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Thomas Beatie bei seiner ersten Schwangerschaft

Der amerikanische Transsexuelle Thomas Beatie hat zum dritten Mal ein Kind zur Welt gebracht.

"Er hat braunes Haar und blaue Augen. Er ist sehr süß, groß und gesund", beschreibt eine anonyme Quelle das Baby gegenüber Radar Online. Demnach soll Beatie am 25. Juli in ein Krankenhaus in seinem Heimatstaat Oregon eingeliefert worden sein.

Beatie sorgte vor zwei Jahren für Aufregung, als er seine Tochter Susan zur Welt brachte (queer.de berichtete). Ein knappes Jahr später gebar er seinen erster Sohn Austin (queer.de berichtete). Seine Auftritte in vielen amerikanischen Talkshows führten dabei auch zu Kritik: So erklärten einige transsexuelle Aktivisten, dass es nicht förderlich sei, wenn Beatie Transmänner als "Freaks" erscheinen lasse. Tatsächlich gibt es insbesondere unter konservativen Christen viele Vorbehalte gegen Beatie: So bezeichnete der Radiokommentator Chris Baker "verstümmelte Lesbe", die ihre Neurosen öffentlich auslebe.

Die Schwangerschaften waren möglich, obwohl er sich 2000 einer Geschlechtsanpassung unterzogen hat. Dabei amputierten Ärzte etwa seine Brüste und gaben ihm einer Hormonbehandlung. Seine Sexualorgane wurden aber auf eigenen Wunsch erhalten. Beatie erklärte in einem Interview, damit habe er seine Optionen offen halten wollen: "Ich wollte eines Tages ein Kind. Eine Schwangerschaft sehe ich als Prozess an, der nicht festlegt, wer ich bin."

Die Option kam Jahre nach der Geschlechtsanpassung schließlich ins Spiel, als bei seiner Frau die Unfruchtbarkeit festgestellt wurde. Daraufhin entschloss sich Beatie dazu, das Kind selbst auszutragen. Er ließ sich dafür künstlich befruchten.

Bei den ersten beiden Kindern musste Beatie noch mehrere Tage im Krankenhaus bleiben, diesmal soll es nach Angaben der Quelle keine Komplikationen gegeben haben. Einzig das Timing war knapp: Als Beatie ins Krankenhaus fuhr, kamen die Wehen bereits im Abstand von fünf Minuten. Das deutet darauf hin, dass die Geburt unmittelbar bevorsteht. (dk)



47 Kommentare

#1 HandoAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 stromboliProfil
  • 03.08.2010, 12:39hberlin
  • Antwort auf #1 von Hando
  • warum kommentierst du nicht in kreuznet... da passt die ansicht besser hin!
    Wenn wir schon in unseren eigenen reihen solche querschläger haben , was sollen wir vom rest der welt an "anerkennung " noch erwarten...
    Hando.. du bist ein armes kind!
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#4 vingtans
  • 03.08.2010, 13:25h
  • Antwort auf #3 von stromboli
  • naja mit dir in einer reihe mag ich nicht gern sein,und es es bestimmt nicht so...

    trotz allem herzlichen glückwünsch herr papa ;)

    fragt sich nur ob ich auch schwanger werden kann?!
    also ich wär gern mal schwanger...und wenns nur ein tag ist..verdammt...
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#5 MontefioreAnonym
  • 03.08.2010, 14:25h
  • Antwort auf #1 von Hando
  • Ich kann mir auch nicht vorstellen das das für die Kinder gesund ist, vor allem wegen des Hormonvollgestopften Körpers wegen der Schwangerschaft und einem "Vater" der nicht weiß ob er männlich oder weiblich ist.
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#6 LukasAnonym
  • 03.08.2010, 14:30h
  • Das war DIE Sensation der Boulevard Zeitungen als der Typ zum ersten Mal schwanger war.
    Voll lächerlich, denn es ist eine biologische Frau schwanger geworden. Das ist nichts besonderes!
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#7 TommAnonym
  • 03.08.2010, 16:47h
  • Zur Headline: "Transmann wird zum dritten Mal Mutter"

    Ein Mann kann keine Mutter werden !! Auch nicht als "Transmann" :-( Der Typ iss immer noch eine "biologische Frau" mit "amputierten Titten", und jeder Menge "Hormone im Bauch" ... um das mal ganz krass aber hoffentlich verständlich zu sagen :-)

    Und das sich der Typ oder besser gesagt die Tuss nicht entscheiden kann/will ob Mann oder Frau finde ich einfach kackes ...

    Wie erklärt er/ sie es u.a. bloss den Schulkamaraden seiner/ihrer Kinder !? Eben !!
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#8 Katrin
  • 03.08.2010, 16:57h
  • Mann oder Frau muss halt von was leben, auch wenn die Einkommenskurve wahrscheinlich mit jedem weiteren Kind abflachen wird gibt es doch nach wie vor Kohle für Bilder vom Bäuchlein und interviews. Und vielleicht sind beim nächsten Mal Sechslinge drin, wer weiss? Die Chance sich selbst zu vermarkten ist nur jetzt vorhanden. In dreißig Jahren kräht kein Hahn mehr danach.
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#9 stromboliProfil
#10 eMANcipation*Anonym
  • 03.08.2010, 18:07h
  • Was will dieser Mensch sein, Mann oder Frau? Es ist schon ein wenig pervers. Da sollte mal das Jugendamt die Psyche überprüfen, ob dort nicht das Kindeswohl gefährdet ist. Ausserdem ist ein Kind pro Jahr ein wenig unmöglich, da drängt sich doch der Gedanke auf, dass man nur in den Medien präsent sein will um ein wenig Kohle zu verdienen.
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