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David Burtka (l.) und Neil Patrick Harris sind in freudigen Erwartungen

Der amerikanische Schauspieler Neil Patrick Harris wird Vater. Im Oktober sollen der 37-Jährige und sein 35-jähriger Partner David Burtka Zwillinge von einer Leihmutter erhalten, berichtet "E! Online".

Der Schauspieler, durch eine Hauptrolle in der Sitcom "How i met your mother" weltweit bekannt, twitterte am Samstag auch selbst die Nachricht in die Welt: "Haltet euch fest: David und ich erwaten in diesem Herbst Zwillinge. Wir sind total aufgeregt / nervös / erfreut. Hoffen, die Presse beachtet unsere Privatssphäre".

Der ehemalige Kinderstar ("Doogie Howser") hatte sich 2006 im US-Magazin "People" geoutet. "Ich bin ziemlich stolz, sagen zu können, dass ich ein sehr zufriedener schwuler Mann bin, der sein Leben auskostet", sagte er damals. Er wollte damit einem Outing zuvor kommen: "Die Medien haben mich immer genauer unter die Lupe genommen", sagte er später über sein Coming-out in der Sendung "Ellen". "Ich hab gehört, dass Reporter Leute befragt haben, ob sie einen Mann kennen, der mit mir Sex hatte."

Kampf für Homo-Rechte

Mit seinem Partner Burtka, einem Theater-Schauspieler, lebt Harris seit 2004 zusammen. Harris gilt als Kämpfer für Homo-Rechte. So trat er in einem kurzen Musical über Proposition 8 auf, jener Volksabstimmung, die in Kalifornien zum (vorläufigen) Verbot von Homo-Ehen führte. In einer Umfrage des US-Portals "After Elton.com" wurde er im Januar mit deutlichem Abstand zum Schwulen des gerade abgelaufenen Jahrzehnts gewählt, auch habe er das Coming-out des Jahrzehnts hingelegt.

Was sicher daran liegt, dass er bei der Bevölkerung beliebt ist - und erfolgreich. Für seine Rolle in der Sitcom "How i met your mother", die in Deutschland von Pro 7 ausgestrahlt wird, und einem Gastauftritt in "Glee" ist Harris in diesem Jahr für zwei Emmys nominiert, deren Verleihung er, wie auch die Verleihung des Tony-Awards, im letzten Jahr moderiert hatte. Neben seiner Hauptverpflichtung übernimmt Harris immer wieder Gastrollen, so auch in den "Simpsons" oder bei "Family Guy". Bei der diesjährigen Oscar-Verleihung war er mit einer Musical-Nummer zu sehen. Derzeit arbeitet er nebenbei als Regisseur für das Musical "Rent". (nb)



#1 HandoAnonym
  • 15.08.2010, 13:11h
  • Zwei Männer sind von der Natur nicht dafür geschaffen, Kinder zu bekommen. Dabei sollte man es auch belassen und nicht mit "Leihmüttern" und dergleichen herum experimentieren. Wenn Kinder im Spiel sind, ist immer erst nach dem Wohl der KINDER zu fragen und nicht danach, was Erwachsene sich wünschen.
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#2 Liedel
  • 15.08.2010, 15:10h
  • "Zwei Männer sind von der Natur nicht dafür geschaffen, Kinder zu bekommen."

    Man mag das für leicht esoterisch angehaucht halten, aber ich glaube immer noch, dass es der "Natur" scheiss egal ist, was Menschen über sie denken... daher sollten sie es besser lassen zu definieren, was denn nun "natürlich" bzw. "unnatürlich" ist. Schlimmstenfalls kommt dann so eine klerikalverseuchte Denkfigur wie das "Naturrecht" heraus, was bekanntlich keine vernünftige Quelle für ethische Prinzipien im 21. Jahrhundert ist...
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#3 MichaelKAnonym
  • 15.08.2010, 15:17h
  • Antwort auf #1 von Hando
  • Irgendwie finde ich deinen Kommentar teilweise merkwürdig, aber vielleicht verstehe ich ihn auch nur nicht ganz richtig. Was hat die Tatsache, dass Männer keine Kinder bekommen können mit einem generellen Kinderwunsch zu tun? Selbstverständlich möchten auch viele Schwule und Lesben Papa oder Mama werden. Der Wunsch nach einem Kind steckt doch in vielen Männern oder Frauen drin, unabhängig von der eigenen sexuellen Orientierung. Auch in mir als schwulen Mann. Warum sollte ich diesem Wunsch nicht nachgehen? Ich finde das auch nicht egoistisch und fürs Kind ist doch nicht die Tatsache entscheidend, ob es zwei Väter oder zwei Mütter hat, sondern vielmehr, ob es geliebt wird.
    Ich stimme dir höchstens in dem Punkt mit der Leihmutterschaft zu. Da habe ich persönlich auch ethische oder moralische Bedenken. Abgesehen von der kruden finanziellen Geschichte "Wir kaufen uns mal eben für 20.000 Dollar ein Kind", finde ich schon, dass es weder für das Kind (Trennung von der Mutter), noch für die Mutter (Weggabe des Kindes) gut ist. Da halte ich andere Möglichkeiten (Suche nach einer lesbischen Frau mit Kinderwunsch) für viel besser.
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#4 carloAnonym
#5 jungwolfAnonym
#6 eMANcipation*Anonym
  • 15.08.2010, 16:23h
  • Antwort auf #3 von MichaelK
  • "Der Wunsch nach einem Kind steckt doch in vielen Männern oder Frauen drin"

    Wundert dich das, wenn genau das allen von uns vom ersten Atemzug an als höchste Form der menschlichen Reproduktion und der "Selbstverwirlklichung" eingehämmert wird?

    Und gewissermaßen als moralische Pflicht jedes "anständigen" Menschen?!

    Wir sollten immer hinterfragen, woher das, was "in uns drinsteckt" eigenlich kommt. Nicht selten entpuppt es sich als Produkt gesellschaftlicher Konditionierung und bestehender Herrschaftsverhältnisse.

    Davon abgesehen ist es allerhöchste Zeit, damit Schluss zu machen, dass selbsternannte Herrenmenschen ihre ureigene Familienideologie, ihr normatives Lebensmodell, das nichts anderes ist als eine gesellschaftliche Erfindung und Konstruktion mit dem Ziel der Herrschaftsausübung, allen anderen Menschen aufzuzwingen.

    Die Fähigkeit, Kinder zu lieben und ihnen ein bestmögliches Zuhause zu schenken, hat weder etwas mit dem Geschlecht noch mit der sexuellen Orientierung der Beteiligten zu tun. Die gesellschaftliche Realität bestätigt vielmehr sehr deutlich, dass die mittelaterlich-christliche Vorstellung von "Familie" den meisten (!) Menschen in keiner Weise gerecht wird.

    Wer also angeblich am Kindeswohl interessiert ist, hat menschliche Vielfalt endlich zu respektieren und dafür zu sorgen, dass Alleinerziehende oder beispielsweise zwei Männer, drei Frauen oder vier Intersexuelle in die Lage versetzt werden, ihre Kinder unter entsprechend guten sozioökonomischen Bedingungen und mit der notwendigen sozialen und rechtlichen Absicherung zu erziehen!

    Und ohne die von besagten Herrenmenschen selbst beförderte (dann fadenscheinig als Pseudo-Argument gegen andere Familien ins Feld geführte) massive Benachteiligung und Diskriminierung!

    Wir brauchen endlich eine umfassende Anerkennung der Vielfalt von Menschen und deren Lebensweisen - im Gegensatz zur Zwangsrekrutierung für immer nur ein Lebensmodell und eine Familienideologie! Nicht zuletzt zum Wohle der betroffenen Kinder!
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#7 ninjatoon72Profil
  • 15.08.2010, 17:26hOldenburg
  • Antwort auf #1 von Hando
  • Ich glaube kaum, dass es den Kindern schlecht gehen wird. Immerhin können sich Schwule ja nur BEWUSST für ein Kind entscheiden und das sicherste Gefühl von Nestwärme können eigentlich nur Wunschkinder bekommen.
    Ach, wo du gerade die Natur erwähnst, gibt es auch im Tierreich viele Beispiele dafür, dass Nachwuchs auch von Gleichgeschlechtlichen Paaren aufgezogen werden. Unabhängig ob es nun ein eigenes oder ein von anderen verstossenes Kind ist.
    "Ich hoffe in der Frage des Kinderwohls drängst du niemandem deine wünsche als Erwachsener auf" (Also ich hätte gerne eine Welt in der es Familie nur mit Vater, Mutter, Kind gibt, lieber Gott).
    Der Hauptvorwurf, dem gerade Christen den Homosexuellen machen ist ja wohl, dass sie sich der Fortpflanzung verweigern (... wenn alle das machen, müssen wir ALLE sterben) aber wenn sich ein Schwuler doch mal Fortpflanzt ist es unserer selbsternannten Herrenrasse auch nicht Recht.
    Es sind gerade solche Spinner (und deren Nachwuchs), die Kindern aus Regenbogenfamilien schickanieren und schaden.
    Unsere (aufgeklärte) Gesellschaft steht vielleicht vor einem neuen Evolutionssprung und unsere Nachfahren werden dann wohl in ein paar millionen Jahren die Religiösen Communitys nur noch im Zoo besuchen können, hoffentlich!
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.08.2010, 17:30h
  • Wie schon oft bewiesen wurde, sind schwule und lesbische Elternpaare in der Kindererziehung viel besser als ihre heterosexuellen Pendants. Warum soll das auch nicht für die beiden Schnuckis gelten?
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#9 Julek89
  • 15.08.2010, 18:29h
  • Naja, also solche Leihmutterschaften finde ich nicht schlecht.
    Ich meine, wenn eine Frau ungewollt schwanger geworden ist oder vorgewaltigt wurde.... Dann ist das doch eine gute Idee. Mal so vorgestellt man schiebt jetzt die moralischen Dinge vor. Dann lebt das Kind bei dieser Frau und die "Moralkeulenschwinger" sind glücklich. Was aber, wenn diese Frau garkeine Lust auf ein Kind hat??? Das Kind wird kein glückliches Leben haben. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass es nicht geliebt und/oder (ausreichend) versorgt wird. Dann doch lieber abgeben. Dann kann das Kind dort aufwachsen, wo Paare (Hetero/Homo) vergeblich versuchen, ein Kind zu bekommen. DORT wird es mit Sicherheit ein glückliches Leben führen, welches jeder Mensch verdient hat!
    Außerdem, das gilt auch den "Abtreibungsgegnern", hat keiner das Recht, anderen Menschen vorzuschreiben, was sie mit ihrem Körßer und Leben machen müssen. Dabei seien dann auch wieder die bereits genannten Dinge zu beachten!!!
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#10 CGastAnonym
  • 15.08.2010, 18:46h
  • @1: Jetzt verschwinde mal wieder schön zu deinem kotz.net, wo du deine Hasstriaden unter Deinesgleichen los werden kannst. Aber lass Menschen in Ruhe, die sich für das Leben entschieden haben.
    Den beiden zu unterstellen, sie würden dem Wohl der Kinder schaden, ist Diffamierung auf unterstem Niveau. Bisher hat jede Untersuchung gezeigt, dass Kinder aus Homo-Familien viel Toleranter und Offener erzogen sind, als "traditionelle". Vielleicht hätten dir ein zweiter Vater oder eine zweite Mutter auch gut getan.
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