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Kommentare zu:
Liveblog von den Gay Games Cologne 2010


#81 stromboliProfil
#82 FoXXXynessEhemaliges Profil
#83 stromboliProfil
  • 07.08.2010, 09:11hberlin
  • Antwort auf #79 von bastapapsta
  • lach.. das ist mir fast entgangen...
    "Bei aller Vorfreude auf den neuen Wallfahrtsort, der Millionen in die Region spülen wird: Nicht immer lief es so reibungslos auf der heiligsten Baustelle der Welt. Vor wenigen Jahren entzog die Baubehörde Zawadski die Genehmigung, wollte den halbfertigen Jesus schon abreißen. Grund: Durch Sonneneinstrahlung wären Gase im hohlen Innenraum entstanden, die Statue hätte explodieren können. Jesus sollte zur Problemlösung ein Entlüftungsrohr aus dem Kopf schauen. Zawadski polterte, schimpfte, protestierte, sprach von „Machenschaften des Satans“. Und regelte die Angelegenheit.
    Wie die Entlüftung nun funktioniert, darüber möchten die Arbeiter nicht sprechen. Ein strenger Blick des Pfarrers reicht, und sie wuseln weiter"

    Nun lasst uns raten wie menschliche entlüftung funktioniert? Ein furz bleibt eben ein furz, egal wie bombastisch tönend er daherkommt...
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#84 so whatAnonym
#85 alexander
#86 antos
  • 07.08.2010, 20:24h
  • Antwort auf #61 von zeitungsleser
  • Heute soll der Zugang zur Schaafenstr. gesperrt werden? Die Schaafenstr. war doch schon letzten Samstag abgesperrt und duisburglike voll, oder was meinst Du? Naja, heut Nacht werd ichs erfahren, denn zur Abschlussparty geh ich garantiert nicht.

    So interessant ich das ganze Games-Spektakel wegen der vielen internationalen Teilnehmer fand, so bitter der Nachgeschmack: Parties pure Abzocke, [schlimmster und teuerster Mist die 'Colour' in der Lanxess-Arena, schon vor zwei Jahren beim CSD ein Desaster - ich glaube, diese Sorte Zockparties fängt außer ein paar vergnügungswütigen Provinzlern keinen mehr], Infopolitik unbefriedigend und am bittersten: praktisch null Echo in den Medien. Beschämend. Fragt sich, was dafür verantwortlich ist: Mangelndes Interesse bei den Senderveranwortlichen? Mangelhafte PR und Kontaktpflege der Veranstalter?

    Grüße, heut Abend tret ich dir in der Schaafenstr. auf die Füße [in der sich am meisten die Kioskleute gegenüber der Ixbar freuen - die, meine Wahrnehmung, den 'scheiß Schwuchteln' wieder ordentlich Geld abnehmen können].
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#87 bastapapsta
#88 bananasEhemaliges Profil
  • 09.08.2010, 09:34h
  • 12.000 Medaillen (Foto) bei 10.000 (Artikel)Teilnehmern in 35 Disziplinen. Wie geht das denn ? Wenn man mal ein paar Doppelstarter abzieht, dürfte jeder eine bekommen haben. Am Ende haben sich alle lieb
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#89 eMANcipation*Anonym
  • 09.08.2010, 11:34h
  • Antwort auf #87 von bastapapsta
  • Tja, solange die deutsche Politik (im Gegensatz zu anderen Ländern, die nicht über die ruhmreiche deutsche Geschichte der Nazi-Verbrechen verfügen) es nicht für nötig hält,

    die ganz alltägliche Hassrede in dieser Gesellschaft, die verbale und psychische Gewalt, mit denen gewisse Organisationen und Individuen immer wieder unbehelligt unter dem Deckmantel der "Meinungs-/Glaubensfreiheit" andere verletzten, krankmachen und vergewaltigen dürfen, endlich explizit und umfassend unter Strafe zu stellen, brauchen wir uns über die Folgen nicht zu wundern.

    Auch bei den Gay Games:

    "Altstadt-Hotelier, der eine schwarze, lesbische und übergewichtige Frau aus seinem Hotel geekelt haben soll. Köln-Tourismus und der Hotel- und Gaststättenverband müssen dem nachgehen. Solche Geschäftsleute müssen Konsequenzen spüren.

    Anderswo wurden Gay-Games-Plakate und Autos mit Homosexuellen-feindlichen Sprüchen besprüht. "
    www.ksta.de/html/artikel/1280133244919.shtml

    Schluss mit dem dummen Alibi-Gequatsche!

    Homophobe und insgesamt rassistische Hassrede und verbale Gewalt müssen endlich explizit, umfassend, EINKLAGBAR und beginnend im Erziehungs- und Bildungswesen geächtet und mit entsprechend drakonischen Strafen belegt werden.

    Der Schutz gerade junger Menschen vor krankmachender verbaler Gewalt und Pathologisierung geht zweifellos vor dem vermeintlichen Recht von Hassverbreitern, die sich mit ihren Nazi-like Gesinnungen gegen die Grundwerte einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft als solche richten!

    Es ist unsere Aufgabe, diese elementare Forderung Tag für Tag an jeden einzelnen Politiker zu richten, der sich uns gegenüber gern das Plakat "gay-friendly" anheftet, aber in Wahrheit vor den christlichen Extremisten kuscht, deren Herrschaftsideologie auch heute unverändert die "Lebensmodelle" unserer Gesellschaft diktiert.
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#90 bastapapsta
  • 09.08.2010, 13:01h
  • Antwort auf #89 von eMANcipation*
  • Joa, das ist wohl war. Gerade Köln ist ein gutes Beispiel, dass es dort in manchen Bereichen sehr hoomophob zugeht, nämlich in sogenannten "sozialen" kirchlichen Einrichtungen, wo man als Schwuler gemobbt, gedisst, und -was auch häufig vorkommt- gekündigt wird. Der Rattenschwanz "Charitas" schreibt zB. in seine Arbeitsverträge, dass der Arbeitnehmer - wenn es herauskommt, dass er eine homosexuelle Beziehung hat- gekündigt werden könnte. Das sind Einrichtungen, die sich zu 98 % vom STAAT finanzieren lassen. Da ich aus der Kirche ausgetreten bin enthalten diese Sozialschmarotzer mir Arbeitsplätze vor. Auch wenn ich dort eh nicht arbeiten könnte, weil ich mich mit dem Menschenverachtenden Konzept nicht identifiezieren kann, finde ich dies inakzeptabel. Und in Köln und Umgebung- wenn man dort lebt- , schul/lesbisch ist, im sozialen Bereich arbeiten möchte ist dies nicht einfach, da die Vielzahl der Einrichtungen kirchlich sind. Da steht man als Homosexuell/er/e vor der Wahl, ob man zB. nach Ostdeutschland geht, wo noch nicht diese Kirchliche Verseuchung herrscht, oder sich beruflich ganz anders orientiert. Gerade im Rheinland sollte daraufhingearbeitet werden, dass kirchliche Privilegien abgeschafft werden.

    Aber, wie SCHEINheilig die Kirche ist hat sich gestern bei Anne Will wieder gezeigt, als Präses Nikolas Schneider sich gegen die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Deutschland "auflehenen", fragte Will ihn mal genauer aus. Warum dürfen bei kirchlichen Trägern Angestellte nicht gewerkschaftlich organisiert sein, warum wird ihnen ein Betriebsrat vorenthalten, warum Hungerlöhne AUCH bei der evangelischen Kirche ? Schneider versuchte, um den heissen Brei zu reden.

    Und, machen wir uns nichts vor- auch die evangelische Kirche hat sich kürzlich wieder gegen die Gleichstellung aufgelehnt:

    www.queer.de/detail.php?article_id=12431
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