie uns? Homos zahlen auch GEZ-Gebühren (und auch in Zukunft häufig noch mehr als andere, weil "Single-Haushalte")!
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#67 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.08.2010, 08:50h
  • Die beiden Sahneschnitten auf dem obersten Foto sind einfach eine Augenweide! Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen und es gehen Herz und Hose auf...
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#66 Timm JohannesAnonym
  • 05.08.2010, 01:47h
  • @Marek

    Die FDP hat als erste Partei in Deutschland einen offen homosexuellen Vorsitzenden.

    Die FDP hat gemeinsam mit der SPD § 175 abgeschafft und dann 1993 ganz aufgehoben mit der CDU.

    Die FDP befürwortet längst seit Jahren parteipolitisch die Lebenspartnerschaft und setzt sich für die Gleichstellung ein.

    Die FDP hat die Gleichstellung von Lebenspartnern in der Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer und Grunderwerbssteuer durchgesetzt, was die SPD in der Grossen Koalition nicht geschafft hat.

    Die FDP stellt als erste Partei einen offen homosexuellen Minister auf Bundesebene sowie zugleich sogar einen offen homosexuellen Vizekanzler. Das hat keine Partei zuvor geschafft.

    Die FDP setzt die Gleichtstellung von Lebenspartnern beim BaföG/MeisterBaföG durch und setzt gegenwärtig die Gleichstellung bei den Bundesbeamten/Soldaten in Besoldung/Versorgung durch. Der Gesetzentwurf ist auf dem Weg.

    Die FDP schafft also mehr als die SPD zu Zeiten der Grossen Koalition.

    Noch Fragen... sei also fair bei der korrekten Faktenlage zur FDP !!!
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#65 alexander
  • 04.08.2010, 22:03h
  • Antwort auf #61 von zeitungsleser
  • sehr schade, ist leider doch provinzmetropole mit 4 qkm altstadt ! aber die provinzialität liegt eher an den provinzfürsten, egal wo man hinschaut !

    letztlich geht es wieder nur um kohle und renomee, nicht darum ob die leute sich wohlfühlen, denn "da" sind sie ohnehin, also lasst uns "lustig" abzocken !
    auch so typisch deutsche diskriminierung, wir sind nur für das zahlen gut genug, kein öffentlicher sender bringt auch nur eine meldung, bundesweit !
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#64 RoulAnonym
  • 04.08.2010, 21:41h
  • Kleiner Hinweis für Morgen (Donnerstag):

    Tel Aviv bei den Gay Games in Köln
    Bei den diesjährigen Gay Games in Köln wird auch eine Delegation aus Tel Aviv für Stimmung sorgen – und zwar mit der „Tel Aviv Gay Vibe Beach Party“. Mit von der Partie sind die DJs, Performance-Künstler und Popstars Amir Faye-Guttman, Kay Long & Osh-Ree, Henree, Tomer Heistein, Tami Bibring und Yoav Arnon.

    Die weiteren Details:

    www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=2520
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#63 stromboliProfil
  • 04.08.2010, 20:57hberlin
  • noch mal zur aufmuterung ...

    www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,710169,00.html

    modebewusstsein war noch nie männer sache... die tragen hosen wie die weltmeister von 1954 .. und da scheint der geschmack auch stehen geblieben sein.
    Auch im life blog hier die schwulen fussballer.. einfach unerotisch!
    Erinnert sich noch einer an das eröffnungsspiel der WM 1974 brasieleien gegen... vergessen!
    Nach spielbeginn blieb die kamera im spielfeld der brasilianer hängen mit vorliebe auf dem arbeitslosen torwart in seinen kurzen hosen mit ausbuchtung... ; ... der aber das anschauen mehr wert war als das spielgeschehen vor dem gegnerischen tor!
    Nach 5 minuten dann der kommentator (rauschenbach ?) genervt meinte, dass der zuschauer sich nun genügend am torwart - ergötzt habe- ... ach selige fussballerzeiten.

    PS. gibts denn eigentlich fernsehberichte vom geschehen? ich hab ja den wdr-kanal, aber gesehen hab ich noch nichts!
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#62 stromboliProfil
  • 04.08.2010, 09:13hberlin
  • Antwort auf #58 von Flo
  • gemach.. ich hab stellung zur lokal frage genommen, nicht zur frage warum brustkrebs neben aids zur schweigminute gestellt werden muss...
    Aber wenn dich meine meinung interessiert, hier eine antwort:
    Aids ist kein nur von schwulen erlittenes desaster! Es ist zunehmend auch problem einer grossen anzahl von frauen und kindern! Denen gemeinsam zu gedenken, hätte eine schweigeminute auch eine schweigestunde gelohnt!
    Aber sich mit einem krankheitsbild das zwar schreckliches an körper und psyche des betroffenen anfängt, in einem solchen zusammenhang zur beliebigkeit herab zu würdigen ist ein skandal!
    Beliebigkeit, weil jeder krebserkrankte nun berechtigt schweigeminuten bei sportveranstaltungen abverlangen sollte: Männerfussball für den prostata erkrankten , der frauenfussball für eierstock und gebärmutterkrebs.. so werden alle krankheiten einen sponsor des mitleides finden!

    Worauf das hinweist: die lesbendiskussion als homosexuelle identität ist offensichtlich völlig abgekoppelt worden von einer "frauenfrage" die keinen raum für eben eigenidentität findet; man leiht sie sich aus! Das ist eine aufgabe , dennen sich die lesbischen schwestern zu widmen haben und wenns geht schnellsten!
    Ansonsten haben wir noch mehr punkte des sich voneinander entfernens als gemeinsamkeiten...

    Ein phänomen , dass auch wir durchlaufen!
    Wenn wir aus dieser uns selbst aufgelegten identitätskrise nicht herauslösen um eigenes zu leben, werden wir zum gespött werden! Und im gespött eben auch geschichte manipulieren und wenn schon nicht verfälschen, so doch schöhnschreiben...! Warum auch nicht, eignen wir uns doch ohnehin mittlerweile die "geschichte " unserer heterosexuellen umgebung als "eigenes" an!
    Da können wir auch deren leiden uns aneignen!

    Deshalb: die verhöhnen nicht! Sie sehen nur die eigene rolle im falschen licht, wie auch wir unsere rolle im dritten reich nicht zuende gearbeitet haben!
    Diese aufarbeitung beider (!) schwulen geschlechter stände uns gut an und wäre hilfreich , zukünftiges getrennt wie auch gemeinsam zu gehen können ...
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#61 zeitungsleserAnonym
  • 04.08.2010, 08:56h
  • Die Berichterstattung von queer.de ist schon ok. Eins wundert mich jedoch: warum berichtet ihr nicht von den massiven Problemen mit der Stadt Köln?(trotz "Liberalität" + rot-grün!!! also deshalb vielleicht?)

    Es gab eine Razzia in der Lederszene, die Ausschank-Zeiten in der Schaafenstr. wurden spontan verkürzt (Pfiffe bei den Besuchern um 0 Uhr), die Beschallung erheblich eingeschränkt, Auflagen verschärft. Viele Ankündigungen, die man jetzt noch auf Biergartentischen liest, stimmen nicht mehr, weil die Stadt zu beginn der Gay Games Vereinarungen anders auslegt ... Und am Samstag soll erstmals der freie Zugang zur Schaafenstr. gesperrt werden.
    Ich schlage einen Flash-Mob vor, der spontan von der Schaafenstr. auf den Ring ausweicht, wenn wir da nicht mehr reinkommen!!!

    Ich wohne selbst am Rudolfplatz und habe noch nie so eine leise Veranstaltung gehört - weder beim Weihnachtsmarkt oder z.B. bei Israeltag usw. Das ist doch alles sehr komisch. Es wird schon viel darüber gesprochen, aber queer. de schweigt. Warum?
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#60 marco s.Anonym
  • 03.08.2010, 17:52h
  • @#57stromboli

    Der gewöhnliche Homosexuelle geht nicht in ein Männerlokal, um dann Damengesellschaft vorzufinden. Sie freiwillig zu suchen, würden mir schon gar nicht einfallen.
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#59 marco s.Anonym
  • 03.08.2010, 17:00h
  • @#57stromboli

    "eigenes zu schaffen"
    Wenn ich in ein Männerlokal gehe, brauche ich keine Damengesellschaft. Noch weniger würde es mir einfallen, die freiwillig zu suchen.
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#58 FloAnonym
  • 03.08.2010, 14:54h
  • Antwort auf #57 von stromboli
  • "Ansonsten sollte auch der gewöhnliche homosexuelle sich an die anwesenheit von frauen gewöhnen können.
    Hier sollte gelten: frau ist keine konkurenz für mich!"

    Also ich habe auch kein Problem mit Frauen. Und die können auch gerne in die Schwulenkneipe kommen. Aber wenn dann dieselben Frauen, die an diesen Tagen wie selbstverständlich rein kommen, an den reinen Frauentagen rumkeifen, man solle sofort den Raum verlassen, dann habe ich kein Verständnis dafür.

    Und noch viel schlimmer finde ich diese Frauen, die dann auch noch das Gedenken an die schwulen NS-Opfer verhöhnen und das NS-Homo-Denkmal für ganz andere Ziele zweckentfremden. Und wenn die dann auch noch die historischen Fakten verdrehen und selbst die Leiter von Gedenkstätten den lesbischen Kuss im Mahnmal kritisieren, dann ist das endgültig der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.
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#57 stromboliProfil
  • 03.08.2010, 11:10hberlin
  • Antwort auf #56 von marco s.
  • mal ehrlich.. was wollen wir mit diesem separatismus wenn nicht unaufgearbeite defizite zu übertünschen.

    Das bei einem stadtteilfest es eine eigene frauenecke gibt ist kein (!) separatismus sondern die möglichkeit für frauen eigenes zu gestalten!
    Das sollte umgekehrt auch für uns gelten wenn wir als männer eine eigene - schwule - identität suchen...
    eben nicht anpassung an geschlechterkonformes, sondern neues schaffen mit vielfalt aber auch eigenständigkeit!

    Zu lokalen mit beschränktem einlass:
    Ich bin für trennung da, wo mann/ frau entscheidet sich zu separieren weil es seiner momentanen lust entspringt , nicht weil ein ideologisches konzept dahinter steht... ! Also in darkrooms ich keine frauen sehn will, ansonsten ich auch in einen swinger club gehen kann! Das muss auch die frau/lesbe für sich einsehen!
    Ansonsten sollte auch der gewöhnliche homosexuelle sich an die anwesenheit von frauen gewöhnen können.
    Hier sollte gelten: frau ist keine konkurenz für mich!
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#56 marco s.Anonym
  • 03.08.2010, 10:36h
  • @Clemens#28

    Warum wehrt ihr euch nicht und macht dem Betreiber der Bar klar, dass ihr da keine Weiber sehen wollt? Ihr sitzt am längeren Hebel!
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#55 FloAnonym
  • 02.08.2010, 18:24h
  • Antwort auf #50 von Raffael
  • "Das ist gerade das Gefährliche an solchen Demagogen wie Guido Westerwelle: wer nur ihr Reden hört, aber nicht das wahre Handeln kennt, fällt sehr leicht auf sie rein!

    Denn eines kann Westerwelle sehr gut: mit Worten manipulieren."

    Und das trifft leider nicht nur auf Guido Westerwelle zu, sondern auf die gesamte FDP!

    Und das schlimme ist: jeder, der sich nur ein wenig informiert, bekommt das tagtäglich vorgeführt und dennoch fallen zu viele Leute auf ihn und die FDP rein, weil sie sich offenbar nicht informieren und nur durch Reden verführen, täuschen und verarschen lassen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#54 kreuznetProfil
  • 02.08.2010, 17:28hBerlin
  • Liebe Freunde,

    zunächst: Ich finde auch: Auf Westerwelle hätte man verzichten können!

    Mein Anliegen:
    www.kreuz.net ist eine m.E. gefährliche Seite von Irren! die sich katholisch glauben...
    Bitte meldet euch dort anonym an und macht ein paar Post zu einigen völlig widerlichen Artikeln.
    Diese Seite muss zugespammt werden !!!

    Bitte macht mit!
  • Antworten » | Direktlink »
#53 StimmtAnonym
  • 02.08.2010, 17:03h
  • Antwort auf #51 von Gestörte Welt
  • Das frage ich mich auch!
    Ich glaube kaum das sich jemand an Waschbrettbäuchen junger Männer stört.
    Warum für die männlichen Teilnehmer der Leichtathletik WM so züchtige Outfits vorgeschrieben wurden ist mir ein Rätsel. Vielleicht die Angst vor zuviel homoerotischer Ausstrahlung?
    Und wenn ich an die weiblichen Fans denke wie die bei der Herren Fussball WM für die Spieler geschwärmt haben, kann ich mir nicht vorstellen das die was gegen mehr nackte Männerhaut hätten

    Schon eine verrückte Welt in der früher nur junge, atlethische Männer nackt an der Olympiade teilnehmen durften und heutzutage die " Vorschrift" herscht das sich in jeder Sportart die Männer bedeckter kleiden müssen als Frauen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#52 joergNeubauerAnonym
  • 02.08.2010, 16:26h
  • Die meiner Ansicht nach auffällig unkritische Queer.de - Berichterstattung über die Gay Games steht in erfrischendem Kontrast zu den meisten Postings. Diese machen ja klar, dass es nicht darum geht, jemand wie WW abzulehnen, weil er in der Mehrheit unbeliebt ist. Sondern weil er das genaue Gegenteil von dem sagt, was er in der Realität tut oder auch getan hat.

    Besonders grotesk klingt übrigens WWs Satz, dass es nicht um Privilegien für Homosexuelle ginge. Ginge es ihm nämlich nicht um Privilegien, hätte er seine Homosexualität sicher nicht so lange als "Privatangelegenheit" verstecken müssen. Er hat eben seine Privilegien (Außenminister zu werden und Vorsitzender einer sozialdarwinistischen Partei zu sein, die bekanntlich Tummelplatz alter NS-Anhängern war) mit einem Schweigedeal erlangt. In dieser Beziehung ähnelt seine politische Karriere der von Haider, der bekanntlich direkt von der einzigen Klagenfurther Schwulenkneipe aus gegen einen Baum raste. Ob da wohl auch alle queeren Sportler hymnisch geklatscht hätten, wenn der sich geoutet und eine Rede auf englisch den Wiener Gay Games gehalten hätte? Haider hatte ja auch einer "hohe" politische Position. Ich erinnere nur an WW unsägliches: "In Deutschland spricht man deutsch!"
  • Antworten » | Direktlink »
#51 Gestörte WeltAnonym
#50 RaffaelAnonym
  • 02.08.2010, 14:52h
  • Antwort auf #49 von Flo
  • "Nur schlimm, dass die ganzen ausländischen Gäste den nicht kennen und vielleicht denken, wer würde wirklich so handeln, wie er spricht... "

    Das ist gerade das Gefährliche an solchen Demagogen wie Guido Westerwelle: wer nur ihr Reden hört, aber nicht das wahre Handeln kennt, fällt sehr leicht auf sie rein!

    Denn eines kann Westerwelle sehr gut: mit Worten manipulieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#49 FloAnonym
  • 02.08.2010, 13:41h
  • Antwort auf #43 von NoName
  • "Einer aus dem Organisationsteam der Gay Games ist zugleich FDP-Fraktionsgeschäftsführer im Rat der Stadt Köln."

    Deshalb durfte Spaßkanzler Guido da also so ungehemmt vor sich hin propagandieren...

    Nur schlimm, dass die ganzen ausländischen Gäste den nicht kennen und vielleicht denken, wer würde wirklich so handeln, wie er spricht...
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#48 FloAnonym
  • 02.08.2010, 13:38h
  • Antwort auf #41 von Mister_Jackpot
  • "Der erste Punkt, den ich ansprechen will ist Westerwelle. Mit seiner Rede hat er wieder einmal versucht die schwule Community hinters Licht zu führen. Er hat grosse Reden geschwungen, aber hat er jemals etwas davon in die Tat umgesetzt?....nein hat er nicht. Das weiss jeder, wenn man ehrlich ist. Die Rede war zugegeben emotional...aber doch reine PR Taktik."

    100% Zustimmung!!

    So ist das doch immer bei Westerwelle und der FDP...
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#47 FloAnonym
  • 02.08.2010, 13:00h
  • @Timon:

    Das ist bei Spaßkanzler Guido und seiner Gurkentruppe von der FDP immer so:

    die nutzen gerne jede Bühne um mit ihrer geschliffenen Rhetorik vermeintlich wichtige Dinge zu sagen, die aber in Wirklichkeit nur geschickt verpackte Werbung für die FDP sein sollen. Aber Nachfragen oder kritische Kommentare sind nicht erwünscht, weil dann die Wahrheit ans Licht kommt: dass die nämlich ganz anders handeln als sie reden...
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#45 zilleAnonym
#44 Lars3110
  • 02.08.2010, 00:55h
  • An Herrn Westerwelle:
    Respekt kann man sich nicht einfordern,Respekt muss man sich verdienen. So wie es sehr viele mutige Menschen vor Ihnen getan haben.
    Sie gehören leider nicht zu der Art Mensch, der sich Respekt verdient hat, im Gegenteil.
    Ihre Rede mag zwar bei Leuten gut angekommen sein, die die leidige Erfahrung mit Ihnen noch nicht hatten, oder die Ihren Ekel vor Solidarität in der Gesllschaft teilen, aber wenn man sein Gehirn benutzt, erkennt man die Zynik und die Verlogenheit. Diese Rede war nicht historisch, sie war respektlos.
    Insbesondere der Satz, dass Sie keine Privilegien wollen, ließ mich einmal laut auflachen.
    Wer, wenn nicht Sie hat sein ganzes Leben um besondere Privilegien gekämpft, auch wenn es in diesem Fall tatsächlich anders gemeint war.
    Fazit: Es gibt Millionen Orte auf dieser Welt, an denen Sie an dem Abend besser aufgehoben gewesen wären.

    Ich hoffe, dass die ausländischen Besucher auch etwas von dem Protest mitbekommen haben und dazu Fragen stellen.
    Schwul zu sein ist nicht per se ein Prädikat.
    Schwul zu sein hat auch etwas mit Stolz und Selbstachtung zu tun. Diese Eigenschaften haben Sie noch nicht mal ansatzweise.
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#43 NoNameAnonym
  • 01.08.2010, 21:23h
  • Einer aus dem Organisationsteam der Gay Games ist zugleich FDP-Fraktionsgeschäftsführer im Rat der Stadt Köln. Da liegt es nahe, dass Westerwelle als Schirmherr angefragt wurde.
    Ich würde aber mal davon ausgehen, dass das zu einem früheren Zeitpunkt geschah, als man noch nicht ahnen konnte, den unbeliebtesten Außenminister aller Zeiten auf der Bühne zu haben.
    *lol*
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#42 In der HoseAnonym
#41 Mister_Jackpot
  • 01.08.2010, 19:31h
  • Also ihr Lieben. Ich war gestern bei der Eröffnung live im Stadion dabei. Der erste Punkt, den ich ansprechen will ist Westerwelle. Mit seiner Rede hat er wieder einmal versucht die schwule Community hinters Licht zu führen. Er hat grosse Reden geschwungen, aber hat er jemals etwas davon in die Tat umgesetzt?....nein hat er nicht. Das weiss jeder, wenn man ehrlich ist. Die Rede war zugegeben emotional...aber doch reine PR Taktik. Ich hab weder geklatscht noch ihm ein Wort abgenommen, was er gesagt hat. Ihn ausgepfiffen hab ich aber auch nicht!...Stillen Protest finde ich besser! :-) Jemand, der seinen Worten keinerlei Taten folgen lässt..ja sogar teils genau das Gegenteil von dem tut was er vorher gesagt hat, dem kann man nun mal einfach nicht mehr glauben.
    Was ich noch schade finde ist, dass die Community sich anscheinend nur für Party und Sex interessiert. Dabei liegt es nicht daran wo die Eröffnung stattgefunden hat, sondern eher daran, dass sich viele Schwuppen gar nicht für die politische oder offizielle Seite eines solchen Events interessieren....und das ist in der gesamten deutschen Szene zu beobachten...auch in der Hauptstadt. Jeder denkt nur daran mit wem er als nächstes poppen kann....In den USA hält die Community irgendwie noch mehr zusammen und bei den Gaygames geht dort zumindest nicht um die Party, sondern wirklich um den Sport und die politische Botschaft der Gaygames....schade, dass viele deutsche Schwule das vergessen haben....ich bemerke diese Oberflächlichkeit leider immer wieder und immer mehr in der gesamtdeutschen schwulen Community...ich denk mal dass genau aus diesem Grunde die Partys hinterher besser besucht waren als die eigentliche Eröffnungfeier.
    Super pompös war es zwar nicht, aber dafür fand ich es irgendwie ganz menschlich udn die Atmosphäre sehr schön. Vor allem Tylor Dayne war toll...sie war eine der einzigen die wirkliche Emotionen gezeigt hat...
    Alles in allem hab ich nicht bereut knapp 17 Euro für die Karte ausgegeben zu haben...

    Das war mein kurzes Resumee
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#40 H. ClintonAnonym
#39 TimonAnonym
  • 01.08.2010, 19:02h
  • "Guido Westerwelle hielt eine Rede, stand aber nicht einer Pressekonferenz zur Verfügung. Zum Vergleich: Joschka Fischer stellte sich selbstverständlich den Fragen von Journalisten, im gleichen Amt beim Europride 2002 in Köln. Seinem Nachfolger hätte man gerne ein paar Fragen zu seinen Äußerungen der letzten Tage gestellt."

    Das ist der Unterschied zwischen Grünen und FDP:
    die FDP nutzt gerne das Podium, will aber keine kritischen Nachfragen...

    ---------------

    "Während der Außenminister für seine Worte tobenden Beifall aus allen Stadienecken bekam, wurden die Mädchen von links, von rechts, von vorne und von hinten lautstark und unter anderem als "respektlos" beschimpft, aus dem eigenen Team wohlgemerkt.
    (...)
    Wenig später saßen sie fast alleine da, weil sich Mitsportler wegsetzten."

    Für mich ist der scheinheilige Auftritt von Guido Westerwelle "respektlos". Aber nicht die wenigen letzten Leute, die noch Rückgrat haben um Kritik zu üben!!

    Das zeigt mir, dass die meisten Sportler voll dem Klischee entsprechen und offenbar nicht viel in der Birne haben bzw. sich nicht über die Fakten informieren.

    Aber das hat ja Tradition:
    schon Tucholsky wies darauf hin, dass derjenige der auf den Schmutz hinweist als schlimmer angesehen wird als der, der den Schmutz verursacht...
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#38 bananasEhemaliges Profil
  • 01.08.2010, 18:46h
  • Antwort auf #33 von Mitch
  • Das Thema Brustkrebs ist wohl etwas "an den Haaren herbeigezogen", sonst fühlen sich Lesben, selbst bei diesem Thema vergessen, oder diskriminiert. Ich erinnere an den Streit mit der "EMMA" Herausgeberin wenn es um das "Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen" geht. Der Vorgang jetzt ist ungefähr das Gleiche. Nur das man jetzt Streitereien aus dem Weg gegangen ist mit der Erwähnung von Brustkrebs. Ja gut, da soll es eben so sein......
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#37 eMANcipation*Anonym
  • 01.08.2010, 18:20h
  • Antwort auf #5 von Anna Logie
  • Zu Westerwelle/FDP und Menschenrechten - die Gay Games sind ja eine internationale Veranstaltung:

    Die Naumann-Stiftung der FDP ist ja auch in Lateinamerika sehr aktiv und zerstört dort Menschenrechte und -leben auch von Schwulen, Lesben und Transgendern. Mehrfach wurde darauf hingewiesen:

    no218nofundis.wordpress.com/2009/12/18/ot-mord-an-queerem-ak
    tivisten-in-honduras/


    Wenn Sie in Lateinamerika schon so hyperaktiv sind, könnten sie ja auch mal was lernen.

    FDP in Umfragen bei 4%

    Regierung der Arbeiterpartei PT in Brasilien nach acht Jahren Präsidentschaft Lulas: Zustimmungsrate ~80%.

    Wo liegt der Unterschied? Vorbilder und eigene Visionen!

    Präsident Lula am Freitag bei einer Versammlung mit Unternehmern in Südbrasilien, als Antwort auf die Forderung der neokonservativ-neoliberalen Opposition nach Steuersenkungen [damit kennt sich die FDP auch aus]:

    "Man sollte nicht darüber diskutieren, ob die Steuerquote hoch oder niedrig ist, sondern ob sie ihre Funktion erfüllt. Ich weiß, dass die Steuerquote hier im Bundesstaat Paraná hoch ist, aber gleichzeitig sind Sie alle stark und sehen gesund aus. Ich kann Sie in Länder mitnehmen, wo die Steuerquote 40% bis 50% des BIP beträgt, und dort werden Sie einen Staat finden, in dem soziale Gerechtigkeit herrscht, wo alle stark sind und gesund aussehen [er meint Länder wie Schweden, Dänemark, Finnland]. Also, das ist die Diskussion, die wir führen müssen - ob die finanziellen Mittel richtig eingesetzt werden - und nicht den gescheiterten Diskurs des "Washington Konsens", dass der Staat überflüssig sei."

    oglobo.globo.com/pais/eleicoes2010/mat/2010/07/31/lula-defen
    de-carga-tributaria-em-discurso-para-empresarios-do-parana-9
    17290089.asp


    Der Mann hat gut reden:

    - 15 Millionen neue Arbeitsplätze seit Regierungsantritt 2003 (damals schrammte Brasilien noch knapp an einer gewaltigen Finanz-/Wirtschaftskrise vorbei)

    - 32 Millionen Brasilianer sind zwischen 2003 und 2008 in die mittlere Einkommensklasse aufgestiegen, der Anteil der in extremer Armut lebenden Menschen wurde um 43% reduziert.

    Wie gelingt sowas?

    Mit einer Anti-FDP-Politik:

    - Umfassendes Sozialhilfeprogramm ("Bolsa Família) für die Armen, insbesondere für Familien mit Kindern

    - deutliche Erhöhung des Mindestlohnes und der Beteiligungsrechte der Gewerkschaften

    - verstärkte Investitionen in den Bildungszugang der sozial Benachteiligten (z. B. Programme "Primeiro Emprego" für Auszubildendene und "Universidade para Todos"/UNI-Pro für Studierende)

    - deutliche Stärkung des sozialen Wohnungsbaus (Programm "Minha Casa, Minha Vida").

    www.blogdacomunicacao.com.br/32-milhoes-subiram-para-a-class
    e-media-entre-2003-e-2008-diz-fgv/


    Ach ja,

    was meint so jemand zur Homo-Ehe?

    www.youtube.com/watch?v=nO2VzxWaP6Q

    Wichtigster Satz:
    "Was mich zutiefst beschämt und sprachlos macht, ist das Folgende: Warum lehnen die Politiker, die gegen die Homo-Ehe sind, nicht die Wählerstimmen der Betroffenen ab? Warum weisen sie nicht deren Steuern zurück?"

    Die Regierung der Arbeiterpartei, in Koalition unter anderem mit der Kommunistischen Partei Brasiliens (PCdoB), redet aber trotz schwieriger Mehrheitsverhältnisse im Kongress nicht nur, sondern sie handelt:

    BREAKING NEWS vom letzten Donnerstag, leider nicht in den deutschen Homo-Medien erwähnt:

    Homosexuelle Paare in Brasilien bei der Einkommensteuer gleichgestellt! Ich tippe mal darauf, dass die wahrscheinliche neue Präsidentin Dilma, Parteikollegin von Lula (Wahl ist im Oktober, die Neocons aus den USA mischen kräftig mit, nicht zuletzt wegen Friedensengagement Lulas im Iran), dem Beispiel Argentiniens in dieser Frage folgen wird!

    oglobo.globo.com/economia/mat/2010/07/29/companheiro-gay-pod
    e-ser-incluido-no-imposto-de-renda-917277337.asp


    Ja, wie man sieht: "Präsenz" in Lateinamerika lohnt sich, aber man sollte auch etwas dabei lernen!
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#36 JeromeAnonym
  • 01.08.2010, 17:47h
  • Männer in Tullröckchen und hohen Stöckelschuhen... toll gemachte Aussenwirkung der "community" und wieder werden Jugendliche mit dem coming out warten.
    Langsam kann ich verstehen warum sich einige Männer die ich kenne als homosexuell aber nicht als schwul bezeichnen
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#35 antifaschistaAnonym
#34 butchiAnonym
#33 MitchProfil
  • 01.08.2010, 16:25hBerlin
  • Ich frage mich, wer auf die Idee gekommen ist, auf dieser Veranstaltung an die Opfer von Brustkrebs zu gedenken. Was um alles in der Welt hat DAS denn mit der Queer-Community zu tun?

    Nicht daß man mich falsch versteht, natürlich ist es wichtig, an Opfer von Brustkrebs zu denken. Und auch an die Opfer von Leukämie, Hodenkrebs, Lungenkrebs, Schlaganfällen, Verkehrsunfällen und noch vielem mehr.

    Das alles hat aber letztlich nicht besonders viel auf einer Eröffnungsveranstaltung der GayGames zu suchen.

    Ich vermute dahinter eine Aktion einer lesbischen Fraktion, die eine Art Gegengewicht zu dem Gedenken an die AIDS-Opfer (die in der homosexuellen Community ja zum überwiegenden Teil männlich sind) schaffen will. Es kann ja schließlich nicht sein, daß man nur einer Sache gedenkt, von der überwiegend Männer betroffen sind. Da muß frau natürlich genderneutral politisch korrekt gegenhalten.

    Ziemlich durchsichtig und peinlich!
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#31 MichaelAS
  • 01.08.2010, 15:45h
  • Musste es den n sein das die Frauen hohn und Spott dafür bekommen, das sie die Wahrheit über Westerwelle sagen?

    Nun, die Wahrheit ist eben meistens schwer zu ertragen!

    Kurzum: Viele Homos hatten sich noch auf einen schwulen Aussenminister gefreut, da dieser ja in den Ländern, in denen Schwule verfolgt werden, etwas tun könnte. Er tat auch was; für die Firma seines Lovers und andere ausgewählte "Wirtschaftsvertreter" - nicht aber für die Rechte der Homos. Warum auch? Er hat seine Schäfchen im trockenen, auch wenn seine Partei immer mehr absackt, was ja nicht zuletzt an ihm lag. Und seinen Parteikameraden Brüderle und Rösler. Neoliberalismus in Reinkultur; Menschenrechte sind uns egal, haoptsache der Euro rollt.
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#30 MichaelAS
#29 DerliAnonym
#28 ClemensAnonym
  • 01.08.2010, 14:04h
  • Antwort auf #10 von Mitch
  • " Ich dachte eigentlich die GayGames wären eine gemeinsame Veranstaltung für die gesamte quere Community. Was soll dann dieser überkommene Separatismus? (...) Schade, daß man im Zeitalter einer korrekten Genderpolitik ein derartig schwulenfeindliches Verhalten auch noch fördert"

    Das Problem ist, dass es einige Pseudo-Emanzen gibt, denen der Kampf um Gleichstellung (die sie weitestgehend erreicht haben) so sehr fehlt, dass sie jetzt immer und überall krampfhaft nach Dingen suchen, wo sie ihren Kampf weiterführen können.

    Das sieht man immer wieder:
    in unserer lokalen Schwulenbar nehmen Frauen sich das Recht raus, an jedem Tag zu kommen. Aber wehe ein Mann geht man am Damenabend da hin. Da kann man aber froh sein, wenn man lebend raus kommt. Die reden viel von Gleichstellung, aber wollen in Wirklichkeit keine Gleichstellung, sondern Extrawürste.

    Noch eklatanter ist das beim NS-Denkmal in Berlin sichtbar:
    da verstehen einige Emanzen nicht, dass es um die schwulen Opfer der NS-Zeit geht. Die wollen aus reiner Gleichberechtigung da auch Frauen drauf haben. Dafür manipulieren sie sogar historische Fakten und ziehen damit die wirklichen Opfer nochmal in den Schmutz.
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#27 MarekAnonym
  • 01.08.2010, 13:37h
  • Antwort auf #21 von Mink
  • "Die Rede von Www war sehr sehr gut, was Mann auch immer von ihm halten mag."

    Reden kann der immer gut, deswegen fallen ja soviele auf ihn rein.

    Das Problem ist nur, dass seinen Reden keine Taten folgen oder er sogar das genaue Gegenteil tut.

    Aber das ist typisch für die FDP.

    Dafür habe ich weiter oben (ich glaube #3) auch schon einige Beispiele gebracht, die man mühelos weiter ergänzen kann.
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#26 MarekAnonym
  • 01.08.2010, 13:34h
  • Antwort auf #14 von Insider
  • @insider:
    "wie groß muss denn Deine Not sein, wenn Du sogar glatte Lügen nutzt, um der FDP ein´s reinzuwürgen?"

    Wie groß muss DEINE Not sein, wenn Du einfach sowas in den Raum stellst, ohne konkret zu sagen, wo ich angeblich gelogen haben soll.

    Dir ist wahrscheinlich klar, dass sich jeder einzelne Punkt von mir belegen lässt und wer die Berichterstattung verfolgt, weiß das auch. Aber das willst Du halt nicht wahrhaben und hoffst, wenn Du einfach sowas in den Raum stellst, dass dann schon was hängen bleibt. Aber glaub mir: so dumm sind die Menschen nicht.

    Jeder hier weiß mittlerweile genug Bespiele (meine sind ja nur eine Auswahl), wo die FDP uns schadet, ihre Versprechen bricht, lügt und betrügt, etc. Denn DIE sind es die lügen, nicht diejenigen, die diese Lügen aufzählen.

    Solltest Du wirklich der Meinung sein, dass eines meiner Argumente falsch ist, kannst Du mir das gerne nennen und warum es Deiner Meinung nach falsch ist. Es wird mir (und den anderen hier) eine Freude sein, Dir das Gegenteil zu beweisen. Nur spar Dir diese diffusen Anschuldigungen, denn mit sowas macht man sich nur lächerlich.
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#25 MarekAnonym
  • 01.08.2010, 13:26h
  • Antwort auf #4 von Klaus65
  • "Ich bin auch drauf reingefallen, passiert mir nicht noch einmal."

    Jeder kann man Fehler machen. Aber wenn man dann wenigstens aus diesen Fehlern lernt, hat es wenigstens einen positiven Aspekt.

    Schlimm finde ich nur Menschen, die dieselben Fehler immer wieder begehen.
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#24 stromboliProfil
#23 EnyyoAnonym
  • 01.08.2010, 10:13h
  • Apropos TV-Sendungen: warum wird eigentlich über die Gay Games nicht im Fernsehen berichtet?

    Mag ja sein, dass mal ein kurzer Bericht in er Landesschau auftaucht, überregional habe ich mit dem TV-Browser keine einzige Sendung dazu gefunden, auch der WDR bringt leider nichts!

    Abgesehen davon war der Zeitpunkt für die GG parallel zur Leichtathletik-EM in Barcelona wohl ziemlich ungeschickt gewählt - kaum ein Athlet kann bei beiden Ereignissen antreten und mehr Ruhm gibt's natürlich in Spanien... Antworten » | Direktlink »
#21 MinkAnonym
  • 01.08.2010, 08:56h

  • Es war eine tolle Show. 70 Nationen sind vertreten - one world! Die Rede von Www war sehr sehr gut, was Mann auch immer von ihm halten mag. Die Reden waren sehr politisch und engagiert. Gänsehaut-Show, tolle Menschen, klasser Auftritt von Tayler Dayne. Die ganze Stadt hat bis spät in die Nacht gefeiert. Olympiafeeling!
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#20 joerg NeubauerAnonym
  • 01.08.2010, 01:47h
  • in dieser tv-sendung am vortag, in der westerwelle ein paar sehr brave fragen gestellt wurden, lobt er die toleranz unserer gesellschaft den "homosexuellen" gegenüber. Er hat allen grund dazu der gesellschaft zu "danken"; hat WW doch selbst NICHTS dazu beigetragen, im gegenteil.
    Die Veranstalter haben dieser niete ein forum geboten, sich nun als besonders fortschrittlich und modern zu geben. Und gab es nach dessen rede tatsächlich "standing ovations"? Au weia.
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#19 alexander
  • 31.07.2010, 21:54h
  • kölle bleibt kölle und das ist auch gut so, es bezieht seinen charme aus seinem lokalkolorit !

    aber es wird immer provinz bleiben, mit diesen veranstaltern und dem schönen guido, kann man nur müde lächeln, denn aussagekraft bleibt auf der strecke !

    In einer metropole mit sachverstand, nutzt und bewegt man mehr, wenn die verantwortlichen mehr als "marketing" draufhaben!

    schade, dass dem "gemeinen schwulen" die attraktionen, schon aus finanziellen gründen, unzugänglich bleiben, unabhängig von den ""tollen vip lounges " !

    viel lärm um nichts, es wird wie neuerdings immer ein ehemals guter gedanke und die ambition verwässert, dank unserer wundervollen neuen generation, die jegliches engagement ad absurdum führt !
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#18 NoNameAnonym
  • 31.07.2010, 20:19h
  • Nur ein Drittel der Ränge zur Eröffnungsfeier belegt?

    Das hatte ich mir schon gedacht, dass die Gay Games eher ein lokales Ereignis für Köln werden. Hier bei uns hat das keine Sau gejuckt, ob da die Gay Games stattfinden oder nicht.

    Vielleicht hat Köln auch einfach nicht mehr diese Anziehungskraft für die Community.
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#17 Live vor OrtAnonym
  • 31.07.2010, 18:07h
  • www.zeit.de/sport/2010-07/gay-games-koeln?page=1

    "Wir wollen keine Gegenolympiade und wir wollen uns auch nicht ausschließen“, sagt Carouge. "Aber wir wollen sagen: Leute, schaut her, es geht auch anders.“ Zum Beispiel im Eistanzen. Same-Sex Kombinationen wie Mann-Mann oder Frau-Frau sind bei regulären Sportwettkämpfen noch so undenkbar wie ein öffentlich auftretender schwuler Fußballer. Während der Outgames, dem zweitgrößten internationalen Sportfestival für Lesben, Schwule und Bisexuelle 2009 in Kopenhagen wurden die Teilnehmer wegen drohender Gewalttätigkeiten gebeten, ihre Ausweise nicht öffentlich zu tragen. Selbst in Köln, der Stadt mit der wohl größten Schwul-lesbischen Szene, gibt es immer noch Null-Toleranz-Gebiete, wenn auch nur zu gewissen Uhrzeiten.
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#16 salaro
#15 alexander
  • 31.07.2010, 11:40h
  • Antwort auf #14 von Insider
  • der fdp kann man nichts reinwürgen !!!
    die ist eh nur zum kotzen !!!

    wenn jemand der schwulen community richtigen schaden zufügt und sie unglaubwürdig macht, dann diese scheisspartei, nicht umsonst ist frau hamm-brücher unter protest ausgetreten.

    ist doch wirklich nur ne muppetsshow, nur die war lustig !
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#14 InsiderAnonym
  • 31.07.2010, 11:16h
  • @ Marek: wie groß muss denn Deine Not sein, wenn Du sogar glatte Lügen nutzt, um der FDP ein´s reinzuwürgen?
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#13 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 31.07.2010, 09:09h
  • Matthew Mitcham sieht so süß und unschuldig aus! Den würde ich garantiert nicht von der Bettkante schubsen...
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#12 Liedel
  • 31.07.2010, 01:30h
  • Heute morgen hat er im Deutschlandfunk irgendwas auf türkisch gequakt... mag jemand mal "schwarz-gelb war schon als Kind scheisse" ins Türkische übersetzen?
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#11 Muscle HunkAnonym
#10 MitchProfil
  • 30.07.2010, 22:34hBerlin
  • Na toll,

    GayGames in Köln und eine Gruppe von Organisator("innen" nehme ich mal an) kocht ihr Extra-Süppchen: "Das Eventzelt auf dem Neumarkt ist während der gesamten Spiele DER Veranstaltungsort für Frauen." Und natürlich gibt's bei den Games auch eine spezielle Party nebst Location nur für Frauen.

    Gibt es eigentlich auch einen Veranstaltungsort und eine Party bei den Games NUR für Männer?

    Ich dachte eigentlich die GayGames wären eine gemeinsame Veranstaltung für die gesamte quere Community. Was soll dann dieser überkommene Separatismus?

    Das ist mir schon beim Straßenfest in Berlin übel aufgestoßen... da gibt es doch tatsächlich einen speziellen Abschnitt nebst Bühne nur für Frauen.

    Schade, daß man im Zeitalter einer korrekten Genderpolitik ein derartig schwulenfeindliches Verhalten auch noch fördert :-(
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#9 Julek89
  • 30.07.2010, 21:28h
  • Na toll, watt ne Flachbremse... ganz ehrlich. Gestern
    im Nachtjournal
    habe ich nochn Interview gesehen dazu, wo er die Anzahl der Länder nannte, wo die Todestrafe auf HS steht und, wie viele Staaten weltweit generell noch Homosexuelle verfolgen... Also super, das kann ich auch im Wikipedia oder so nachlesen, wenn ich die Zahlen nicht längst kennen würde.

    Hätte mir vom Moderator mal gewünscht, dass er nachfragt, wie ER als Außenminister zukünftig agieren will und das Problem
    angehen will...

    Oder eben, was er gedenkt zu tun...

    Nein, ein einziges Kopfnicken und zu ende wars...

    Naja, eine riesige Witzfigur, dieser Wellenheini...
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#8 Anna LogieAnonym
#7 RalfAnonym
  • 30.07.2010, 20:45h
  • Das Theaterstück, das da aufgeführt wurde, kann nur den Titel haben: "Der Bock als Gärtner".
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#6 stromboliProfil
#5 Anna LogieAnonym
  • 30.07.2010, 20:03h
  • Westerwelle war Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung.

    Deren World Games:

    www.queer.de/detail.php?article_id=11679

    Die Stiftung ist benannt nach dem evangelischen Pastor Naumann. DieserPolit-Pastor und Propagandist (über 2100 Veröffentlichungen) begann seine politische Karriere ganz rechtsaußen, als Anhänger des reaktionären, antisemitischen Berliner Hofpredigers Adolf Stoecker.

    1896 gründete Naumann den "Nationalsozialen Verein", der einerseits für die Entmachtung der ostelbischen Junker und einen Ausgleich mit der Arbeiterschaft eintrat, andererseits aber auch für einen aggressiven deutschen Expansionismus einschließlich Flottenhochrüstung. Auf welche Weise in einer bereits weitgehend aufgeteilten Welt Kolonien zu erwerben seien, beantwortete Naumann ohne Umschweife:

    "Bei Friedensschlüssen nach glücklichen Seekriegen."

    Dem Sozialdarwinisten Naumann war der "Trieb des deutschen Volkes, seinen Einfluß auf die Erdkugel auszudehnen", ein "Auftrag der Geschichte", dessen Grundlage "nicht irgendein Recht, sondern die Macht" sei. Angesichts öffentlicher Kritik an der "Hunnenrede" Wilhelms II. bramarbasierte Naumann gegen "diese ganze Zimperlichkeit", was ihm den Beinamen "Hunnenpastor" eintrug.

    Für den "Liberalen" Naumann war es kein Widerspruch, aus den deutschen "Industrieuntertanen Industriebürger" machen zu wollen, aber die Unterdrückung anderer Völker gutzuheißen.

    Wie sein Zeitgenosse Max Weber sah er in der "Weltpolitik" eine Voraussetzung für die Finanzierung innenpolitischer Reformen.
    Im Expansionismus den Motor sozialen "Fortschritts".

    Naumanns Credo: "Was nützt uns die beste Sozialpolitik, wenn die Kosaken kommen?"
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#4 Klaus65
#3 MarekAnonym
  • 30.07.2010, 18:34h
  • Und wieso sind Westerwelle und seine Parteikollegen dann immer ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht uns zu diskriminieren?

    Die FDP (und auch Westerwelle):

    - ist gegen die Eheöffnung

    - ist gegen eine Aufnahme in Art. 3 GG

    - ist gegen Antidiskriminierungsgesetze (kann die deutsche Wirtschaft eigentlich nur funktionieren, wenn sie diskriminieren darf?)

    - kürzt Mittel für AIDS-Hilfen

    - verhindert schwule Aufklärung an Schulen

    - hat damals gegen die eingetragene Partnerschaft gestimmt

    - hält noch nicht mal ihr Wahlversprechen, uns im Adoptionsrecht gleichzustellen (vor der Wahl hieß es, dass sie ohne diese Gleichstellung keinen Koalitionsvertrag unterschreiben werden, aber nach der Wahl war das das erste, was aufgegeben wurde)

    - etc. etc.

    Also ganz ehrlich:
    Sich da hinzustellen und den Kämpfer für Homorechte zu spielen ist nicht nur peinlich, sondern eine Frechheit. Der schadet uns massiv und grinst uns dabei noch ins Gesicht.

    Dass er überhaupt eingeladen wurde, zeigt, dass den Veranstaltern der hohe Posten wichtiger war als die Botschaft. Ginge es um die Botschaft, hätte Volker Beck (Grüne) an dieser Stelle stehen sollen. Der demonstriert sogar für unsere Rechte, wenn er dabei zusammengeschlagen und verhaftet wird (queer.de berichtete). Währenddessen sitzt Westerwelle mit seinem Freund zusammen, schlürft Champagner und lacht sich kaputt, wie wir immer wieder aufs Neue auf ihn reinfallen und seine Politik vergessen, sobal er wieder mal schön rumfaselt!
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#2 FloAnonym
  • 30.07.2010, 17:58h
  • "Westerwelle prangert Diskriminierung an: (...)
    sprach er am Freitag über die Diskriminierung von Schwulen und Lesben in Deutschland und weltweit"

    Er soll lieber mal was weniger quatschen, sondern handeln...

    Aber wie immer bei der FDP:
    viel labern, aber getan wird nichts oder sogar das Gegenteil.
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#1 SimoneAnonym
  • 30.07.2010, 17:54h
  • Na toll, erst Antidiskriminierungsgesetze in Deutschland und international lautstark bekämpfen und nun einen auf Chef-Bekämpfer von Diskriminierung machen. War das nötig, Westerwelle einzuladen?
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