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Justin Timberlake hat nicht nur eine tolle Stimme

Der Popsänger wird in einem Spin-off von "Family Guy" die Stimme eines Schwulen spielen. Kritik an Transsexuellen-Gag der Serie.

Von Carsten Weidemann

Popstar Justin Timberlake wird demnächst in der Cartoon-Comedy "The Cleveland Show" zu sehen bzw. zu hören sein. Die "Cleveland Show", die noch kein deutscher Sender eingekauft hat, ist ein Spin-off der Comedy-Serie "Family Guy" (Pro 7, MTV und Comedy Central) rund um Cleveland Brown. In einer Episode soll Justin Timberlake nun eine schwule Rolle sprechen, in die sich Terry (Jason Sudeikis), ein Arbeitskollege von Cleveland verguckt. Das berichtet "US Weekly". Die Episode, in der Justin sehr "hysterisch" auftrete, soll im Februar im US-Fernsehen zu sehen sein.

Damit löst der 29-jährige Sänger, Schauspieler und Waschbrettbauchträger ein langjähriges Versprechen an seine Fans ein. Bereits vor einigen Jahren war angekündigt, das Ex-Mitglied der Boyband 'N Sync würde für einige Folgen in einer Gastrolle in der Sitcom "Will & Grace" auftreten - die Folgen wurden jedoch nie gedreht.

In Kürze ist die Stimme von Justin Timberlake auch in (amerikanischen) Kinos zu hören: in der computergenerierten Verfilmung von "Yogi Bear" spielt der US-Star einen Jungbären. Dabei hat Justin alles außer Haare. (Eine Anspielung, die man sich durchaus erlauben kann; das Filmposter mit seinem gewagten Untertitel lässt auch Assoziationen zu, um das mal vorsichtig auszudrücken)

Kritik an "Family Guy"


"Ida" nach der Geschlechtsumwandlung

Zuletzt hatte es an "Family Guy" Kritik aus der Community gegeben, obwohl die Sendung - ähnlich wie die "Simpons" - trotz Ausstrahlung auf Fox oft und wohlwollend auf homosexuelle Themen eingeht. So gilt Baby Stewie als schwul (queer.de berichtete) und Serienschöpfer Seth MacFarlane als Unterstützer von Homo-Rechten.

In einer im Mai in den USA ausgestrahlten Folge (S8E19) hatte sich Familienhund Brian allerdings unwissentlich in eine Transsexuelle verguckt - und kotzen müssen, als er vom ursprünglichen Geschlecht der Person hörte. Obwohl die Folge ansonsten das Thema angemessen und mit viel Humor aufgriff (Spoiler: die Transsexuelle ist Ex-Soldat und Vater von Quagmire), sorgte die Kotz-Szene für Kritik. Vielleicht auch, weil sie 29 Sekunden dauert.

Er habe doch bisher kaum "dumme Schwule getroffen", lästerte MacFarlane nun über die Kritiker. "Brian ist ein heterosexueller Charakter, so wie ich heterosexuell bin. Wenn ich herausfinden würde, dass ich mit einem Transsexuellen geschlafen habe, würde ich eventuell genauso kotzen, wie ein schwuler Mann, der eine Vagina sieht und sagt: 'Oh mein Gott, ist das widerlich.'" So sei man biologisch programmiert, die Kritiker sollten das nochmal überdenken.



#1 XDAAnonym
#2 KameliendameEhemaliges Profil
  • 06.08.2010, 20:43h
  • Heten-Männer stehen nich auf Transexuelle?
    Hahahahahahahahahaha Herzlich und laut gelacht.
    Der Witz war gut .....
    Der Herr sollt sich wohl mal mit nen paar Trans-Damen unterhalten ^^
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#3 AtRoPoSAnonym
  • 06.08.2010, 20:57h
  • also wirklich! family guy macht sich über wirklich alles lustig und muss auch alles machen dürfen! auch ich als schwuler habe ein recht darauf verarscht zu werden! wenn man mir das nehmen würde, würde man mich damit auch dirkriminieren, schonmal drüber nachgedacht! ausserdem stimmt es wirklich, dass family guy durch die bank weg ein gutes bild von homosexuellen, lesben und anderen macht! die witze sind nie plump, sondern immer liebevoll und von viel verständiniss und respekt gezeugt! die folge in der die homoehe in quohag eingeführt wird ist grandios und verarscht schwule zu keiner sekunde!!! ausserdem ist stewie meiner meinung nach der wichtigste homosexuelle der popkultur des 21jahrhunderts!

    (trozdem wird eMANcepation gleich was über heteronatmatives zwangsgedönse im amerikanisch imerialistischen zwangsfernsehn erzählen und eine verbindung zu justin timberlakes unterdrückter homosexualtiät weil heteronormativ zwangsanerzogen und überhaupt...erzählen!!! wetten!!)
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#4 eMANcipation*Anonym
#5 eMANcipation*Anonym
  • 06.08.2010, 22:31h
  • Antwort auf #4 von eMANcipation*
  • *prust* Besser hätte ich auch nicht antworten können. Das nenne ich mal ein gelungenes Fake.

    Aus meiner Sicht geht es hier wie sonst nicht um irgendwelche "Ideologien", sondern um Menschen und deren Gefühle und deren Recht auf effektive Freiheit und Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft.

    Wir sollten uns immer fragen: Wie fühlt sich ein Junge bzw. junger Mann, der gerade seine Homosexualität entdeckt, oder ein Mädchen bzw. junge Frau, die sich gerade ihrer Transsexualität bewusst wird, wenn sie mit einer solchen Kotz-Szene auf dem Bildschirm konfrontiert wird? Ich kann da nur aus eigener Erfahrung an mir und anderen sprechen und in aller Deutlichkeit festhalten: So etwas IST für viele Menschen in entsprechenden Situationen zutiefst verletzend und deprimierend!

    Daher orientiere ich mich für gewöhnlich an der Lebenswirklichkeit der Schwächeren und an deren Recht auf Schutz vor solchen Verletzungen - vor verbaler, psychischer und sonstiger Gewalt!

    Es ist eben nicht dasselbe, wenn einerseits ein schwuler Junge oder Mann in einer heteronormierten und -normierenden Welt irgendwann das "Kotzen" bekommt, nachdem er zum x-ten Mal immer nur DIE eine Sexualität als "natürliche" und "selbstverständliche Norm" aufgedrückt bekommt und mit dieser dauerbeschallt wird, und andererseits ein Heterosexueller, der fernab jeder Gefahr der Diskriminierung und Verletzung auf Grund seiner sexuellen Identität über die Identität anderer "abkotzen" zu können / müssen / dürfen glaubt!

    Diese unterschiedlichen Positionen und Lebensrealitäten von Menschen in unserer Gesellschaft sollten gerade wir nicht verwischen und verdrehen, sondern sie uns zum Schutz derer, die am meisten darauf angewiesen sind (v. a. Kinder/Jugendliche auf dem Weg zu sich selbst), immer wieder vor Augen führen.

    So könnte ich auch "kotzen", wenn ich die abwertenden Bemerkungen von einem offensichtlich verunsicherten Hetero-Mann über Transsexuelle lese. Nicht erst wenn man sich die große Zahl von Porno-Seiten ansieht, die mindestens mit Transsexualität "spielen" und damit offenbar sehr gut Geld verdienen, weiß man solche Aussagen von Möchtegern-Machos hoffentlich richtig einzuordnen.
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#6 MichaelAS
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.08.2010, 09:11h
  • Hoffentlich wird "The Cleveland Show" auch bald im deutschen Fernsehen zu sehen sein. Aber bitte nicht auf MTV oder VIVA!
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#8 FlorianAnonym
  • 07.08.2010, 12:57h
  • Antwort auf #5 von eMANcipation*
  • Du fragst dich ernsthaft wie sich die Mädchen und Frauen die sich ihrer Transsexualität bewusst werden fühlen nur weil sie eine Zeichentrickserie sehen in der ein Hund ( !) wegen einer Transsexuellen kotzt?

    Frag dich mal lieber wie sich ein Junge fühlt der sich seiner Homosexualität bewusst wird und selbst auf einer Schwulenseite immer wieder von der Unwiderestehlichkeit der Weiblichkeit lesen muss.
    Wenn mit den angeblich unmengen Transenpornos so viel Geld verdient wird ist das nichts weiter als eine Bestätigung das sich Transen aufgrund ihres weiblichen Körperschemas der typischen Heteropornografie unterwerfen.

    Und deswegen die Frage was haben Frauen, die ausser das sie ein paar Zentimeter mehr im Schritt haben als andere Frauen aber ansonsten völlig weiblich sind, so tolles an sich das sich selbst Schwule für die ( eindeutig weibliche) Wirkung der Transen interessieren?
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#9 TimileinchenAnonym
  • 07.08.2010, 14:19h
  • Antwort auf #3 von AtRoPoS
  • “ausserdem ist stewie meiner meinung nach der wichtigste homosexuelle der popkultur des 21jahrhunderts!”

    abgesehn davon dass stewie noch nicht “festgelegt” ist, was in dem alter normal ist ^^, vergisst du die viel bessere und lustigste Figur überhaupt:
    das Alien bei American Dad! Das ist alles in einem und viel kreativer geschrieben.
    eine Paraderolle für jeden schauspieler..ähm ihr wisst wie ich das meine....

    zu kameliendame: ich kenne auch viele männer die auf transvestiten und mann-zu-frau stehen, hauptsache rock halt..
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