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Berlin Die CSU will angesichts der leeren Kassen keine weitere Förderung von Lesben und Schwulen: "In Zeiten knapper Geldmittel muss sich jeder gut überlegen, wofür das Geld ausgegeben wird", erklärt Wolfgang Zeitlmann, innenpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag. "Solange für Familien mit Kindern zu wenig Geld da ist, darf dieses nicht für homosexuelle Paare ausgegeben werden." Zeitlmann kritisiert, dass nach dem Willen der Bundesregierung Schwule und Lesben beim Tod ihres Partners Rentenansprüche geltend machen könnten. Man dürfe sich nicht wundern, so der Politiker, "dass Rentner nicht verstehen, dass für sie nicht mehr ausreichend Geld in der Kasse sein soll. Wir können nicht bei den Renten schmerzhafte Einsparungen vornehmen und dann aus der Rentenkasse eine Hinterbliebenenrente für homosexuelle Paare einführen." Das geplante Gesetz wird voraussichtlich am Freitag im Bundestag beraten. (pm/dk)



19 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 01.07.2004, 15:14h
  • also schwule und lesben sind keine rentner!!! die haben nicht bislang die steuer und rentenkassen ungleich höher finanziell ausgestattet, als "normalorentenbezieher".
    und das seit 50 jahren !
    man sollte doch mal vor das gericht ziehen und jetzt wiedergutmachung von diesem staat fordern
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#2 dizAnonym
  • 01.07.2004, 16:42h
  • es gibt keine schwulen Rentner....
    Oh Mann, diese Politiker sollte man wirklich alle...

    Gibt es irgendwo noch realitätssinn oder ist alles nur Pseudogeschwätz um die nächste wahl zu gewinnen?
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#3 ruhrtop31Anonym
  • 01.07.2004, 16:44h
  • man könnte ja mit wachsender begeisterung kotzen, wenn man solche äusserungen von der cdu liest!
    als schwullesbischer mensch sollte man bloss nix vom staat fordern wollen, wenn es um gleichberechtigung geht, weil omma und oppa DAS natürlich nicht verstehen könnten.
    in welchem jahrtausend leben diese leute???
    die spd-kollegen machen sich zwar auch nicht wirklich so stark, wie sie könnten, aber die schwarze fraktion kann man als "randgruppe" ja nun nicht wirklich gut finden...
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#4 BebeAnonym
  • 01.07.2004, 17:24h
  • Mein Partner und ich zahlen jeden Monat Rentenbeiträge und sehen zu, wie bei all den heterosexuell-verheirateten Paaren Ansprüche auf eine Hinterbliebenen-Rente entstehen, die bei uns bisher nicht entstehen, komischerweise!

    Die CDU und erst Recht die CSU können aber kein sachliches Argument liefern, warum sie diesen Unterschied machen, sie führen wie immer die Familien auf, benutzen also die Kinder von Hetros, um die Blokade-Politik zu rechtfertigen.

    Kriegt eigentlich eine Politiker-Witwe Hinterbliebenen-Rente? Die Bundestagsabgeordneten selber kriegen ja reichlich Rente, auch ohne selber eingezahlt zu haben.
    Da kann man ja natürlich einer Minderheit die Rechte verweigern, wenn man selber gut abgesichert ist.

    Mir stinkt aber vor allem, daß so getan wird, als seien Homosexuelle andere Steuern- und Sozialversicherungszahler als die Heterosexuellen, und als sei der Bedarf nach einer Hinterbliebenen-Rente bei Heten höher als bei Homos!

    Bei CDU und CSU wird an dieser Stelle immer aufgeführt, daß die Heten ja Kinder erziehen.
    Daß es aber Heten gibt, die dieses nicht tun,
    oder aber unverheiratet tun,
    und daß es viele tausend alleinerziehende Eltern und auch gleichgeschlechtliche Elternpaar gibt, davon will die Union ja immer nichts wissen. Man müsste sich dann ja politisch Bewegen, und das will man nicht!
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#5 MHKAnonym
  • 01.07.2004, 18:27h
  • Kein Wunder das die CSU denkt es gibt keine Schwulen Rentner. Für diese Partei sind wir doch nur Drogen - Wichser und Aids verteiler

    Ich lach mich allerdings nur über solche Sprüche kaputt. Denn gerade diese Politiker in Bayern von einer dort ansässigen großen Partei fahren desöfteren zur Tschechichen Republik und lassen es sich dann von einem Mann besorgen. Aber das passiert ja in den Stillen Kämmerchen und die Stricher werden dafür bezahlt das sie die Klappe halten.
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#6 MarcusAnonym
  • 01.07.2004, 19:49h
  • Das Raffinierte an dieser heuchlerischen und verlogenen "Argumentation" ist, daß es ja letztlich nie "genug Geld" für die armen Kinder und die lieben Familien gibt - ergo: Schwule dürfen weiterhin füreinander zahlen, aber gefälligst keine Ansprüche anmelden, nach dem Motto: "Familien, wehrt Euch! Die Perversen nehmen Euch und Euren Kindern was weg!" Und soll ich Euch was sagen? Das wird funktionieren!
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#7 ThomasAnonym
  • 01.07.2004, 20:36h
  • Die CDU/CSU möge bedenken, dass bei der Gewährung von Hinterbliebenenrente die eigenen Einkünfte angerechnet werden, soweit sie einen gewissen Freibetrag übersteigen. Wenn beide Lebenspartner im Laufe der Zeit (erhebliche) eigene Rentenansprüche erworben haben, werden tatsächlich nur diejenigen im Rahmen der Hinterbliebenenrente unterstützt, die sonst kein ausreichnd hohes eigenes Einkommen haben. Dadurch kommt es nicht zu den befürchteten "Rentengeschenken". Ehefrauen/-männer werden, sofern sie Kinder erzogen haben, in jedem Fall besser gestellt, als diejenigen, die keine Kinder erzogen und dadurch einer Beschäftigung nachgehen konnten. Ist doch im Ergebnis auch gerecht. Also, warum befürchtet die CDU /CSU "Rentengeschenke für die Homos"? Die kennen die Rechtslage doch viel besser als wir. Oder geht es wieder einmal nur um Stimmungsmache gegen eine bestimmte Gruppe von Menschen?
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#8 manniAnonym
  • 01.07.2004, 20:47h
  • Wir sind ueberall, nur die CSU weiss es noch nicht. In Bayern ticken die Uhren anders.....wir wissen es!!!!
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#9 Tante TrieneAnonym
  • 01.07.2004, 23:06h
  • hach meine güte, wen wundern solch dämliche sprüche denn überhaupt noch? was anderes ist männin ja von den idioten mit dem großen C am anfang ja gewohnt... die leute auf dem lsu-wagen in berlin sollten vielleicht mal den kopf einschalten, damit sie endlich mal merken, in was für einem homophoben verein sie sich da befinden... wie ich schon in berlin gerufen habe "merkel-tunten schämt euch" ...
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#10 GerdAnonym
  • 01.07.2004, 23:13h
  • Nun mal alle ein bisschen sachlicher und nicht einfach drüberwegschreiben...

    Die Äußerung stammt von der CSU und nicht von der CDU: bei der CDU sollte genauer hingesehen werden, da dort ein Richtungskampf der Flügel stattfindet, wie uns dies die CDU-Landesparteien Hamburg oder Berlin anzeigen. Anstatt pauschla die CDU anzugreifen, sollte genauer die Kritik sein und in erster Linie auf die CSU in Bayern "geschossen" werden. Schließlich ist die CDU in weiten Teilen evangelisch-lutherisch geprägt und in 12 Landeskirchen der EKD sind Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare offiziell erlaubt.

    Daher bitte genauer die jeweiligen Personen in der CDU betrachten.
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