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Katholiken-Sprecher Hugo Valdemar weiß ganz genau, wo der Feind steht.

Ein Sprecher der katholischen Kirche in Mexiko hat behauptet, die Homo-Ehe sei schlimmer als der Drogenhandel im Land, der in den letzten sechs Jahren mindestens 28.000 Menschen das Leben gekostet hat.

Wie die Zeitung "El Universal" meldet, erklärte Hugo Valdemar, dass er die Öffnung der Ehe in Mexiko-Stadt als Angriff auf die katholische Kirche versteht. "[Mexiko-Stadt-Bürgermeister] Marcelo Ebrard und seine Partei, die PRD, wollen uns vernichten", ist sich Valdemar sicher. Ebrard führte vor wenigen Monaten die Gleichbehandlung im Eherecht in der Hauptstadt ein (queer.de berichtete). Seither muss er sich gegen Angriffe aus der katholischen Kirche wehren. Zuletzt verklagte er einen Kardinal, der ihn der Korruption bezichtigt hatte (queer.de berichtete).

Homo-Ehe "vernichtend" für Familie

Sprecher Valdemar legt nun noch einen drauf: "Er und seine Regierung haben Gesetze geschaffen, die sich vernichtend auf die Familie auswirken. Diese Gesetze richten schlimmeren Schaden an als der Drogenhandel", so Valdemar. Im Krieg zwischen Drogenkartellen und der Regierung werden in Mexiko täglich mehr als 20 Menschen getötet (siehe taz-Artikel). Bei einer Schwulenparty wurden etwa vor einem Monat 18 Menschen in Torreón erschossen (queer.de berichtete). Die Behörden gehen davon aus, dass der Anschlag in Verbindung mit dem Drogenkrieg stand.

Adoptionsrecht eine "Gräueltat"

In seiner Kritik an der Homo-Ehe stellte Valdemar besonders das volle Adoptionsrecht für schwul-lesbische Paare heraus, das zuletzt vom obersten Gerichtshof als verfassungsgemäß erklärt worden war (queer.de berichtete). Diese Entscheidung bezeichnete er als "Gräueltat", die zu "psychologischen Schwierigkeiten" bei den Kinder führen könne: "Ich kenne niemanden, der von einem Lesben- oder Schwulenpaar adoptiert werden möchte", sagte Valdemar. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 carolo
  • 19.08.2010, 14:01h
  • Da kann man mal wieder sehen, was die Katholen für einen gigantischen Knall haben.
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#2 Timm JohannesAnonym
  • 19.08.2010, 14:18h
  • Wie ekelig und abstossend doch viele katholische führende Geistliche in Lateinamerika auf mich wirken.

    Gut das ich als Christ kein Katholik bin, sondern der lutherischen Kirche angehöre, wo es beispielsweise Bischöfin Eva Brunne in Stockholm gibt.

    Es gibt bessere und demokratischere Kirchen als die Katholische Kirche.
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#3 scheissweltAnonym
  • 19.08.2010, 14:21h
  • Viele finden Ehe schlimmer als Drogen.
    Das mir ein Typ Drogen anbietet schon öfter erlebt aber ein Heiratsantrag war noch nicht dabei.
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#4 stromboliProfil
  • 19.08.2010, 14:21hberlin
  • Antwort auf #1 von carolo
  • wer weiß wieviel die kirchen an dem drogenspektakel verdienen..
    alleine die sühnegelder im beichtstuhl als ablasshandel für sünden auferlegt, müssen jede vorstellungskraft sprengen.. und priester haben da ein gespür fürs wesentliche...

    Auch die kosten der, an priester zu zahlenden beerdigungsgebürenen für die drogenkriegsgefallenen ein erklecklicher einkommensqueel?!!!

    Ansonsten ist das gejagte wild kirche weidwund... fehlt nur noch der finale schuss!
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#5 stromboliProfil
#6 vingtans
#7 bastapapsta
  • 19.08.2010, 14:49h
  • Für alle, die aus der Kirche austreten möchten, hier findet ihr anschauliche Infos zu diesem Vorgang :
    Link zu www.kirchenaustritt.de

    MeinKirchenaustritt.at

    Zu empfehlen ist eine interessante Page, welche über die Verbrechen der Kirche informiert :

    Link zu www.theologe.de
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#8 remixbeb
#9 stephan
  • 19.08.2010, 14:59h
  • "Er und seine Regierung haben Gesetze geschaffen, die sich vernichtend auf die Familie auswirken."

    Dadurch, dass man immer wieder dasselbe behauptet, wird es kein bisschen logischer. Die katholische Lehre ist da schon gefährliche, denn schließlich ist nicht auszuschließen, dass durch permanente Indoktrination wieder ein paar Irre mehr Priester werden und keine Familien gründen. Dass jemand seine sexuelle Orientierung ändert, ist dagegen - nach allem was wir wissen - ausgeschlossen! Jede(r) lebt nur, was ohnehin in ihm steckt und er/sie vielleicht erst später entdeckt!
    Einfach irre, diese Katholiken!
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#10 stromboliProfil