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Zwei Zeitungen, zwei exklusive Geschichten

"Hat der Mann mit dem X Factor auch den Gay-Faktor?", fragte ein gestandener Queer.de-Redakteur im letzten Jahr und geriet ins Schwärmen: "Spontan würde man sein Alter auf Anfang bis Mitte 20 schätzen, er klingt aber wie ein 16-Jähriger. Und wenn man mit geschlossenen Augen zuhört, könnte man auch denken, da singt eine Frau."

Die Rede ist vom inzwischen 19-jährigen Joe McElderry, der im Dezember 2009 die wichtigste Casting-Show in Großbritannien gewann: "The X Factor", die mit Alexandra Burke und Leona Lewis schon Weltstars hervor brachte (und mit Shayne Ward bereits einen offen schwulen Gewinner vorweisen konnte, nachdem die Vorgängersendung "Pop Idol" bereits Will Young eine große Karriere ermöglichte). Seine erste Single, "The Climb", erreichte in Großbritannien und Irland Platz eins der Single-Charts, sein erstes Album erscheint im Herbst. Als Gewinner der Sendung ist es mit einem Vertrag in Höhe von einer Millionen britischen Pfund dotiert.

Über den Jungen aus der Nähe von Newcastle gab es von Anfang an Gerüchte über seine Homosexualität, was wohl eine Frage des Bauchgefühls bzw. Gaydar ist. Doch McElderry ließ Gerüchte immer freundlich dementieren, zuletzt erst vor wenigen Wochen, als jemand seinen Twitter-Account gehackt hatte und verkündete: "Ich bin schwul. Es war schwierig, jahrelang eine Lüge zu leben".

Coming-out in den Tabloids


Im letzten Herbst gab es gar Gerüchte, Joe und sein Mitkandidat Lloyd Daniels hätten sich mehr als gut verstanden

Glaubt man der "Sun", sei diese Twitter-Nachricht aber eine Art Wachrüttler für ihn gewesen: "Dann dachte ich mir: Meine Gefühle haben sich doch verändert - das ist, wie ich fühle. Der Groschen ist gefallen." Er habe dann direkt seiner Mutter davon erzählt, die darauf verständnisvoll reagierte. Auch "X-Factor"-Boss Simon Cowell, der sein Album verlegen wird, habe auf das Coming-out positiv reagiert und ihm Unterstützung zugesichert.

Der "Mirror", der McElderrys Coming-out-Story an diesem Samstag ebenfalls "exklusiv" verbreitet, berichtet, Joe sei gerade erst zu der Erkenntnis gelangt: "Jedes mal, wenn ich (nach meiner sexuellen Orientierung) gefragt wurde, habe ich ehrlich geantwortet." Er habe sich vorher noch nie richtig in jemand verguckt, daher sei der Gedanke, schwul zu sein, zuvor nicht weiter gereift.

Jetzt wisse er aber, dass er schwul sei: "Ich bin wirklich glücklich, ich weiß jetzt, wer ich bin." (nb)

Youtube | Joe mit George Michael in "The X Factor". Einschätzungen zum Gaydar überlassen wir unseren Lesern.


#1 MichaelTh
#2 herve64Profil
  • 31.07.2010, 12:19hMünchen
  • +++NEWSFLASH: Der vielzitierte, umgefallene Reissack in China hat sich als schwul geoutet. Weitere Einzelheiten folgen in Kürze.+++
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#3 TorbenAnonym
  • 31.07.2010, 12:33h
  • "Und wenn man mit geschlossenen Augen zuhört, könnte man auch denken, da singt eine Frau."

    Wann kapieren die Leute endlich das es für einen jungen Mann kein Kompliment ist mit Frauen verglichen zu werden?
    Und deswegen geriet der schwule Redakteur ins schwärmen? Komische, schwule Welt.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 bananasEhemaliges Profil
#6 joshiProfil
#7 MarekAnonym
  • 01.08.2010, 13:39h
  • Je mehr das Versteckspielen (was nur unseren Gegner nützt) beenden, desto besser!!

    Und erst danach weiß man, was man vorher verpasst hat.
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#8 bananasEhemaliges Profil
  • 01.08.2010, 18:54h
  • Antwort auf #6 von joshi
  • Warum Bravo? Er hat sich geoutet, NACHDEM er zum Millionär wurde und nachdem er die Zielgruppe von Zahnspangenträgern bedient hat. Er hätte als wirklich richtiger Schwuler gewinnen sollen, das wäre Bravo gewesen, aber so, naja. Medlock hat von der ersten Minute kein Hehl daraus gemacht, das er schwul ist. Ich mag zwar seine Musik nicht, aber das war wirklich Bravo.
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