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Rund 12.000 Medaillen wurden während der Spiele verteilt

Die internationale Spiele von Schwulen, Lesben und Freunden in Köln mit rund 10.000 TeilnehmerInnen aus 70 Nationen sind Geschichte. In rund 35 Disziplinen, darunter Fuß- und Volleyball, Eiskunstlaufen und Schwimmen sowie Golf und sogar Schach konnten Amateure wie Profisportler mitmachen und damit das Motto der Spiele, "Be Part of it", mit Leben erfüllen. Dazu gab es ein breites Kultur- und Partyprogramm.

Queer.de begleitete das Mega-Event mit einem Liveblog vom Anfang bis zum Ende der Gay Games. Aus Köln berichteten Norbert Blech, Dennis Klein und Christian Scheuß, zusätzliche Bilder stammen von Bernd Rosenbaum. Daneben bieten wir euch aktuelle Berichte, Galerien und Termine.


Live-Ticker (abgeschlossen, Start)

06.08., 08:38h

Beim 5-km-Lauf hat ein Läufer offenbar einen Herzanfall erlitten. Der 58-jährige Mann ist mit einem Krankenwagen in ein Kölner Krankenhaus gebracht worden. Nähere Informationen liegen derzeit noch nicht vor.

Der 5-km-Lauf fand am Donnerstagnachmittag im Rahmen der Kölner Gay Games statt und startete um 17 Uhr an den Jahnwiesen in Köln-Müngersdorf.

05.08., 19:34h

Die besten schwulen Eishockey-Spieler kommen aus Colorado (das ist der Staat, in dem South Park liegt). Im Finale besiegte Colorado Climax im Icedome zu Troisdorf die Vertreter aus Toronto mit 4:1. Bereits im ersten Drittel ging Climax mit 4:0 in Führung und hielt seine Gegner danach geschickt auf Distanz. Der Anschlusstreffer gelang den Kanadiern erst wenige Minuten vor Spielende. Dritter wurde Boston nach einem Sieg über San Francisco.

Da das Stadion 25 Kilometer vom Kölner Stadtzentrum entfernt in der Pampa liegt, sahen nur einige Dutzend Zuschauer den Erfolg von Colorado. Die meisten von ihnen waren Amerikaner, die deutschen Besuchern geduldig die Regeln des Spiels beschrieben. Obgleich keine Zähne geflogen sind, zeigten wiederholte Strafzeiten, dass auch die lieb dreinlächelnden schwulen Spieler nicht gerade zimperlich mit ihren Gegnern umgingen. Einziger Unterschied zu "Hetero"-Eishockey: In den Spielpausen wurden fleißig Discokracher gespielt, allen voran Taylor Daynes Gay-Games-Hymne "Facing A Miracle".



Mehr Bilder in der Galerie.

14:31h

Als queer.de-Redakteur freut man sich auf Events wie Sportklettern bei den Gay Games: starke Oberarme, gestählte Bodys, romantische Ausflüge in die Dusche - das ist ein sehr (sehr!) schöner Teil der Spiele. Wenn die Gay-Games-Organisatoren denn wüssten, wann was stattfindet. So war für heute, 12 Uhr, das Kletterfinale angekündigt. Doch was finden wir um Punkt 12 in der Kletterfabrik Köln-Ehrenfeld vor? Schulkinder in schlecht kombinierten Outfits heischen ihre Eltern nach einer Eiskugel an. Und ansonsten nur Leere...

Auf Anfrage erklärte die Pressestelle, dass man wohl den Zeitplan geändert habe - nur leider wurde vergessen, das anderen mitzuteilen. Künftige Events sollen aber wie abgedruckt stattfinden.

Vielleicht sollte Sportklettern auch schnell über die Bühne gebracht werden, weil der einzige Zugang zur Kletterfabrik neben einem zerfallenen und leicht müffelnden Fabrikgebäude vorbeiführt. Der Weg ist gefüllt mit Müll, Unrat und Stacheldraht (siehe Bilder). Allerdings hat dieser Unrat Hollywoodeske Qualitäten: RTL filmte hier für "Alarm für Cobra 11" - in der ausgestrahlten Folge wurde auch geklettert (und geschossen).

04.08., 22:15h

Das steht an bei den Gay Games am Donnerstag:
1. Der Wettbewerb im Sportschießen bei den Gay Games startet seinen einzigen Wettkampftag. Mit dabei zwei Sportschützen aus Island und aus Belgien. Mit dabei ist die NRW-Meisterin Christiane Thuir, die sonst bei der Schützengemeinschaft Bonn-Duisburg sportlich schießt.
Wettkampf: Donnerstag ab 10 Uhr in der Schießsportanlage, Frohnhofstraße 111 in Köln-Ossendorf

2. Um 17.00 Uhr starten über 500 Frauen und Männer aus zahlreichen Ländern für den 5 km Lauf durch den Kölner Stadtwald
Wettkampf: Donnerstag, 17 Uhr Start, Jahnwiesen, Junkersdorfer Str. im Müngersdorfer Sportpark

3. Im Klettern finden die Finalkämpfe der Level Gruppe A statt
Wettkampf: Donnerstag ab 12.00 Uhr in der Halle Kletterfabrik Köln in der Lichtstraße 25 in Köln-Ehrenfeld

4. Im Eishockey finden die Endspiele im Eisstadion in Troisdorf statt. Erwartungsgemäß dominieren die Mannschaften der Frauen und Männer aus den USA den Wettbewerb. Wer im Finale spielt, wird Freitag Vormittag erst bekannt sein.
Wettkampf: Donnerstag, ab 16.00 Uhr im Icedome Troisdorf, Uckendorfer Str. 135 in Troisdorf-Spich

5. Im festlichen Rahmen finden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den ganzen Tag den richtigen Takt. Am Abend ist für Standard und Latein das Schautanzen in der Formation ein besonderer Höhepunkt.
Wettbewerb: Donnerstag, ab 19.00 Uhr im Maritim Hotel, Heumarkt 20, Köln-Altstadt

Schaulaufen im Eiskunstlauf. Vor ausverkaufter Halle werden die Künstlerinnen und Künstler ein beeindruckendes gemeinsames sportliches und künstlerisches Laufen von Solo, Paarlauf (auch Männerpaare) und Teams zeigen.
Donnerstag, 19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr) Eishalle Köln Arena II, Gummersbacher Str. 4 in Köln-Deutz

Kultureller Höhepunkt ist das Galakonzert in der Musikhochschule. Die Marchingbands und die Festivalchöre, die seit Tagen die Kölner Bevölkerung auf den Plätzen und Straßen der Stadt erfreuen, geben ein einzigartiges Konzert im Geiste der Spiele.
Konzert: Donnerstag 20.00 Uhr Musikhochschule Köln, Dagobertstraße, Köln-Altstadt

22:01h

Dass es Internet-Dating jenseits von Gayromeo gibt, das mag manchen Blaue-Seiten-Junkie überraschen, aber es ist wahr. Die Variante in rot – frei von missratenen Dödelschnappschüssen – heißt gay-parship. Das Portal für die „seriöse Partnervermittlung“ unterstützt seit Jahren die Suche nach Traumprinz, respektive –prinzessin. Was das mit den Gay Games zu tun hat? Gay-Parship ist einer der Hauptsponsoren der Spiele und hat in dieser Woche die Kettengasse in einer Weise aufgepimpt, wie man sie sich das ganze Jahr über wünschen würde. Roter Teppich über dem grauen Asphalt, flimmernder Goldglitter über der schmalen Gasse gehängt und überall fette rote Sitzkissen an den Gemäuern drappiert, die nach dem erschöpfenden Shoppen im REWE-Cruisingsupermarkt gegenüber wohltuendes Versinken in erholsames Nichtstun versprechen.

Pünktlich zu den Games haben es die Programmierer bei gay-parship geschafft, die Partnervermittlung als App für das iPhone in den deutschen iTunes Store zu hieven. Die prüde Zensurbehörde von Steve Jobs hat die App – dank besagter Dödelfreiheit – passieren können, jetzt will das Hamburger Unternehmen weltweit verkuppeln. Zunächst auf dem klassischen Wege per Website in neun Sprachen, später global über die schwulen Lieblingsgadgets iPhone und iPad. Möglicherweise wird es auch eine Version für das Android-Proletariat geben. Kleiner Tipp: Die App bietet zum Launch sogar die Premiumfunktionen für lau. „Wir wollen Menschen glücklich machen und Partnerschaften stiften“, verkündete gay-parship Direktor Ingo Hölters (Foto rechts neben gay-parship Kollege Eric Hegmann) bei der Präsentation der App im Café Era am Mittwoch.

Das entlockt uns zwar ein Frohlocken, zugleich befällt uns aber auch ein bisschen Wehmut. Denn sind die Gay Games in wenigen Tagen vorbei, verschwinden Teppich, Glitter und Sitzkissen aus der Kettengasse. Könnte unsere Redaktion bitte zumindest ein paar der roten Polster und etwas vom Dekor nach Hause geliefert bekommen, damit wir mit unserer neuen per gay-parship-App vermittelten Eroberung standesgemäß kuscheln können? Herzlichen Dank vorab!

17:09h

"Mein Sportverein ist schon ein schriller Haufen: Lederkerle, Gummienten, Partyelsen, Bären, Cuties, Tunten… Am Anfang fand ich das schon ziemlich gewöhnungsbedürftig. Aber jetzt kann ich’s mir gar nicht mehr anders vorstellen. Von wegen 'Dicke, Tunten und Spinner zwecklos'. Unsere Vielfalt macht uns stark"
Statement der Präventionskampagnen "Herzenslust - Fair Play" und "ICH WEISS WAS ICH TU", die während der Gay Games aufklären.

17:08h

Wer durchs regnerische Köln läuft, sieht so manchen Sportler humpeln oder mit Verbänden um die Arme. Ist Gay-Games-Sport Mord? Nein, versichern die Veranstalter. Die Verletzungen seien sogar noch hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Es gab zwar bereits einen Herzinfarkt im Sportpark Müngersdorf, der zu einem Hubschraubereinsatz führte. Hier hat es aber keinen überaktiven Sportler erwischt, sondern einen Zuschauer.

17:04h

Nochmal kurz zurück zu Gay Games-Schirmherr Guido Westerwelle. Die Spiele lassen erahnen, warum er sich für das Amt des Außenministers beworben hat. Der Mann hat heiße Chancen im Ausland! Die Jungs vom offiziellen Blog der Federation of Gay Games jedenfalls zeigten sich schwer beeindruckt: „Für all meine Freunde daheim, die sich fragen: Moment mal, wer war denn dieser gutaussehende Politiker, der die inspirierende Rede während der Eröffnungszeremonie gehalten hat? Das war Dr. Guido Westerwelle, der Vizekanzler und deutsche Außenminister“ Ob das der wahre Grund ist, warum Markus Mronz kaum von der Seite seines heißbegehrten Freundes weicht? Nicht, um Geschäfte zu machen, sondern um eifersüchtig darüber zu wachen, dass sein gutaussehender Guido-Schatz nach dem Diner mit den Premiers der Welt keine Dummheiten anstellt?

13:13h

Im großen Areal der Gay Games rund um das Stadion findet auch noch "gewöhnlicher" Sport statt. Gestern ging der Reporter einer größeren Gruppe von vielleicht 10-Jährigen samt Lehrer oder Aufpasser hinterher, die sich auf dem Weg zu einer Sportveranstaltung angeregt über die Gay Games unterhielten. Ein küssendes Männerpärchen in Sportkleidung ging vorbei, einer schwarz, einer weiß. Weder starrten die Kiddies, noch kicherten sie - sie waren zu sehr damit beschäftigt, über den letzten Christopher Street Day zu sprechen.

Einen Spruch gab es dann doch noch zwischendurch: "Simon (echter Name vergessen) würde gerne bei denen mitmachen". Es klang, das muss man dazu schreiben, weniger ätzend, als das früher auf Schulhöfen der Fall war. Und "Simon" lachte kurz und hatte nicht den Eindruck, hier irgendetwas dagegensetzen zu müssen.

12:46h

Zukünftige Veranstalter aufgepasst: Es hat definitiv seinen Vorteil, ein Stadion fast außerhalb der Stadt zu haben und den Village-Bereich samt Szene und Hotels konzentriert innerhalb der Innenstadt. Man mag sich bei den Wettkämpfen kennenlernen oder auf Partys, doch die eigentliche Völkerverständigung findet auf dem Weg vom oder zum Stadion statt: in der Linie 1. Hier trifft Jung auf Alt, schwul auf lesbisch, Amerika auf Indonesien, Schwimmen auf Schach. Man spricht einfach miteinander. Oft auch schon vor der Abfahrt, denn derzeit fallen erstaunlich viele Straßenbahnen aus oder kommen zu spät. Well Done, KVB!



#1 SimoneAnonym
  • 30.07.2010, 17:54h
  • Na toll, erst Antidiskriminierungsgesetze in Deutschland und international lautstark bekämpfen und nun einen auf Chef-Bekämpfer von Diskriminierung machen. War das nötig, Westerwelle einzuladen?
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#2 FloAnonym
  • 30.07.2010, 17:58h
  • "Westerwelle prangert Diskriminierung an: (...)
    sprach er am Freitag über die Diskriminierung von Schwulen und Lesben in Deutschland und weltweit"

    Er soll lieber mal was weniger quatschen, sondern handeln...

    Aber wie immer bei der FDP:
    viel labern, aber getan wird nichts oder sogar das Gegenteil.
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#3 MarekAnonym
  • 30.07.2010, 18:34h
  • Und wieso sind Westerwelle und seine Parteikollegen dann immer ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht uns zu diskriminieren?

    Die FDP (und auch Westerwelle):

    - ist gegen die Eheöffnung

    - ist gegen eine Aufnahme in Art. 3 GG

    - ist gegen Antidiskriminierungsgesetze (kann die deutsche Wirtschaft eigentlich nur funktionieren, wenn sie diskriminieren darf?)

    - kürzt Mittel für AIDS-Hilfen

    - verhindert schwule Aufklärung an Schulen

    - hat damals gegen die eingetragene Partnerschaft gestimmt

    - hält noch nicht mal ihr Wahlversprechen, uns im Adoptionsrecht gleichzustellen (vor der Wahl hieß es, dass sie ohne diese Gleichstellung keinen Koalitionsvertrag unterschreiben werden, aber nach der Wahl war das das erste, was aufgegeben wurde)

    - etc. etc.

    Also ganz ehrlich:
    Sich da hinzustellen und den Kämpfer für Homorechte zu spielen ist nicht nur peinlich, sondern eine Frechheit. Der schadet uns massiv und grinst uns dabei noch ins Gesicht.

    Dass er überhaupt eingeladen wurde, zeigt, dass den Veranstaltern der hohe Posten wichtiger war als die Botschaft. Ginge es um die Botschaft, hätte Volker Beck (Grüne) an dieser Stelle stehen sollen. Der demonstriert sogar für unsere Rechte, wenn er dabei zusammengeschlagen und verhaftet wird (queer.de berichtete). Währenddessen sitzt Westerwelle mit seinem Freund zusammen, schlürft Champagner und lacht sich kaputt, wie wir immer wieder aufs Neue auf ihn reinfallen und seine Politik vergessen, sobal er wieder mal schön rumfaselt!
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#4 Klaus65
  • 30.07.2010, 19:39h
  • Antwort auf #3 von Marek
  • Hallo Marek,

    da kann ich Dir nur recht geben, von den ganzen Ankündigungen ist nicht viel übrig geblieben.
    Dem ganzen kann man nicht s mehr hinzu fügen.
    Ich bin auch drauf reingefallen, passiert mir nicht noch einmal.
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#5 Anna LogieAnonym
  • 30.07.2010, 20:03h
  • Westerwelle war Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung.

    Deren World Games:

    www.queer.de/detail.php?article_id=11679

    Die Stiftung ist benannt nach dem evangelischen Pastor Naumann. DieserPolit-Pastor und Propagandist (über 2100 Veröffentlichungen) begann seine politische Karriere ganz rechtsaußen, als Anhänger des reaktionären, antisemitischen Berliner Hofpredigers Adolf Stoecker.

    1896 gründete Naumann den "Nationalsozialen Verein", der einerseits für die Entmachtung der ostelbischen Junker und einen Ausgleich mit der Arbeiterschaft eintrat, andererseits aber auch für einen aggressiven deutschen Expansionismus einschließlich Flottenhochrüstung. Auf welche Weise in einer bereits weitgehend aufgeteilten Welt Kolonien zu erwerben seien, beantwortete Naumann ohne Umschweife:

    "Bei Friedensschlüssen nach glücklichen Seekriegen."

    Dem Sozialdarwinisten Naumann war der "Trieb des deutschen Volkes, seinen Einfluß auf die Erdkugel auszudehnen", ein "Auftrag der Geschichte", dessen Grundlage "nicht irgendein Recht, sondern die Macht" sei. Angesichts öffentlicher Kritik an der "Hunnenrede" Wilhelms II. bramarbasierte Naumann gegen "diese ganze Zimperlichkeit", was ihm den Beinamen "Hunnenpastor" eintrug.

    Für den "Liberalen" Naumann war es kein Widerspruch, aus den deutschen "Industrieuntertanen Industriebürger" machen zu wollen, aber die Unterdrückung anderer Völker gutzuheißen.

    Wie sein Zeitgenosse Max Weber sah er in der "Weltpolitik" eine Voraussetzung für die Finanzierung innenpolitischer Reformen.
    Im Expansionismus den Motor sozialen "Fortschritts".

    Naumanns Credo: "Was nützt uns die beste Sozialpolitik, wenn die Kosaken kommen?"
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#6 stromboliProfil
  • 30.07.2010, 20:34hberlin
  • Antwort auf #5 von Anna Logie
  • vorsicht .. dein beitrag könnte von einigen hier als auforderung der fdp beizutreten verstanden werden...
    da ist so viel nähe zur globalplayermystik unserer neoliberalen brunftmuschi schwesterwelle
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#7 RalfAnonym
  • 30.07.2010, 20:45h
  • Das Theaterstück, das da aufgeführt wurde, kann nur den Titel haben: "Der Bock als Gärtner".
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#8 Anna LogieAnonym
  • 30.07.2010, 20:49h
  • Antwort auf #6 von stromboli
  • Ach, glaube ich nicht. Sind hier ja meist erwachsene und vernünftige Leute unterwegs.

    Sie erkennen WW unschwer als eine schwule Hämorrhoide am Arsch der Macht.

    Man muss mit ihr machen, was seine Wähler
    sind: veröden !
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#9 Julek89
  • 30.07.2010, 21:28h
  • Na toll, watt ne Flachbremse... ganz ehrlich. Gestern
    im Nachtjournal
    habe ich nochn Interview gesehen dazu, wo er die Anzahl der Länder nannte, wo die Todestrafe auf HS steht und, wie viele Staaten weltweit generell noch Homosexuelle verfolgen... Also super, das kann ich auch im Wikipedia oder so nachlesen, wenn ich die Zahlen nicht längst kennen würde.

    Hätte mir vom Moderator mal gewünscht, dass er nachfragt, wie ER als Außenminister zukünftig agieren will und das Problem
    angehen will...

    Oder eben, was er gedenkt zu tun...

    Nein, ein einziges Kopfnicken und zu ende wars...

    Naja, eine riesige Witzfigur, dieser Wellenheini...
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#10 MitchProfil
  • 30.07.2010, 22:34hBerlin
  • Na toll,

    GayGames in Köln und eine Gruppe von Organisator("innen" nehme ich mal an) kocht ihr Extra-Süppchen: "Das Eventzelt auf dem Neumarkt ist während der gesamten Spiele DER Veranstaltungsort für Frauen." Und natürlich gibt's bei den Games auch eine spezielle Party nebst Location nur für Frauen.

    Gibt es eigentlich auch einen Veranstaltungsort und eine Party bei den Games NUR für Männer?

    Ich dachte eigentlich die GayGames wären eine gemeinsame Veranstaltung für die gesamte quere Community. Was soll dann dieser überkommene Separatismus?

    Das ist mir schon beim Straßenfest in Berlin übel aufgestoßen... da gibt es doch tatsächlich einen speziellen Abschnitt nebst Bühne nur für Frauen.

    Schade, daß man im Zeitalter einer korrekten Genderpolitik ein derartig schwulenfeindliches Verhalten auch noch fördert :-(
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