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  • 01. August 2010, noch kein Kommentar

"The Defamation of Strickland Banks" klingt nach Motown, Stax und Northern Soul, die durch das Sieb des zeitgenössischen East London gegangen sind. Ein urbanes Märchen, die Geschichte eines Mannes, der Probleme mit dem Erfolg hat und auf die Schnauze fällt. Ein süßes Soul-Häppchen mit rasiermesserscharfen Kanten. Die meisten werden es als das genießen, was es ist: Eine Sammlung großartiger Melodien mit souligen Pop-Hooks, gesungen mit der Stimme eines Engels.

Einmal mehr vermischt Plan B verschiedene Genres, erzählt Geschichten und missachtet Erwartungen. "Strickland ist eine Version von mir, ein Alter Ego", so Ben über seine Schöpfung. "Er hat mein Alter - 26 -, er sieht aus wie ich und er kommt aus dem East End. Aber er ist ein fitter und beweglicher Typ, wogegen PLAN B eher düster ist. Er gibt mir die Chance, nicht mehr so ernsthaft zu sein und stattdessen meine Liebe zum Soul auszuleben. Es ging darum, einen Charakter zu schaffen, den ich jederzeit wieder zerstören kann, so dass ich meine Art, Geschichten zu erzählen, weiter durchziehen kann."


"Dieser Typ, Strickland Banks, ist besessen von den Sechzigern und kleidet sich wie ein Motown-Star. Wenn ich also im Hoodie auf der Bühne erschiene, würde das die Leute verwirren, also trag ich einen Anzug. Jeder verdammte Motherf...er in meiner Band wird einen Trilby-Hut tragen. Dies ist ein Film, es geht nur um Unterhaltung. Es erlaubt mir, etwas Spaß zu haben. Versteht mich nicht falsch, ich werde rappen, solange ich kann. Ich werde rappen, bis jemand sagt: Oh Mann, gib mir ne Pause. Aber Soul zu singen, ist jetzt im Moment genau das richtige Ding für mich. So bin ich."

Und das ist mehr als wahr: Seine Single "Stay Too Long" stieg nach wochenlanger Rotation auf Platz 9 der UK-Singlecharts ein. Der Track wurde von Paul Epworth produziert (Florence & The Machine, The Big Pink, Friendly Fires) und ist eine überzeugende Mischung aus 60s-Beat, Retrosoul, Funk und Rock, angereichert mit einem Rap-Part, der sich anhört, als sei Smokey Robinson kurzzeitig bei Rage Against The Machine eingestiegen. (cw)